_Alltag

Ferienende-Dienstag

Nun sind auch unsere Ferien vorüber. Gestern waren die Sternsinger da und haben gesungen, gesammelt und unser Haus gesegnet. Ich mag das sehr, wenn es danach im Haus nach Weihrauch duftet. Den Rest der Familie begeistert das nicht so.

Gestern war es noch schön, weshalb ich das Wetter gleich am Morgen für einen langen Spaziergang genutzt habe. Der Rest des Tages bestand aus Aufräumerei, bisschen Arbeit und Pizza zum Mittagessen. Dafür nutze ich immer das Grundrezept aus dem Buch „Essen kommen“ von Jesper Juul:

Pizza (für 6 Personen | etwas mehr als 3 Bleche)

  • 50 g Hefe (1 Würfel reicht auch, dann wird der Teig  aber nicht ganz so fluffig)
  • 500 ml Wasser
  • 1 EL Honig
  • 700 – 750g Mehl (ich nehme Dinkelmehl)
  • 1 TL Salz

Die Hefe und den Honig in Wasser auflösen, mit dem Mehl und dem Salz zu einem geschmeidigen Teig kneten. 1 Stunde gehen lassen, nochmal durchkneten und dann in Teilen ausrollen. Wir backen drei Bleche und rollen die Reste entweder zu kleinen runden Pizzas aus, die wir dann einfrieren. Oder wir heben die Teigreste über Nacht im Kühlschrank auf und machen am nächsten Tag nochmal eine Portion Pizza.

***

Zum Abendessen war tatsächlich mal die ganze Familie wieder beeinander. Wir haben immer noch kein Familienfoto gemacht. Das hatten wir total vergessen und Abends ist das Licht nicht schön. Hrmpf.

Heute regnet es und ist ungemütlich kalt. Die Kinder sind murrend wieder zur Schule gefahren. Die Begeisterung war bei allen nur mäßig. Der Mann und ich haben den Vormittag für ein gemeinsames Frühstück und unser Monatsdate genutzt. Da gab es ein paar Termine zu besprechen, vorallem Zeiträume für Urlaub und gemeinsame Zeit. Unser Kalender ist bis zur Jahresmitte schon wieder so voll, dass kaum ein Wochenende frei ist.

Zum Mittag habe ich Curry gekocht, angelehnt an Nanaks Blumenkohlcurry. Mittlerweile wandle ich das Rezept aber immer experimentell ab. Diesmal ist er mir wieder richtig gut gelungen. Das fand der Wolf auch und hat gleich drei Teller voll zum Mittag gegessen.

Den Nachmittag konnte ich noch ein bisschen zum Arbeiten nutzen. Da plätschern jetzt wieder Jobs rein und einiges liegt noch vom letzten Jahr auf dem Tisch. Was ja auch schön ist.

Meine Sehnsucht nach Stille und Rückzug konnte ich noch nicht erfüllen. Dabei stach mir eigentlich ein Bibelvers sehr eindringlich in die Augen, als ich neulich Abends im Lukas-Evangelium las. Ich habe daraufhin beschlossen, über den Januar noch bisschen Wüstenzeit zu machen. Noch ein bisschen Rückzug und Zurückhaltung zum Kraft tanken. Ich hab heut schon einer Freundin geschrieben, dass ich mich am liebsten in Kunst, Briefen und Büchern abtauchen würde.

Auf meiner Leseliste sind so viele tolle angelesene Bücher. Gerade vertiefe ich mich in „Writing Down Your Soul“ von Janet Conner. Und schreibe und horche, was sich zeigt. Ein sehr spannender Prozeß.

Frisch angelesen habe ich etwas ganz anderes und schon sehr vielversprechend klingendes: Der Klang von Geigenbauer Martin Schleske. Auf das freue ich mich auch schon sehr. Das Buch habe ich in den Ferien im Buchladen als Sonderausgabe entdeckt. ich habe es mir aber gebraucht besorgt, weil ich nicht wusste, ob das Buch wirklich zu mir passt. Aber allein das Vorwort zu lesen hat mich verzaubert.

Und wenn wir schon bei der Freude sind:

  • Amberlight hat schöne Worte über meinen Herzensbrief gefunden. Den Herzenbrief kannst du hier bestellen.
  • Ich habe über die Weihnachtszeit ganz liebe Mails und Post bekommen als Feedback zu meinem Wirken. Danke!
  • Das Wetter hat in letzter Zeit so schöne Landschaftsbilder gemalt.
  • Ich habe es bisher jeden Tag geschafft, eine kleine Skizze in mein Moleskine Diary zu zeichnen oder an anderen Bildern auf meiner Staffelei zu arbeiten. Die Staffelei und einen Grafikständer habe ich mir gleich nach Weihnachten von meinem Weihnachtsgeld gekauft. Die habe ich mir schon so lange gewünscht.

Meine kleine Jahresanfangsumfrage hat ergeben, dass tatsächlich die meisten LeserInnen, die abgestimmt haben, keine Amazon-Links mehr wollen.

Es gibt noch ein paar gedruckte Buch der Möglichkeiten Exemplare, digital ja sowieso.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.