_Alltag

Letzter Aprilalltagstag

Bevor wir gleich in den Mai starten (ohne Maifeuer und Tanz, sondern total müde und erschöpft) gibt es noch einen letzten Aprilalltagseinblick von gestern. Ich war nicht nur am Abend müde, sondern schleppte den ganzen Tag eine Müdigkeit mit mir herum, die auf meinen Augen lag und mich schnell unentspannt und genervt werden liess. Typisches Begleitsymtpom, wenn mal wieder die Tage im Anmarsch sind. Ich kenne das schon. Irgendwie wurschtelte ich mich aber trotzdem durch den Tag. Als wir abends auf der Couch sassen und gemeinsam unsere Erfolgs- und Dankbarkeitsmomente aufschrieben, hab ich bemerkt, dass der Tag in der Summe doch richtig gut war. Keine Freundschaftsgrübelein, die mich die letzten Tage so beschäftigt haben, kein überaktives Hirn, Könnte-doch’s und Will-ich-noch’s.

Wohlfühl-Einkaufsrunde

Gleich nach dem Frühstück habe ich ein Interview mit der Kalligrafin Katharina Ostenda auf Kallimagie.de veröffentlicht. Ich mag die Interviewreihe immer noch sehr gern und habe jetzt wieder einige InterviewpartnerInnen gewinnen können. Der Sterngucker hat sich nebenbei ein bisschen mit seinem Schulkram beschäftigt. Rechnen bis 20 + und – Da muss ich noch nicht so viel Nachdenken wie zB bei Brüchen oder Flächenberechnung für den Wolf. Kurz vor dem Mittagessen hatte ich Lust, einige Besorgungen zu erledigen: Geldautomat, Spielzeugladen und Bioladen. Auf meinem Zettel hatte ich ein paar Dinge, die ich gern kaufen wollte. Der Wolf hat bald Geburtstag, also hab ich zwei Kleinigkeiten für ihn im Spielzeugladen gekauft.

Im Bioladen gab es meine Weleda Skin Repair Creme und Dr. Hauschka Moor Lavendel Öl. Ich habe gerade sehr trockene Haut. Die Weleda Creme hilft mir sehr gut, wenn die Haut spröde und trocken wird. Ich habe sie bei einem Ostseewochenende entdeckt. Letztes Jahr habe ich sie schonmal bei meinen Monatsdingen vorgestellt (eine Serie, die ich mal wieder beleben könnte, nicht?). Das Moor Lavendel Öl hat über eine kleine Probe, die ich geschenkt bekommen habe, zu mir gefunden. Mir hat die Konsistenz und der Geruch so gut gefallen, dass sie mittlerweile mein liebstes Öl zur Körperpflege ist. Ich mag den Duft so sehr gern. Auch das Öl habe ich schon in den Monatsdingen letztes Jahr vorgestellt.

Weil ich so selten im Bioladen bin, habe ich mir gleich noch neues Müsli, Gojibeeren und Tee (mein Kräuterteevorrat war fast aufgebraucht) gekauft. Ausserdem haben mich die ersten Erdbeeren für mich in diesem Jahr angelacht. Die gab es am Nachmittag: für jeden ein kleines Schüsselchen mit veganer Schlagsahne (Cocos Whip von Soyatoo).

Zum Mittag gab es Reste: der Mann hat die Linsensuppe vom Mittwoch nochmal gepimpt (mit Räuchertofu und Kartoffeln), ich hatte Gemüse und Quinoa, auch vom Vortag, die Jungs Pommes.

Danach war ich mit der Tochter Pferdemist holen. Dazu haben wir uns den Anhänger der Tochterfreundfamilie ausgeliehen. Das Tochterauto hat praktischerweise eine Anhängerkupplung. Aber wozu brauchen wir Pferdemist? Die Tochter hat sich ein Hochbeet aus Palletten gebaut (die hatte sie sich ehemals als Bett gekauft, war dann aber nicht so glücklich damit). Nun befüllt sie das Hochbeet mit einzelnen Schichten, die eben in so ein Hochbeet kommen. Bevor demnächst die Erde reinkommt, wollte sie eine Schicht Pferdemist einfüllen. Deshalb hat sie Kontakt zu ihrem Reiterhof aufgenommen, wo sie früher reiten war. Auch wenn ich nicht so auf Pferde und noch weniger auf deren Mist stehe, hat mir der Ausflug mit der Tochter Spaß gemacht.

Im Garten werkeln

Zu Hause haben wir dann bisschen im Garten gewerkelt. Die Post hat meine letzte Saatgutbestellung gebracht. Juhu! Nach dem Regen ist die Erde herrlich feucht. So habe ich Weisskohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Petersilie, Rote Beete und Zwiebeln ausgesät. Bei unserem Gewerkel hat der Sterngucker ein Tierchen an unserer Steinmauer entdeckt: „Mamaaa, eine Eidechse!“ Juhu, ich hatte so gehofft, dass sich Eidechsen in unserer Mauer ansiedeln. Die Tochter schaute sich gleich das Tier an: „Das ist keine Eidechse, das ist ein Molch. Und er sieht ziemlich trocken aus. Er braucht Wasser.“ Also haben wir den Molch in eine Sandform mit Wasser getan. Da ging es ihm gleich viel besser. Hm, wo kommt ein Molch her? Uns fiel kein Teich in der Nähe ein. Wo können wir ihn aussetzen? Wir haben ihn letztendlich beim Anhänger zurückfahren mitgenommen in den Teich des Tochterfreundgartens.

Ich habe ausserdem Muskatellersalbei bekommen. Den hatte ich noch nie. ich weiss noch gar nicht, wo ich ihn hinpflanze.

Tagesabschluss

Wieder daheim habe ich noch einen Kuchen für heute gebacken: vegane Donauwelle. Leider habe ich meine eigenen Notizen am Rezept nicht gelesen und den Zucker nicht genug reduziert. Jetzt ist der Kuchen viel zu süß. Ich reduziere eigentlich bei allen klassischen Kuchenrezepten die Zuckermenge um mindestens die Hälfte, weil uns der Kuchen sonst nicht schmeckt. Wenn ich das vergesse, ärgere ich mich jedesmal.

Weil ich so sehr müde war, bin ich schon früh ins Bett gegangen, hab dort aber noch bisschen gelesen und auf meiner Shaktimatte entspannt.

Gegessen: Quinoa mit Gemüse, Linsensuppe, die ersten Erdbeeren
Gesehen: die erste offene Weissdorn-Blüte
Gespielt: weitere Popupkarten mit dem Sterngucker gebastelt
Gestaltet: Popup-Karten :)
Bewegt: Pferdemist geschaufelt
Vorgelesen: Latte Igel
Gelesen/ gehört: Faust, Teil 1; einen Brief aus Finnland; Die Osterfreude auskosten

Schriftenteppiche schreiben

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