_Alltag

Fastenzeit 2021 | Tag 11

Es ist kühler geworden und bedeckt. Mein Rücken tut immer noch weh. Die Laune im Haus noch angespannt. Liegt es am Familienkoller oder daran, dass ich hormonell bin und bald meine Tage bekomme? Oder beides? Ich verziehe mich mehrmals am Tag mit Wärmflasche in mein Bett zurück, bin müde und maulig. All die Dinge, die ich schaffen wollte, bleiben liegen.

Am Nachmittag mache ich einen langen Spaziergang mit dem Mann. Den ganzen Weg über gehen wir schweigend nebeneinander her. Zeit für eigene Gedankenschleifen. Mir kommt, dass ich es echt mutig fände, weniger zu tun. Mehr auszuruhen. Ich habe hohe Leistungsansprüche in mir drin und denke oft, dass ich zu wenig mache. Weil da noch so viele Ideen, so viel Wollen in mir drin ist. Was aber passiert, wenn ich mehr ausruhe? Einfach mal einen halben Tag im Bett liegen und an die Decke starren. Die Kinder sich selbst überlassen (als würde ich das nicht eh schon oft genug tun).

Am Abend schaue ich mit dem Mann “Der Junge muss an die frische Luft” auf Netflix. Den Film über die Kindheit von Hape Kerkelin hatte ich damals im Kino geschaut und sehr berührend empfunden.


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Ein Kommentar

  • Ines Düe

    Ja,weniger tun – mehr sein…das ist mutig- zeigen sich dann doch oftmals sehr viele Themen die sonst einfach keinen Raum haben.
    Doch als HUMAN BEing ist es wohl genau dies, was uns vorbestimmt ist… EIN GROSSES GESCHENK LIEGT DARIN.TRAU DICH DU LIEBE!!!

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