_Alltag

Hallo Wochenende – Wohlfühlerei

Die Nacht war schon wieder stürmisch und laut. Wind, der den Regen gegen das Fenster peitschte und die Bäume zum Wiegen brachte. Irgendwann musste ich das Fenster schliessen. Entsprechend zerknautscht bin ich heut Morgen aufgestanden. Ich schlafe nicht gern bei geschlossenem Fenster. Aber, ha! Heut morgen, noch vor acht, hatte ich einen Friseurtermin. zeit wurde es, der letzte lag schon einige Monate zurück. meine Haare waren lang und schwer geworden, der Schnitt rausgewachsen. Ich hatte keine Freude mehr daran, trug sie meistens zum Zopf gebunden und war genervt, wenn wieder Waschtag war, weil es so mühsam ist, lange Haare zu waschen.

Ich gönnte mir also wieder eine Stunde Verwöhnung in unserem Lieblingssalon: mit Augenbrauen zupfen, Kopfmassage und neuem Haarschnitt. Jetzt fühlt ich mich wieder leichter und mag, wie die Wellen auf meinem Kopf herumspringen, wenn ich den Kopf drehe.

Und das war sozusagen die Einleitung in das nächste Strohwochenende. Ich ass noch mit dem Mann zum Mittag (Kartoffelbrei, Brokkoli und geröstete Cashewnüsse), bevor er sich dann auf den Weg zur Gongausbildung nach Aschaffenburg machte. Der Wolf ist direkt nach der Schule zu einem Freund gefahren, wo er übernachten wird. Der Sterngucker kam mit dem Bus nach Hause, hat sich aber auch gleich weiter verabredet. Zwischenzeitlich kam noch ein Handwerker und hat die Dichtung unseres Kühlschrank ausgetauscht. Danach hab ich den Sterngucker zu seinem Freund gebracht, war einkaufen und … hatte sturmfreie Bude!

Ich habe noch einen Flyer für den Mann gestaltet und konnte mich dann in Ruhe dem Schreiben von Herzensbriefen widmen bis die Tochter kam. Na huch? Wir quatschten ein wenig bis ich den Sterngucker abholen musste. Dann gabs Abendessen irgendwie im Vorbeigehen während wir noch Pudding für morgen kochten und ich meinen Sauerteig versorgte und die frisch gelieferte Biokiste in den Kühlschrank verräumte. Danach war Bettgehzeit für den Jüngsten.

Und morgen? Lassen wir es langsam angehen. Der Wolf ist bei seinem Freund, die Tochter bei ihrem, der Sterngucker wird mit seinem zum Fasching gehen. Klingt nach einem entspannten Samstag! Wie ich mich kenne, werde ich die freie Zeit nutzen, um ganz viel Liegengebliebenes aufzuarbeiten und das Kursmaterial für den Fastenzeitkurs zusammenzustellen. Ich möchte aber auch unbedingt raus an die frische Luft und mich bewegen. Das fehlt mir so sehr.


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