Donnerstagsschnipsel – Wertschätzung sammeln, Friseur geniessen und Mediennutzung

Donnerstagsschnipsel – Wertschätzung sammeln, Friseur geniessen und Mediennutzung

Manchmal mache ich mir im Entwurfsordner meines Blogs kleine Notizen, damit ich nicht vergesse, was ich alles erzählen will. Auch umfangreichere Blogposts lagern da, an denen ich nach und nach weiterschreibe. oder welche, die ich nie veröffentliche, weil sich mein Leben doch weiterentwickelt oder ich nicht die richtigen Worte für das finde, was ich sagen will. Momentan sind es, mit diesem hier, 59 angefangene Blogposts (jetzt bin ich gerade selbst erschrocken).

Neulich erreichte mich eine Nachfrage zu einem Buch, was ich Anfang des Jahres mal vorgestellt hatte. Zu meinen Buchvorstellungen bekomme ich immer sehr nette Rückmeldungen. Ich sammle übrigens all meine gelesenen Bücher schon seit Jahren in einer Leseliste. Durch diverse Themewechsel hab ich sie nur nicht in der Seitenleiste verlinkt. Sollte ich mal wieder machen. Überhaupt würde ich gern mal wieder ein bisschen das Bloglayout aufhübschen. Wenn es doch nicht immer so aufwändig wäre.

Herzliche Feedbacks per Email oder Post sammle ich übrigens in einem Ordner, den ich Wertschätzung nenne. Die Inspiration habe ich mal irgendwann zwischen den Zeilen bei Maria gelesen und für eine tolle Idee befunden. Ein Ordner steht also in meinem Regal, ein virtueller Ordner liegt in meinem Emailprogramm. Und manchmal blättere ich in beide rein und freue mich über die wohltuenden Worte. Weil ich mich gern mit Gutem und Schönem nähre.

Ramona mit dem Orgahut

Gestern habe ich ziemlich viel Zeit damit verbracht, unsere Ferienlogistik zu organisieren. Ich werde am Samstag mit der Tochter und dem Wolf zu meinen Eltern fahren. Dort bleiben wir ein paar Tage, dann fahre ich mit der Tochter zurück. Nach unserem Seminar fahre ich wieder hin, um den Wolf abzuholen. Eine ganz schöne Fahrerei, aber ich denke, Großeltern und Enkel werden eine gute Zeit miteinander haben, und wir wissen die Kinder gut versorgt. Der Sterngucker verbringt die Ferien bei den anderen Großeltern.

Bei den Bahnbuchungen ist trotz Bahncard eine ganz schöne Summe zusammengekommen. Ich war froh, dass ich noch Gutscheine hatte und meine gesammelten Bonuspunkte in eine Freifahrt umtauschen konnte. Schade, dass mir das nicht schon früher eingefallen ist! Bonuspunkte hab ich mittlerweile echt schon viele gesammelt.

Weil ich eh den Orgahut aufhatte, hab ich gleich noch bei der Krankenkasse angerufen und hab nachgefragt, wie es mit einem Wechsel der Jungs in die gesetzliche Krankenkasse aussieht. Momentan sind die Jungs und der Mann ja privat versichert, ich freiwillig gesetzlich und die Tochter bei mir familienversichert. Da sich mit der Selbständigkeit des Mannes bei uns einiges Verändert hat, kann es sein, dass die Jungs zu mir in die Familienversicherung wechseln können. Die Beraterin am Telefon war sehr freundlich und sendet mir alle notwendigen Unterlagen zu.

Wellnessoasen im Alltag

Heute war ich nach Monaten mal wieder beim Friseur. Das letzte Mal war im November. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich dort war und mir immer unwohler zumute wurde. Auf dem Rückweg, im Auto auf dem Weg zum Kindergarten, wurde ich von einer Panikattacke überrumpelt. Da sass ich also im Auto auf dem Parkplatz und heulte eine Runde und versuchte, mich wieder klarzukriegen, damit ich den Sterngucker abholen kann. Umso mehr habe ich heute, acht Monate später, den Haarschnitt genossen. Und ich kann sagen: es geht mir wieder gut. Ich bin aus dem dunklen Tal raus. Und ich habe einen schönen Haarschnitt. Meine Haare waren ja ganz schön lang geworden. Jetzt sind die Spitzen etwas gekürzt und die Haare durchgestuft. Lang sind sie für meine Verhältnisse immer noch. Ich geniesse die Friseurbesuche sehr. Das ist eine Stunde Wellness: Kopfmassage, Augenbrauen zupfen, Haare gewaschen bekommen und am Ende duftend und aufgehübscht rausgehen.

Schön fand ich gestern auch das Bussardpärchen, was einen Aus-Flug mit ihrem Jungen unternommen hat. Eine ganze Weile sass ich am Schreibtisch und beobachtete die drei Vögel, wie sie durch die Luft schwebten. Die großen ganz elegant schwebend, der kleine noch etwas angestrengt flatternd. Ich finde die herrlich zum Innehalten, solche besonderen Momente.

Zum Mittag gab es Butterbohnen und Kartoffeln, zum Abendessen Burger nach diesem Rezept.

Schule und Mediennutzung

Diese Website listet mal auf, was die Schulzeit eines Kindes so im Durchschnitt in den verschiedenen Bundesländern kostet. Das fand ich sehr interessant zu lesen. Es ist nicht in jedem Bundesland gleich, ob Schulbücher gekauft werden müssen oder von der Schule gestellt werden. Privatschulen sind gar nicht aufgelistet. Klar, da sind die Kosten noch individueller.

Neulich wurde ich zu einem Blitzinterview zur Mediennutzung unserer Kinder eingeladen. Wir haben versucht, die Fragen so gut es geht zu beantworten. Unsere Lösung stellt nur eine Momentaufnahme dar, die wir stetig neu ausloten müssen. Ich verfolge da ja mit großem Interesse die verschiedenen Standpunkte und Umsetzungen im Internet und anderen Familien.
Einen interessanten Impuls, der mich immer wieder beschäftigt, gab es neulich beim Mütterelternabend im Kindergarten. Da wurde uns die Frage gestellt, warum wir unsere Kinder fernsehen (Medien nutzen, Spiele daddeln etc) lassen. Warum? Und das war nicht als Angriff oder erhobener Zeigefinger gedacht, sondern als Anregung, sich überhaupt damit auseinander zu setzen.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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