_Alltag

Pfingstferienstart mit einem Ausflug nach Sonnenhausen und nach München

Mit den Ausgangsbeschränkungen hat sich hier auch ein schöner Tagesrhythmus eingespielt, den ich gern mag. Morgens arbeiten, am Nachmittag Zeit mit der Familie. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Aber gefühlt nimmt alles wieder Fahrt auf. Termine, Verabredungen. Verpflichtungen. Jetzt haben wir erstmal zwei Wochen Ferien.

Am Pfingstmontag haben wir vormittags an unseren Montagsaufgaben gearbeitet. Nach dem Mittagessen haben wir einen langen Spaziergang nach Sonnenhausen gemacht. Das hatte ich mir eigentlich als Auszeit-Tag für Dienstag vorgenommen, fand es dann aber doch ganz schön gemeinsam mit dem Mann. Nach diesen zackigen 11 km taten mir daheim ganz schön die Füße weh. Da muss ich noch bisschen am Schuhwerk und Lauftempo justieren, wenn ich wirklich weite Strecken gehen will.

Ich habe einen tolle dicke Baumperle an einer Tanne gefunden, ohne direkt danach zu suchen. Sie hat sich ganz leicht gelöst und duftet nach Harz. Was ein tolles Geschenk.

Nach München zum Shoppen

Gestern hatten wir einen Ausflug nach München zum Globetrotter. Ich habe bemerkt, dass mein alter Rucksack auseinanderfällt. Den habe ich jetzt aussortiert und mir einen neuen gekauft. Ich wollte keinen im Internet bestellen, sondern direkt anprobieren und probetragen. Nun habe ich einen schönen gefunden, der mir hoffentlich wieder viele Jahre guten Dienst erweisen wird. Auf Reisen, bei kleinen Wanderungen und Stadtausflügen. Zwei Wanderkarten für meinen geplanten mehrtägigen Ausflug habe ich auch gefunden. Heut morgen im Bett sind mir schon wieder Zweifel an der Idee gekommen. Ich werte das als gutes Zeichen. Ghihi.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher zum Boesner gemacht. Ich hatte mir neulich einen leeren Aquarellkasten zum Selbstbestücken gekauft. Daheim habe ich bemerkt, dass ich nicht genug Leernäpfchen hatte. Also habe ich gestern 20 Stück nachgekauft. Die halben Näpfchen kosten 10 cent pro Stück. Während der Mann mit einer Limonade im Schatten gewartet und Zeit ohne Handy genossen hat, war ich schnell im Wollladen, weil ich dünnere Nadeln zum Sockenstricken brauchte (gab es nicht. Kein Nadelspiel im Woll-Laden). Die Nadeln habe ich dann in der Kurzwarenabteilung im kaufhaus gekauft. Im Wollladen habe ich mir einen Strang Sockenwolle gekauft. Mal sehen, ob ich sie gut mit meiner grünblauen Malabrigo Wolle kombinieren kann. Ich fürchte, ich habe einen zu geringen Kontrast gewählt. Liegenbleiben wird sie trotzdem nicht.

Am Abend waren wir ganz schön platt. So ein Ausflug in die Stadt stresst uns immer wieder sehr, seit wir auf dem Land leben. Ist unser Nervensystem wahrscheinlich gar nicht mehr gewohnt.

Was schön ist

Ich habe schon 4 Anmeldungen für den Skizzenbuchkurs, der am 21.Juni 2020 startet und immer noch InteressentInnen für den Schriftenteppiche-Kurs. Das freut mich so sehr!  Vorallem, weil ich hinter den Kulissen mit meinen eigenen Schatten ringe, die mir nicht-genug-Gedanken einflüstern, obwohl ich so viel positives Feedback bekomme.

Für die Projektwoche an der Tochterschule habe ich mich angeboten, einen Workshop zu machen. Den plane ich jetzt. Das ist eine gute Übung, immer wieder, die Saboteure auf der Schulter wahrzunehmen, freundlich zu grüßen und es trotzdem zu machen. Einfach machen. Ich sollte mir auch so ein Tattoo stechen lassen wie Ella. Meine Botschaft an mich selbst müsste vermutlich eine andere sein. Aber ich finde es sehr wichtig, sich selbst immer wieder mit positven Kraftsätzen zu unterstützen und zu erinnern. Ich habe einen Armreif mit der Aufschrift „All you need is within you“. Und viele andere kleine und große Hilfsmittel und Erinnerer (Visualisierungen, Kraftsätze, Techniken), die mir helfen, mit meinen Schatten umzugehen.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Apfel geschnitten. Darin lagen schon angekeimte Kerne. Die habe ich in Blumenerde gesteckt. Jetzt wachsen da 3 kleine Apfelbäumchen in meiner Küche heran. Das ist mir bei Apfelkernen noch nie gelungen.

Declutter

  • Meine Handtasche entrümpelt und geordnet. Die Tasche gewaschen und neu einsortiert.
  • Den alten Rucksack entsorgt und einen neuen gekauft.
  • Den Bücherstapel auf meinem Nachtkastl weggeräumt und auf zwei Bücher reduziert.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

3 Kommentare

  • Yvonne

    Hallo liebe Ramona,

    liebe Grüße von einer eher stillen Leserin. Ich verfolge deinen Blog schon viele Jahre und ich danke dir herzlich für deine tollen Beiträge. sowohl für deine „Kallimagie“ als auch für deine Einblicke in deinen Alltag. Sie inspirieren mich auf viele verschiedene Arten und ich mag deine offene Art sehr. So habe ich beim „Awesome Blogger Award“ an dich gedacht und möchte dich gerne hierfür nominieren. :)

    https://life-balance.blog/2020/05/26/awesom-blogger-award

    Ich wünsche dir noch eine herrliche Zeit und du und deine Familie bleibt schön gesund!

    Liebe Grüße

    Yvonne von http://www.life-balance.blog

  • Michaela

    Hallo Ramona,
    bezüglich „weit wandern“ habe ich einen Buchtipp für Dich, wo Du mal reinschnuppern könntest. Es heißt “ Weite Wege wandern“, ist von Christine Thürmer und gibt Tipps und Erfahrungen von 45.000 km zu Fuß.

    Das Foto vom Wollladen in Deinem letzten Post ist farblich eine Augenweide!

    Viele Grüße, Michaela

  • irka

    Das Geheimnis der Schwimmerin liegt schon bereit (ich liebe die Buchvorstellungen von Journelle auf Instagram und habe nun doch nachJahren wieder mal Belletristik neu gekauft), ich bin sehr gespannt, Walden hingegeb war schon im Studium eins meiner Lieblingsbücher. Was ich aber zuerst lese ist eins, das schon ganz lange bei mir wohnt und was ich nie zu ende gelesen hatte: Anne Donath Wer wandert, braucht nur, was er tragen kann.
    Es wird also ein Lesesommer. Und ein Gartensommer. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder, wäre schön.

    LG Irka

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