_Alltag

Inspiration und Nähe digital

Gestern wurde es spät. Meine Bettzeit ist mir heilig. Ich gehe immer gegen 22 Uhr ins Bett. Was war es also, was mich gestern noch bis nach Mitternacht wach gehalten hat? Ich habe mich für einen zehn Monate langen Kurs bei Sabrina Ward-Harrison entschieden. Gestern war die Welcome-Session. Da wollte ich unbedingt dabei sein, obwohl es auch eine Aufzeichnung geben wird. Wegen der Zeitverschiebung wurde es so spät. Aber ich habe es nicht bereut. Zusammen mit 50 anderen Frauen (und einem Mann) gab es einen so warmherzigen und jetzt schon inspirierenden Austausch. Lauter Künstlerinnen, die ihre Buchidee verwirklichen und tief in ihr eigenen Erleben eintauchen wollen. Farbe, Poesie, Spiel und Entfaltungsprozesse. Ich bin wirklich gespannt auf die Monate vor mir. Gleich zu beginn gab es mehrere Schreibsessions,  Austauschrunden und viel Nähe trotz Entfernung, Fremdsprache und unbekannter Menschen.

Ich geniesse weiterhin meine Fastenzeit. Es war eine gute Entscheidung, den Pauseknopf zu drücken und den Gang zu verlangsamen. Ich schreibe, ordne meine Gedanken, bete, lese, gehe mit dem Mann spazieren und arbeite in meinem Mutjournal. Nebenher läuft das Familienleben. Der Wolf grummelt, dass er nächste Woche wieder in den Wechselunterricht soll. ihm taugt das digitale Schulding sehr. Kann er sich so doch hinter der ausgeschalteten Kamera schützen und nur das Minimum an Aufgaben erledigen. Gleichzeitig musste ich feststellen, dass er am besten in direktem Kontakt lernt. Dann kann er alles, schnell und zuverlässig.

Der Sterngucker hingegen ist freudig in der Schule. Abewechselnd im Unterricht oder in der Notbetreuung. Er hält heute sein erstes Referat und ist ganz begeistert, dass er diesen Schritt jetzt gegangen ist.

Gestern habe ich auch endlich meine Spende aus den Einnahmen vom Buch der Möglichkeiten überwiesen. Dafür habe ich mir eine kleine Organisation und ein Projekt für Kara Tepe ausgewählt.

Konsum vs. Investition

Ich musste dieses Jahr schon einiges in Technik investieren. So richte ich mir einen neuen Laptop ein, was zur Folge hatte, dass auch neue Adapter, Kabel und diverser anderer Kram hier einziehen mussten. Aber nun ja, es ist Arbeitsmaterial. Der Mann sagt immer, es ist wie beim Schreiner, der eine neue Maschine kaufen muss oder ein größeres Auto, weil die neuen Maschinen nicht mehr in das alte reinpassen. Solche Vergleiche brauche ich immer mal wieder, um zwischen privaten Konsumausgaben und Businessinvestitionen zu unterscheiden. Denn die Frage, was ist nötig und wie kann ich es noch lange hinauszögern begleitet mich immer wieder.

Ich arbeite noch immer an meiner Website und dem Mitgliederbereich. Da gilt es einige neu zu gestalten und einzurichten. Mein Ziel ist es, bald alle Kurse in den Wirkraum – meinen Mitgliederbereich – übertragen zu haben. Gleichzeitig haben der Mann und ich eine Zoomreihe gestartet, die “Zoomspirations”. Das sind Abendtreffen per Zoom zu einem Thema. Da zeigen wir unsere Tools und Wie’s zu bestimmten Lebens- und Erfahrungsbereichen. Es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen und uns über die Schulter zu schauen. Der Mann hat gestern mit einem Abend zu Gong-Aufnahmen begonnen. Ich habe meinen ersten Zoomspiration-Abend nächste Woche zum Thema Alltagsorganisation. Da geht es um To-Do-Listen, Speiseplan udn Wochenplanung, um Planer, Listen und was du sonst noch so wissen willst.

Wenn du Lust hast, dabei zu sein, melde dich hier an. Nach der Anmeldung bekommst du dann rechtzeitig vor Start des Abends eine Email mit den Zugangsdaten. Ich zeichne den Abend auf, sodass du danach noch vier Wochen darauf zugreifen kannst, falls dir der Termin nicht passt.

Zoomspiration, yeah!

Was gerade gut tut

Spaziergänge mit dem Mann, im Art Journal arbeiten, die Treffen mit den Kursteilnehmerinnen, unsere neue kleine deutsche Lerngruppe im Marketingkurs von Leonie Dawson, Carepakete von meinen Eltern, schöne Post im Briefkasten, Kontakt zu den Kindern, Blüten im Garten, Bücher, Gespräche, Ideen, Zeichnungen, die Socialmediapause, der Rückzug und die langsamere Gangart, positives Feedback, konstruktive Kritik, Lippenpflege mit Glitzer, Sticker in meinen Notizbüchern, Kirchenglocken läuten hören, Trompete spielen, Kartoffelbrei essen, Birne zum Frühstück, frische Radieschensprossen, Wärmflasche im Bett, Gedanken aufschreiben, Schnipselpoesie


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

 

2 Kommentare

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.