_Alltag

Montagsgedanken

Montags ist mein Schreib- und Übergangstag. Idealerweise habe ich Montags keine Termine im Kalender stehen, sodass ich sanft vom Wochenende in die Woche starten kann. Den Montag brauche ich zur Ausrichtung und Orientierung. Ich schreibe meinen Newsletter, vielleicht auch einen Blogpost, ich sortiere mich aus dem Wochenende heraus und plane die Woche und die Prioritäten.

Diese Woche findet am Mittwoch der Zoom-Abend zur Alltagsorganisation statt. Ein Abend, wo ich dir mein Kalendersystem zeige, meine Notizbücher und Listen. Ich plaudere aus dem Nähkästchen., wie es hier so läuft (und was nicht so gut läuft), beantworte Fragen und erstelle mit dir zusammen einen Speiseplan für die nächste Woche. Wenn du dabei sein möchtest, melde dich unbedingt hier an. Ich freue mich schon sehr!

Gestern hatte ich meinen Fastenzeitkurs. Wir treffen uns ja immer Sonntags für zwei Stunden Kreativität und Austausch. Wir sind eine richtig tolle Frauengruppe, die mir große Freude bereitet. Ich bin fasziniert, mit welcher Tiefe jede einzelne dabei ist. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.

Frühjahrsputz

Auch bei mir selbst passieren auf dieser Fastenzeitreise interessante Verwandlungen in mir drin. Die Social Media Pause tut mir gut. Ich erlebe mich kreativ und gelassen. Gestern haben wir festgestellt, dass wohl bei allen gerade eine Art Aufräum- und Ballast-Loswerd-Modus los ist. Liegt das am Frühling? Den Wintermuff loswerden, rausgehen in die Frische? Das geht mir nämlich auch so. Wir haben diverse Pläne, das Haus wieder schön zu machen. Schon 6 Jahre leben wir jetzt hier, die Wände bräuchten einen neuen Anstrich, die Lehmwände einige Ausbesserungen. Wir haben ja unsere schon ewig alten Möbel aus diversen anderen Wohnungen von uns mitgenommen. Zusammengestückelte, aus der Mode geratene und mittlerweile auch kaputte Schränke, Tischlein und Stühle. Gestern haben wir überlegt, wie wir die ein oder andere Situation mit geringst nötigem Aufwand verbessern können. Platz für den engen Waschraum, vielleicht doch einen neuen Schrank für die Wohnküche? Zuerst steht aber ein Lager-Aufräum-Termin im Kalender. Da sammelt sich mit der Zeit Versandkartons und nehmen Platz weg. Auch Spiele und Bücher habe ich aussortiert und will sie demnächst auf meinem Instagram Flohmarkt anbieten. Die Kiste steht schon viel zu lange hier.

Sonntagsmuse

Gestern verbrachten wir einen herrlich ruhigen Sonntag. Das hatte ich so schon lange nicht mehr. Ich bin lange im Bett liegengeblieben, habe gelesen, gemütlich gefrühstückt. Der Sterngucker hat ewig mit sich selbst Lego gespielt. Mit dem Wolf habe ich Kartoffelgratin zubereitet, mit dem Mann war ich lange spazieren. Wir beide sind sehr froh darüber, dass sich unser Spaziergang zu einem täglichen Ritual etabliert hat. Das tut uns gut. Ich hatte Lesezeit, habe Zimtschnecken gebacken (schon am Samstag) und meinen Sonntag mit dem tollen Mut-Kurs ausklingen lassen.

Heute freue ich mich auf eine weitere Posaunenchorprobe für Himmelfahrt. Insgesamt wird heute ein eher langsamer Tag. ich bin noch recht müde vom Kursabend. Auch der Samstag wurde spät. Da hatte ich ein virtuelles Treffen mit meinen ältesten Freundinnen. Wir haben uns an Kindergartenzeiten erinnert und zusammengetragen, was jede noch wusste. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass wir uns schon so lange kennen und so viele Geschichten und Erinnerungen miteinander teilen. Das tut so gut. Durch die Corona-Beschränkungen treffen wir uns jetzt immer mal auf Zoom. Im Schlafanzug sitzen wir gemütlich auf Couch und Bett, essen Chips und Schokolade, trinken Wein und reden über unseren Alltag, vergangene Zeiten oder  vielleicht auch Sorgen, die uns beschäftigen.

Soviel also zu einem kleinen Lebenszeichen von mir. Es geht mir gut auf meiner Reise im Ozean des Lebens, der gerade angenehm still ist und guten Wind hat. Danke für die lieben Kommentare und auch Emails, die mich erreichen.

Was schön ist

Kontakt zu den Kindern, Spaziergänge, Zimtschnecken, wie es sich drinnen in mir anfühlt, positives Feedback, Erkenntnisse, meine Lektüre (mehrere Bücher gleichzeitig), mein Zimmer, die blühenden Krokusse, Schneeglückchen (den Tippfehler lasse ich mal so stehen, weil es ein tolles Wort ist) und Duftveilchen. Der tägliche Spaziergang mit dem Mann und die Tiere, die wir dabei entdecken: roter Milan, Gebirgsstelze und eine Entenart mit rotbraunem Bauchgefieder (hab noch nicht rausgefunden, was genau für eine das war). meine Freundinnen, der Fastenzeitkurs, das gute Essen mit der Familie aus dem, was da ist, die samstägliche Gemüsekiste, liebe Post und Antworten auf meine Herzensbriefe (vorallem, weil ich nie weiss, ob ich die richtigen Worte finde)


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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