_Alltag

Schnipsel aus dem Dienstags-Alltag

Mein Schnupfen lässt nicht nach. Er verändert sich zwar jeden Tag, ist aber noch nicht besser. Der sitzt in den Nebenhöhlen, hat meinen Geruchssinn ausser Gefecht gesetzt und nervt mich zunehmend. Ich habe alle Termine für morgen abgesagt, kein KünstlerInnen-Interview, keine Schule.

Ich habe Mittagsschlaf gemacht und gönne mir so gut es geht Ruhepausen. Meine Nase spüle ich mit Salzlösung. Ich trinke Tee und inhaliere. Zum Naseputzen steht gerade eine Klopapierrolle auf meinem Platz.

Heute vormittag hatten wir dennoch einen für mich wichtigen Familienberatungstermin. Zwei Stunden intensive Gespräche, kluge Fragen und ein paar Tränen. Es bewegen sich Dinge in mir auf so vielen Ebenen. Und es fasziniert mich, wie persönliche Themen an so unterschiedlichen Bereichen des Lebens unerwartet und manchmal auch gut getarnt zum Vorschein kommen. Der Termin war gut.

Der Wolf kommt langsam wieder zu Kräften. Gestern war er in der Schule, heut nochmal daheim. Morgen geht er Schlittschuhfahren mit seiner Klasse. Na ich bin gespannt, ob das nicht gleich zuviel des Guten ist.

Der Opa hat meinen Lichttisch beim Repaircafé reparieren lassen. Das 80 Euro teure Teil war mir vor bestimmt zwei Jahren kaputt gegangen, aber ich hab mich geweigert, es wegzuwerfen, sah mich aber auch nicht in der Lage, das gerissene Kabel irgendwo zu reparieren. Nun bin ich ganz glücklich, dass ich es wieder benutzen kann. Ich habe es direkt für einen aktuellen Auftrag genutzt. Ganz inspiriert haben die Kinder heut Nachmittag am Leuchttisch gezeichnet. Nett.

Zu Weihnachten habe ich eine Anleitung für Socken und Garn geschenkt bekommen. Die Socken habe ich direkt nach Weihnachten begonnen, ein sehr schönes Muster. Den zweiten Socken hab ich jetzt angefangen und schon über 50 Reihen weit gestrickt.

Mit dem Mann hatte ich gestern schöne abendliche Couchgespräche. Er ist doch der Beste. In meinem Kopf kreisen ein paar Themen die Runde. Unter anderem der Satz aus meiner Visionsreise „Zieh die Schuhe aus, geh barfuß“ und Gedanken zur kommenden Fastenzeit. Ich habe da ein paar Ideen und Impulse, die in die Welt möchten.

Ich schmökere mich gerade durch Rezensionsexemplare zur Fastenzeit und Osterzeit von Anselm Grün aus dem Vier Türme Verlag, diverse Kreativbücher aus dem EMF-Verlag und die Bücher von meinem eigenen Lesestapel. Ich habe viel zu viele Bücher angelesen und möchte mir wieder einen Leseplan machen, damit ich eins nach dem anderen lesen kann. Meine Aufmerksamkeit zerstreut sich sonst. Vielleicht widme ich mich zuerst den verbleibenden 88 Seiten von Jesper Juul’s „Leitwölfe sein“, was ich während meiner letzten Bahnreise begonnen habe.

Am Nachmittag hatte der Mann einen Termin in München. Draussen gab es Schneeregen und Sturmboen. Zum Mittagessen hatten wir Risotto, zum Abendessen Bratkartoffeln und Reste.

Morgen kommt der Schornsteinfeger. Und die Putzfrau.


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