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Fastenzeit 2021 | Tag 1 (Aschermittwoch)

Über mein Vorhaben, die Fastenzeit ohne Social Media zu verbringen, habe ich ja bereits geschrieben. Bei meinem Spaziergang heute kam mir die Idee, die kommenden 40 Tage ein bisschen zu dokumentieren. Nicht immer in langen Texten, manchmal nur Stichpunktartig, vorallem für mich. Es läuft ja parallel mein Mut-Kurs, vorallem zur künstlerischen Auseinandersetzung zu dem Thema.

Der Kurs beginnt mit einer Email. Dort habe ich den Teilnehmerinnen einen kurzen Überblick über den Kurs gegeben und schon erste Fragen und Aufgaben für die Wegstrecke bis Sonntag, wo wir uns das erste mal auf Zoom treffen werden. Die Email habe ich schon gestern abend vorbereitet und so angelegt, dass sie heute morgen 8 Uhr verschickt wurde. Im Laufe des Tages kamen noch einige Kursteilnehmerinnen dazu. Die Infos aus der Email stehen nun auch im Mitgliederbereich zum Kurs zur Verfügung.

Mein Tag

Ich bin gegen 7 Uhr aufgestanden und hatte dennoch ausreichend Zeit für ein paar Minuten in Stille und um meine Morgenseiten zu schreiben. Heute habe ich darin einen Teil der Fragen (1-7) aus „Der Weg des Künstlers“ in Woche 8, S.246 beantwortet.

Gleich nach dem Frühstück hatte ich Therapie, danach habe ich mich hauptsächlich um Orga und kleine Kundenarbeiten bekümmert. Zum Mittag habe ich gemeinsam mit dem Wolf (damit er auch mal rauskommt) den Sterngucker abgeholt. Wir haben beim Bäcker Krapfen besorgt, ich habe mir ein Croissant gegönnt, der Sterngucker hat sich statt dem Krapfen eine Salami-Semmel ausgesucht.
Am Nachmittag hatten wir Kursleitertreffen per Zoom. Ich habe einen Blogpost geschrieben und mich am nachmittag nochmal um Emails und Kursorga gekümmert.

Gegessen

  • Zum Frühstück hatte ich zwei Scheiben Dinkelvollkornbrot. Eine mit Avocado, eine mit Ziegenfrischkäse und Johannisbeermarmelade. Dazu ein halber Apfel und meinen Morgendrink.
  • Mittags gab es Käsespätzle für die Familie. Ich habe mir den restlichen Reis von vorgestern angebraten mit Karotten und tiefgekühlten Erbsen aus dem Garten. Dazu gab es Salat.
  • Am Nachmittag habe ich ein Croissant geknuspert und Grüntee getrunken.
  • Die Jungs und der Mann haben die restlichen Käsespätzle zum Abendessen gegessen, ich zwei Scheiben Dinkelbrot mit Ziegenfrischkäse und Humus. Dazu gab es Salat, Apfel, Karotten und Gurke. Auch die Tochter und ihr Freund haben noch eine Portion Salat und Spätzle abgestaubt, als sie kurz auf einen Besuch vorbei kamen.
  • ein bisschen Lieblingsschokolade (Ombar Cocos-Himbeere)

Spaziergang

Mit dem Mann hatte ich einen Nachmittagsspaziergang. Diesmal sind wir ein bisschen durch den Wald gestromert statt wie sonst am Feld entlangzulaufen. Im Wald war alles satt grün vom Moos und vollgesogen voller Wasser. Wir haben Fuchshöhlen gesehen und Greifvögel beobachtet. Der Sterngucker hat uns ein bisschen begleitet, während wir im Wald waren hat er gewartet und eine Baumhütte gebaut bis wir zurück kamen.

Post

  • Im Briefkasten lag das druckfrische Handschrift-Magazin mit einem Artikel von mir über Bibel Lettering. Das erinnert mich daran, dass ich mich noch um den nächsten Artikel kümmern will. Der liegt ja schon angefangen hier.
  • Ausserdem kam noch ein Brief von der Schule mit der Abrechnung der nicht geleisteten Elternarbeitsstunden im vergangenen Schuljahr. Das sind im Schuljahr 47 Stunden, die mit 15 Euro/h berechnet werden, wenn sie nicht geleistet wurden.
  • Ein Lan-kabel für meine neue Schreibtischsituation. Da reicht das bisherige Kabel von der Länge her nicht. Für Zoomcalls vertraue ich aber unserem Wlan nicht und stöpsle mich lieber ans Kabel an.
  • Rausgeschickt habe ich heute keine Post, aber auf der Treppe liegen zwei Päckchen und ein Brief.

Kreativ

  • Mein Selbstportrait im Moleskine gezeichnet.
  • Lesson 2 des Kurses mit Lewis Rossignol ist veröffentlicht. Ich schaue mir das Video an und kann es nicht erwarten, dass meine bestellten Skizzenbücher ankommen, um die Aufgaben zu erledigen, die er aufgibt. Heute geht es um Komposition und Balance.
  • In den Zwischenpausen auf der Couch habe ich an den gerade angeschlagenen Socken gestrickt.
  • zum Abend eine kleine Collage

Notizen

Ich bin heute etwas müde. Es ist wärmer geworden. 8 Grad fühlen sich schon frühlingshaft an. Ich spüre den Temperaturanstieg und bin etwas schlapp, aber nicht so, dass es anstrengend ist.

Heute ist Tag 1 der selbstverordneten Social Media Pause. Ich habe kurz bei Instagram rund Facebook reingeschaut, ob es Nachrichten und Kommentare zu meinem letzten Bild gab oder Fragen zum Kurs.

Ein bisschen Tonleiter auf der Trompete geübt. Mehr nicht. Der Posaunenchor darf nur anlassbezogen und in kleinen Ensembles proben. Der Chorleiter hat eine Liste verschickt, wo man sich für bestimmte Anlässe/Gottesdienste eintragen kann. Die will ich mir noch anschauen. Ich bin völlig aus der Übung (und bin ja eh noch ganz am Anfang).

Beim Fotos für den letzten Blogpost auswählen überlege ich, ob ich ein paar schöne Motive als Postkarten drucken lasse.

Der Mann hat heute Abend einen Vortrag auf Xing in Zusammenarbeit mit seiner Agentur. Deshalb nehme ich nicht an meiner Sensory Awareness-Stunde teil. Es hätte sich überschnitten. Das wäre mir zu stressig.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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