_Alltag

Montag – Ferienanfang

Nun haben bei uns die Osterferien begonnen. Genaugenommen ändert sich kaum etwas an unserem Alltag, nur dass die Kinder eben keine Schulaufgaben machen müssen. Der Wolf hätte noch einiges nachzuholen, nimmt das aber nicht so genau. Das sollten wir vielleicht etwas nachdrücklicher werden. Wenn es nach ihm ginge, könnte er sich gut ein Leben ohne Schule vorstellen.

Wir schlafen aus, bis wir von selbst wach werden. Meistens sind der Sterngucker und ich die ersten am Frühstückstisch. Ich esse selbst gebackenes Brot mit Avocado und frischem Schnittlauch. Dazu gibt es Banane und Apfel, ein Powerdrink und Kräutertee. Danach stricke ich noch ein bisschen, lese Emails und mache mich dann an meine Arbeit. Von der Wasserwacht, die ja zum BRK gehört, kommt eine weitere Krisenstabsmail zur Schulung über das Anlegen persönlicher Schutzkleidung im Umgang mit Corona Erkrankten. Die Mitglieder mit entsprechender Qualifikation werden um Mithilfe gebeten. Im Landkreis wurde in einer Turnhalle ein Behelfskrankenhaus errichtet, was jetzt in Betrieb genommen wird. In Bayern wurde ja schon vor einigen Wochen der Krisenstand ausgerufen, weil damit nochmal ganz andere Hilfskräfte angefordert werden können.

Die Kinder hängenam Vormittag rum und langweilen sich. Sie maulen und jammern („wir ham ja nichts“, „es ist laaangweilig“). Ich finde das echt schwer, so zu arbeiten. Irgendwann verkrümeln sie sich aber doch und ich kann wenigsten ein bisschen Kleinkram fertigstellen. Monats verschicke ich immer meinen kallimagischen Inspirationsbrief. Schon seit 2 Jahren gibt es den nun. Erst erschien er monatlich, dann vierzehntägig und nun versende ich jeden Montag Ideen, Links, Inspirationen und Angebote. Das mache ich noch immer total gern und von Herzen. Im Blog stelle ich ein neues Buch vor, in meiner Facebookgruppe schreibe ich den Wochenimpuls.

Zum Mittag gibt es Reis oder Nudeln und Krautsosse dazu. Von der Gemüsekiste war noch ein Spitzkohl da. Den habe ich angebraten, abgelöscht und mit etwas Vega und Gewürz zu einer Sosse vermischt. Zum Abendessen hatten wir zwei verschiedene Salate und Brotzeit. Unser Speiseplan für diese Woche, zu Inspiration, sieht so aus. Es scheint eine Bowl-Woche zu werden (ich hab total Lust auf frische leichte Sachen, die sich gut kombinieren lassen). Am Sonntag wollen wir ein Osterbrunch machen oder Spargel essen. Das kommt bisschen auf den Einkauf an.

Speiseplan

Montag Langkornreis oder Nudeln mit Krautsosse Fenchel-Orangen-Salat, Mais-Bohnen-Salat und frisches Brot
Dienstag Kichererbsen-Bowl Adi Shakti Salat
Mittwoch Kartoffeln mit Gemüse (Karotten, Blumenkohl, Lauch) und Sesamsosse Rote Linsen Salat mit Salat
Donnerstag Kartoffelsuppe Burger zum Selbstbelegen
Freitag Sushi Bowl (oder eine andere Bowl) Spinat-Humus-Bowl/ Brotzeit
Samstag Blätterteig mit Spinat und Salat (für die Kinder Blätterteig mit „Pizzafüllung“) Brotzeit

Nach dem Mittagessen durften die Kinder ein bisschen zocken. Ich habe mich derweil um diversen Kleinkram gekümmert. Die Tochter hat aus ihren alten Palletten (die hatte sie mal als Bett, fand das dann aber doch nicht so gut) begonnen, sich ein Hochbeet zu bauen und dafür ganz viele Anleitungen und Herangehensweisen recherchiert. Später wollte der Mann mit den Jungs im Nachbarort zum Radlparcour. Der ist aber gesperrt.

Fotos, Posaunenchor und Flüchtlingshilfe

Ich habe ganz viele Fotos auf meinem Rechner sortiert. Ich möchte gern noch das Fotoalbum des Sternguckers (und eigentlich auch der Tochter) auf den neusten Stand bringen vor dem Geburtstag, war aber etwas nachlässig mit der Fotoverwaltung in den letzten Monaten. Ausserdem jammert der Speicherplatz meines Laptops mit jedem hochgeladenen Bild. Ich muss mich darum dringend kümmern, aber es kommen ja täglich neue Bilder hinzu. Nichts im Vergleich zu damals, als man noch sparsam einen 36er Film verknipste und sich genau überlegte, was man fotografierte. Naja, ich hatte immer schon viele Fotos.

Im Internet stolperte ich über den Aufruf des Posaunenchors der Gemeinde in Ebersberg, dass eine neue Anfängergruppe beginnt. Im Mai ist Schnupperstunde. Da schleiche ich ja schon länger drumherum, damit der Wolf wieder mehr Übungsmotivation hat. Er ist aber noch etwas zwiegespalten. Falls der Schnuppertermin stattfindet, schauen wir uns das mal an. Ich hab ja große Lust, auch nochmal ein Instrument zu lernen und mit anderen gemeinsam zu musizieren. Selbst der Sterngucker und die Tochter fanden die Idee nicht abwägig, sich das anzuschauen. Naja, bis Mai ist noch Zeit, aber das hat mich heute ein bisschen beschwingt.

Der Gestaltungszweig der Tochterschule hatte vor der Schulschliessung noch eine Ausstellung in München. Nun werden die Motive der Bilder dieser Ausstellung, alles Siebdrucke, zum Verkauf angeboten und die Einnahmen für Flüchtlingshilfe in Coronazeiten gespendet. Hier kannst du dir die Bilder anschauen und bestellen. Die Tochter hat den Siebdruck mit dem Hund gemacht.

Am Abend haben wir im Garten Wikingerschach gespielt. Dann habe ich noch meine Beete gegeossen, damit die Samen udn jungen Keimlinge nicht austrocknen. Das Wasser aus der Regentonne ist richtig sonnenwarm. Nach der Sendung mit der Maus habe ich den Sterngucker ins Bett gebracht. Der Wolf und der Mann schauen noch einen Film gemeinsam. Ich nutze die Zeit für ein Bild an dem ich gerade arbeite und diesen Blogpost. Dann geht’s mit Buch ins Bett. Ich lese Frida Kahlo und die Farben des Lebens. Das hatte ich mir auf einem Ausflug mit dem Mann in Bad Aibling letztes Jahr gekauft. Bisher bin ich aber eher gelangweilt von dem Buch und überlege, es abzubrechen (ich bin auf Seite 150, noch nichtmal der Hälfte).

Ach, und die Wäsche ruft auch noch…


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