_Alltag

Letzte Oktoberwoche – Freitag

Ein komischer Tag ist das heute. Ich bin gestern bin Kopfweh ins Bett gegangen. Als ich aufwache ist es noch immer da. Ich werde wach vom Müllauto. Mist. Ich habe vergessen die Mülltonne an die Strasse zu stellen. Sie ist diesmal schon ziemlich voll. Jetzt müssen wir zwei Wochen hinkommen bis zur nächsten Leerung. Zum Frühstück lese ich im „Einfach leben“ Brief von Anselm Grün, der gestern in der Post war. Den hab ich mir als Probe bestellt. Er schreibt in der Einleitung:

„Die Pandemie hat gezeigt, dass wir uns mit dem Virus anstecken können. Aber auch, dass wir verantwortlich sind für alle Menschen. In der Tiefe sind wir alle verbunden. Und so sollen wir andere nicht mit unserer Bitterkeit und Unzufriedenheit anstecken, sondern mit unserem Vertrauen, unserer Hoffnung, Barmherzigkeit und Liebe. Wir sind verantwortlich für das, was von uns aus auf unsere Umgebung ausstrahlt. Jeder trägt zum Klima in der Gesellschaft bei. Daher ist das geistliche Leben, das Ringen um Liebe und Güte nie nur unsere private Angelegenheit, sondern immer auch ein Beitrag zu einer menschlicheren und barmherzigeren Gesellschaft.“

Verplemperte Arbeitszeit

Nachdem alle Kinder im Schulbus sitzen, setzen wir uns an die Arbeit. Der Mann kümmert sich um die Videos seines Online-Gontrainings, an dem er schon seit dem Sommer arbeitet. Ich habe eine kleine Liste an Aufgaben, die ich schaffen will. Ich verzettele mich aber im Internet, schreibe Nachrichten mit einer Freundin und telefoniere mit meiner Mutti. Ich aktualisiere meine Geburtstags-Wunschliste, weil immer mal wieder jemand fragt. Plötzlich ist es schon Mittag. Ich konnte ein paar Rechnungen schreiben und Emails beantworten. Immerhin. Aber das größten Frösche sind liegengeblieben. Da muss ich wohl am Wochenende nochmal ran. Zum MIttag machen wir uns die restlichen Spaghetti von gestern Abend warm. Dann holt der Mann die Jungs ab.

Ich finde bei Helge Schneider einen offenen Brief an Olaf Scholz. Mir geht es wie Helge. Meine Einnahmen im November 2019 waren auch genau keine.

In der Post kommt mein Anderer Advent Kalender. Nun freue ich mich schon auf Dezember und die schönen Texte. Einen habe ich zum verschenken bestellt. Mal sehen, wer den bekommt. Mein Computer wird immer langsamer. Ich lösche Bilder und programme, um mir wieder etwas Platz zum Arbeiten zu verschaffen. Mein Kabel ist abgeknickt und kaputt. So langsam macht mir das Arbeitsgerät keine Freude mehr. Ich bin ein bisschen genervt, wie schnell sich die Technik weiterentwickelt und mich indirekt zwingt, immer neue Anschaffungen zu tätigen. Fluch und Segen zugleich.

Eine Leserin bemerkt, dass der Bestellink zum Buch der Möglichkeiten 2021 nicht mehr funktioniert. Da war noch eien falsche Einstellung. Ich hab den Fehler behoben. Jetzt kannst du wieder vorbestellen. Neben der Hinweismail habe ich auch ganz viele wertschätzende Emails meiner NewsletterleserInnen bekommen und Kommentare im Blog. Das wärmt mein Herz.

In Hogwarts

 

Der Wolf kann sich wieder nicht zum Trompetenunterricht aufraffen. Also gehe ich. Langsam werde ich Stammgast. Wir ratschen und schauen uns Musik auf Youtube an. Ein bisschen Trompete spielen wir auch, dann ist die Zeit schon um. Daheim bastle ich mit den Kindern an der Pinata weiter und schmücke das Wohnzimmer zur großen Halle um. Der Mann ist derweil einkaufen. Ich mache Schokofrösche (Affiliate Link) und gerate kurz mit dem Sterngucker in Streit, weil er so aufgeregt ist, dass er am liebsten sofort alles schmückenfeiernherrichten will, dabei aber einige Dinge nicht bedenkt und mich mit seiner Aufregung ganz nervös macht. Das tut mir später auch leid. Wir sprechen nochmal drüber und ich kann ihn etwas geordneter in die Vorbereitungen einbeziehen.

