_Alltag

Sehnsucht nach Pause – Dienstagsschnipsel

Letzte Woche war schnell, voll, intensiv und anstrengend. Deshalb gibt es hier nur ein Potpourri aus losen Gedankenschnipseln und letzte Woche angefangener Sätze. Ich freute mich sehr, dass am Wochenende dann keine Termine im Kalender standen. Einfach nur Rumtrödeln, Nichtstun, Pause. Ein bisschen Wäsche waschen, aufräumen und die nächste Woche planen, durch den Garten stromern, Johannisbeeren ernten und das Wochenende geniessen. Wenn eine Woche so schnell ist, bleiben ganz viele Dinge liegen. Vorallem angefangene Projekte auf dem Schreibtisch. Ich habe mich sehr an einem Freundinspaziergang erfreut, inclusive einer Tasse Tee und Croissant im Café. Nach so langer Pause tat es gut, wieder zu quatschen und miteinander zu sein. Und schwupp, waren 3,5 h rum.

Liebe aus dem Internet

Daheim habe ich mich über Post aus Bloghausen gefreut. Es ist so süß, wie viele Menschen an meiner Schneckenplage mitfühlen. Neulich bekam ich von einer Blogleserin ein Schneckenbuch geschenkt, ihr schreibt viele interessante Tipps in die Kommentare und am Freitag kam sogar ein riesen Paket mit Schneckenkragen für die Pflanzen an. Ich bin sprachlos. Meine Freudin hat mir Tigerschnegel aus ihrem Garten versprochen (die will ich aber gerade noch nicht einsetzen, weil das Schneckenkorn von neulich noch ausliegt). Ich fühle mich sehr gut umsorgt. Danke! Ich denke, es wird ein langfristiges Projekt sein, die Schneckenplage einzudämmen.

„In mir drin ist es ganz unruhig, und ich habe die ganze Zeit das Gefühl, etwas wichtig vergessen zu haben. Das macht mich ganz wirr. Deshalb werde ich mich nachher gleich hinsetzen und aufschreiben, was alles noch an offenen Aufgaben hier rumliegt. Morgen startet der Sommerskizzenbuchkurs. Ich freu mich schon. Ausserdem ist Mitsommer und ich habe Lust, es mir mit der Familie ein bisschen schön zu machen. Den Tisch festlich decken, Erdbeertorte zaubern und dererlei Dinge.“ Das schrieb ich, als ich diesen Blogpost angefangen habe. Die Unruhe ist weg, Emotionalität ist geblieben. Es lagen/liegen ein paar fette Themen auf dem Tisch, die mich sehr fordern. Diese Woche geht etwas ruhiger an, füllt sich aber schon wieder mit Terminen. Wir haben kein Mittsommer gefeiert, aber Erdbeertorte gegessen und faul herumgelungert. Der Sommerskizzenbuchkurs startete am Sonntag, leider mit einem kleinen technischen Schluckauf. Augen auf beim Häckchen setzen im Emailprogramm. Irgendwann habe auch ich die Email-Automation gemeistert. Ha!

Declutter

Ich habe eine Inventur meines Kleiderschrankes gemacht. Der ist ja eh immer sehr überschaubar. Jetzt hat mich interessiert, wieviele Teile ich darin überhaupt habe und was ich davon noch gern anziehe und was davon mir nicht mehr entspricht oder schlichtweg kaputt und ausgeleiert ist. Das geht ja gefühlt heutzutage viel schneller. Wenn ich mir ein Kleidungsstück kaufe, dann möchte ich gern viele Jahre Freude daran haben. Von den 63 Teilen, die in meinem Schrank liegen, werde ich bestimmt noch 5-10 aussortieren, weil sie nicht mehr gut sind. So gehe ich hier immer wieder durchs Haus und finde Dinge, die gehen dürfen.

Finanzen

Gestern abend sass ich noch lange draussen auf der Terrasse, habe einen Podcast gehört und an meinen Powerflower-Juni Socken gestrickt. Bis Ende des Monats möchte ich wenigstens eine Socke fertig haben, denn dann kommt schon das nächste Muster. Im Podcast haben sich Tobias Beck und Natascha Wegelin über Madame Moneypenny unterhalten. Ich folge ihr vielleicht seit Anfang des Jahres und hab schon so viel interessante Infos aus ihren Podcasts, ihrem Buch und Blog gezogen. Überhaupt muss ich sagen, dass es mir echt gut tut, mich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigten. Ich finde da noch viele versteckte Glaubenssätze, die mich blockieren und meinen Umgang mit Geld beeinflussen. Sehr spannend, da hinzuschauen. Mein Ziel bis Ende des Jahres ist es, mit allen Konten im Grün zu sein und gleichzeitig daran zu arbeiten, mir einen Notgroschen anzusparen und mich um meine Altersvorsorge zu kümmern. Die letzten beiden Punkte sind eher ein langfristiges Projekt, aber ich finde, ich bin bereits auf einem echt guten Weg.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine virtuelle Klimperkasse. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder ein Buch und Schokolade. Danke für die Wertschätzung <3

 

 

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