_Alltag

Meine Woche – Trompete, Kindergeburtstag und Schriftzauber

Natürlich läuft neben Lucifer der Alltag weiter, hehe. Ich habe mich in der letzten Wochen nicht so gut um meine Schlafhygiene gekümmert. Wie auch, wenn ich abends noch bis spät Serien gucke. Das ändert sich aber auch wieder. Entsprechend müde schlurfe ich durch den Tag und lasse es langsam angehen. Das Schöne daran: ich geniesse das, mal nicht von meinem inneren Feldwebel angetrieben zu werden. Ich schaffe dennoch meine Arbeit, was liegen bleibt, bleibt liegen, und ist ok.

Wir treffen uns weiterhin zu den Proben für Himmelfahrt. Mal sehen, wie lange das noch möglich ist. Am Dienstag hat es mal wieder Freude gemacht, die Wochen vorher hatte ich das Gefühl, mein Hirn würde platzen von all den Gleichzeitigkeiten, wenn man etwas neues lernt. Bei einem Instrument ist das ja ziemlich komplex (wie ich finde): Atem, Musik, Noten, Rhythmus, Hören, Sehen und auf die MitspielerInnen achten. Aber es macht mir noch immer Spaß!

Dienstags Abend findet seit diesem Monat auch immer mein Kreativ-Salon statt: ein Abend zum Gestalten, Austauschen und miteinander werkeln. Das macht richtig Freude. Wenn du auch Lust hast, dabei zu sein, kannst du dir für Mai deinen Platz sichern. Ich habe am Dienstag Collagen geklebt und Karten gefertigt.

Am Donnerstag hatte der Sterngucker Geburtstag. 9! Wir hatten einen gemütlichen Familientag. Die Kinder haben mit den neuen Spielsachen gespielt, es gab gekaufte Torte aus dem Tiefkühlfach und Muffins, die die Tochter für ihren Bruder gebacken hat.

Nach seinem Geburtstag war der Sterngucker mit einem kleinen Aufregungshangover daheim. Zu spät ins Bett, zu viele Süßigkeiten gegessen, all die Aufregung. Er war weinerlich und knatschig, weshalb er sich ausruhen durfte.

Der Mann und ich gehen nach wie vor täglich spazieren, was ich noch immer sehr geniesse. Das ist unsere tägliche Auszeit, Paarzeit und Frischluft. Das Wetter ist noch immer kühl und wechselhaft. Ich habe noch gar nichts wirklich im Garten gemacht. Ein paar Zwiebeln gesteckt, mehr nicht.

Momentan begleite ich den Schriftzauber-Kurs. Zu jedem Modul gibt es einen Zoomcall, wo ich Fragen beantworte und wir gemeinsam schreiben. Ich habe beobachtet, dass diese Zoom-Möglichkeit jetzt viel mehr genutzt wird als noch vor einem Jahr. Bei gleicher Teilnehmerinnenzahl im Kurs, haben noch vor einem Jahr ca 5 Personen die Möglichkeit wahrgenommen, jetzt sind es 15. Das finde ich eine spannende Entwicklung. Gestern Abend hatten wir ein schönes Schreibtreffen.

Nach langem Ringen mit mir selbst habe ich beschlossen, im Mai keinen Kurs anzubieten, dafür aber den Sommerskizzenbuch-Kurs für Juni gut vorzubereiten und die Inhalte nochmal zu überarbeiten. Ich bin noch immer dabei, alle Kurse in den Wirkraum zu integrieren, sodass die Teilnehmerinnen ihre gekauften Kurse auf einen Blick haben.

Insgesamt – mal abgesehen vom Serien-Schlafmangel – geht es mir gut. Die langsame Gangart tut mir auf einer Ebene gut. Das Abtauchen in Nonsense. Ich komme so natürlich nicht mit meinen Vorhaben voran, aber weil ich weiss, dass es eine Phase ist, kann ich gut damit sein. Alles hat seine Zeit.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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