Es wird spät als ich den Sterngucker ins Bett bringe. Der Mann ist bei einer Gongmeditation in Wasserburg. Er kommt erst gegen 21:30 Uhr.

Gestern Abend sind endlich die Mai-Socken vom Powerflower Sockenabo fertig geworden. Obwohl ich einige Fehler eingestrickt habe und die Wolle nicht ganz optimal ist, bin ich doch ein bisschen stolz darauf. Als nächstes will ich die gjeweils zweite Juni- und Juli-Socke fertig stricken. Mal sehen, ob ich beide noch in diesem Jahr fertig bekomme. Der Strickkorb steht jetzt wieder präsent an der Couch.

Passend dazu gibt es heute auch einen sockigen Buchtipp.

Buchtipp

{Werbung, Rezensionsexemplar}

Ich habe mir vorgenommen, in dieser Woche täglich einen Alltagsblogpost zu schreiben. Mal lang, mal kurz. Und jeden Tag stelle ich hier ein oder mehrere Bücher vor. Mein Stapel mit Rezensionsexemplaren ist ganz schön hoch gewachsen. Da sind ein paar tolle Tipps dabei (und nur die gebe ich auch weiter). Manche Bücher verschenke ich. Es lohnt also, immer wieder reinzulesen und zu kommentieren.

Socken stricken

An diesem Buch finde ich das Konzept ziemlich cool. Die Autorin zeigt den Aufbau einer Socke in Teilen. Bündchen, Schaft, Ferse und Spitze. Und da gibt es ja verschiedene Arten die zu stricken. Sie zeigt also anhand verschiedener Modelle die Strickanleitungen. Und dann kann man seine ganz eigenen Socken kombinieren. Mir persönlich gefallen die Muster nicht so gut. Ich stricke ja entweder meine normalen Ramonasocken oder suche mir gezielt eine Anleitung aus. Die Idee des Buches finde ich dennoch klasse für die experimentierfreudigeren Strickerinnen. Und weil ich da nicht so experimentierfreudig bin, schenke ich das Buch gern weiter.

Socken stricken. Mix & Match, über 900 Modelle kombinieren, Birgit Rath-Israel, EMF, 15,99 Euro

Wenn du das Buch haben möchtest, hinterlasse bis zum 1.November einen Kommentar unter diesem Blogpost. Wenn sich mehr als eine Person pro Buch findet, entscheidet das Los. Ich schreibe die GewinnerInnen persönlich an und werde nach der Adresse für den Versand fragen.

★★★★☆


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

9 Kommentare

  • Monika

    Liebe Ramona,
    sehr gerne würde ich bei den nächsten Socken etwas experimentieren und probieren, da erscheint mir das Buch genau richtig. Daher versuche ich einfach mal mein Glück.

    Grüße Monika

  • Marion

    Ich stricke super gerne Socken, aber auch meist Stinos. Die Idee, die in dem Buch steckt, klingt echt interessant, das würde ch mir sehr gern näher anschauen und so mal ein anderes Sockenpaar quasi selbst kreieren. Liebe Grüße

  • Heike

    Da ich auch endlich wieder Socken stricken möchte und mich nicht mehr erinnern kann, wie es geht, wäre das Buch ein perfektes Helferlein für mich.

  • Andrea

    Hallo Ramona, ich strick auch immer nur ganz normale Strümpfe. Deswegen würde ich mich sehr über das Buch freuen. Liebe Grüße Andrea

  • Marion

    Hallo Ramona,
    ich lerne gerade das Sockenstricken und würde mich riiiiieeeesig über das Buch freuen!!!
    Liebe Grüße Marion

  • Marion

    Hallo Ramona,
    ich lerne gerade das Sockenstricken und würde mich riiiiiieeeesig über das Buch freuen!!!
    Liebe Grüße Marion

  • Inga

    Liebe Ramona,
    ich würde mich sehr über das Buch freuen und es trotzdem gleich weitergeben an das Pflegeheim bei uns in der Nähe, wo nun deutlich mehr Handarbeiten gemacht werden mit und von den Bewohnern. Da wären neue Ideen für Socken sehr willkommen.
    Herzliche Grüße
    Inga

  • Claudia

    Hallo Ramona. Socken stricken geht immer und überall :) Über das Buch würde ich mich freuen!!!! Beste Grüße!

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