Flammkuchen, Gartenglück und Kreatives

Flammkuchen, Gartenglück und Kreatives

Seit ein paar Tagen geht es mir gut, juhu! Das geniesse ich sehr. Ich habe Energie und Tatendrang, achte jedoch darauf, gut auf mich zu hören und dem nachzukommen, wenn ich spüre, was ich brauche. Innehalten – Wahrnehmen – Versorgen. Sozusagen. Sei es Essen, Schlaf, Wärme oder Bewegung. Oder eine Umarmung, ein Gespräch.

Am Wochenende habe ich an meinem Bibelprojekt weitergeschrieben, gut gekocht, einen Gottesdienst besucht, mich leicht und beschwingt gefühlt, gesungen, Gespräche geführt, den Garten bewundert, ein Lagerfeuer mit den Kindern gemacht, einen Splitter aus dem Sternguckerfuss operiert, mit dem Wolf Fussball gespielt, geschimpft, mich mit dem Mann angemotzt, mit dem Mann gekuschelt, aufgeräumt, Wäsche gefaltet, Ideen aufgeschrieben, gelesen, ausgeschlafen und – sehr dankbar für alles was ist – mein Leben betrachtet.

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Zum Abendessen gab es heute Mangold-Flammkuchen mit Mangold aus unserer Gemüsekiste.

Heute habe ich Flyer zum Austeilen für unser Seminar Seeds of creativity gebastelt. ich hatte die Idee, symbolisch für Samen, etwas was gesät wird und wachsen darf, Sonnenblumenkerne an den Flyer anzuheften. Da konnte ich gleich noch auf den Kreativabend hinweisen. Ich mag gern, wenn Informationen in mehreren Dimensionen oder vielschichtig daherkommen. Wenn du Lust hast, bei Seeds of Creativity dabeizusein, melde dich gleich an. Wir haben Platz für 12 Teilnehmerinnen. {Werbung}

Der nächste Kreativabend findet morgen wieder bei mir zu Hause statt. Ich hab schon eine Idee zum Kreativ-Werkeln. Wir werden uns dem Phänomen der Pareidolie widmen.

Montags nutze ich immer, um die Woche zu planen, Kleinkram zu erledigen und mich zu strukturieren. So habe ich heute Mails an Kunden verschickt mit Updates der Projekte, Rechnungen geschrieben und unseren Speiseplan für die Woche. Am Wochenende habe ich die Umsatzsteuererklärung für das erste Quartal fertig gemacht. Der Mann hat die Unterlagen nun zur Post an die Steuerfachfrau geschickt. Einen Spaziergang habe ich auch geschafft. Die Spaziergänge sind in den letzten Tagen leider etwas zu kurz gekommen. Dabei ist es gerade wirklich schön draussen mit all dem Frühlingstreiben der Blüten und Vögel.

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Mich inspiriert gerade das Buch Slow* von Brooke McAlary (Buch7) Es ist herrlich unspektakulär, aber sehr sympatisch und persönlich geschrieben. Ich habe darin keine neuen Erkenntnisse gefunden, aber eine sanfte Erinnerung an Achtsamkeit und Langsamkeit. Manchmal sind es ganz kleine leise Impulse, die mich inspirieren mehr als laute Anweisungen oder Du-musst! Botschaften. Ich habe jetzt an meinem Smartphone eine Zeitbegrenzung für bestimmte Apps eingerichtet und eine generelle Zeitsperre ab 21:00 Uhr. Ich merke nun noch mehr, wie oft ich zum gedankenlosen Ablenken und Rumbrowsen zum Smartphone greife. Die Zeit möchte ich lieber zum echten Entspannen oder für Dinge nutzen, die mir Spaß machen.

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Herr Buddenbohm hat das manierliche Schreiben mit der Hand wieder entdeckt zur Entschleunigung. Ich, als Kalligrafin und Schreibbegeisterte, finde das ganz toll. Auch TeilnehmerInnen vom Schreibschriftkurs schicken mir Bilder mit ihren Fortschritten und finden das Schreiben eine großartige Meditation. Wenn du auch Lust drauf hast, dann probier doch mal Altdeutsche Schreibschrift aus {Werbung}.

Im Garten blühen meine Schachbrettblumen. So schön! Letztes Jahr hatte ich sechs Stück davon, dieses Jahr haben sie sich vermehrt.

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Heute Abend ist Mütterelternabend im Kindergarten. Das ist immer ein sehr nettes Beisammensein. Die Väter geniessen ihren Väterelternabend übrigens auch sehr.

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Ein Gedanke zu „Flammkuchen, Gartenglück und Kreatives

  1. Liebe Ramona ,
    ich freue mich mit Dir & bin gespannt auf neue Blogeinträge von Dir.
    Wirst Du in Zukunft auch wieder einmal im Norden wirken?
    Glg Ines

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