Sonne, Schule und Familienzeit

Sonne, Schule und Familienzeit

Der Himmel macht morgens schönes Licht. Tagsüber bricht die Sonne heraus, gestern hatte es in der Nacht geschneit: Der Schneeräumer fuhr lautstark gegen 4:00 durch die Siedlung. Danach war mein Schlaf nur noch oberflächlich. Ich blieb so lange wie möglich im Bett. Das war bis kurz nach 7 Uhr. Die Tochter blieb krank daheim, der Mann hatte vergessen, den Wecker zu stellen. Der Sterngucker frühstückte einen Joghurt während ich im Bad war und der Mann beim Meditieren. So war der Morgen dann doch ganz gemütlich. Ich bereitete dem Sterngucker seine Brotzeit für den Kindergarten und brachte ihn zum Bus. Letzteres müsste ich eigentlich nicht, weil die Bushaltestelle vor unserer Tür ist, aber ich mag die gemeinsamen Morgengespräche und Zeit doch sehr gern. Schade, dass ich mir die Zeit damals beim Wolf nicht genommen habe. Da war mein Fokus woanders. Naja, die ganze Lebenssituation war eine ganz andere. Da nützt es nichts, dem Gewesenen und Unabänderbaren hinterherzutrauern.

Unser Spaß mit Videos

Den Vormittag nutzten der Mann und ich für die ersten Videos für den Kraftcollagen-Onlinekurs. So ganz ohne Video-Team ist das immer wieder eine kleine Herausforderung, vorallem weil wir im Hinterkopf ja wissen, wie es besser ginge, uns aber Know-How und Technik fehlt. Das soll uns aber nicht abhalten, zu teilen, was wir teilen wollen. Spaß gemacht hat es auf jeden Fall. Und das ganze Wissen, was der Mann mittlerweile als Speaker angesammelt hat kommt mir auch zugute.

Zum Mittag gab es mal wieder Kartoffelbrei und Gemüse, dazu noch einen Gurkensalat. Schonkost für die kranken Kinder und Seelennahrung für mich. Beim Abendessen sassen nach langer Zeit mal wieder die ganze Familie bei Tisch. Das war anstrengend, aber auch irgendwie schön. Familienleben hat ja schon auch immer beide Seiten.

Die Putzfrau beglückte uns mit einem sauberen Haus. Ich geniesse diesen Zustand kurz danach immer sehr. Während der Mann beim Sport war und der Sterngucker bei seinem Freund, gönnte ich mir einen langen Nachmittagsspaziergang in der Sonne. Ich bin in diesem Jahr schon über 80 km Spazierengegangen. Im Sonnenschein war es eine Wohltat. So kann ich meinen Gedanken nachhängen, frische Luft schnappen und etwas in Bewegung kommen.

Am Abend ging ich zum Elternabend der Wolfklasse. Da gab es einen kurzen Einblick in die künftigen Veränderungen und einen Vortrag über Bildung im Allgemeinen. Heute folgt noch ein persönliches Elterngespräch. Ich bin gespannt.

WIP (Work in progress)-Wednesday

Auf den Stricknadeln befindet sich eine Stino-Socke aus bunter Streifenwolle und für etwas konzentriertere Momente immer noch ein Lace-Schal. Der wird noch eine Weile dauern bis er fertig ist.

Ich lese schon das vierte Buch in diesem Monat. Zum Geburtstag habe ich von einer lieben Blogleserin per Überraschungspost „Drainting*“ von Felix Scheinberger (Buch7) von meiner Wunschliste bekommen. Das ist so inspirierend. Ich habe mir schon viele Notizen gemacht. Einige Übungen habe ich mir für die Kreativ- und Gongauszeit vorgemerkt. Das wird toll!

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Schon lange habe ich keine Aufräumaktivitäten mehr gepostet. Das passiert hier so nebenher. Die Medizinkiste ausgemistet (das mache ich regelmässig). Da flog nur eine abgelaufene Creme raus. Kontakte im Handy, Gewürzregal, Kochbücher…. ich nehme mir hier und da ein Eckchen vor. Momentan überlege ich noch, was ich mit den aussortierten (Kinder)Büchern mache. Ich finde die Idee von Caro schön, sie im Shop-Flohmarkt für einen reduzierten Preis anzubieten und den gesammelten Betrag zu spenden. Ich habe z.B. viele alte Gecko-Hefte mit wirklich tollen kurzen und schön illustrierten Geschichten. Da wird mir sicher noch etwas einfallen. Im Zweifelsfall landen sie im April beim Bücher-Flohmarkt in der Bibliothek.
Gestern haben wir gemeinsam die Klamotten der Tochter durchsortiert. Ein Projekt, was schon lange auf dem Plan stand.

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Nach unseren gestrigen Filmsessions arbeiten wir heute an organisatorischem Kleinkram. Aquise, Angebote, Buchhaltung… was man halt als Selbständige so tut. Selbst und ständig. Der Wortfunken-Kurs ist schon bei Woche 36. Und doch finden sich immer wieder Neustarter hinzu. Das ist toll. Er läuft über eine Email-Automation. Das heisst, wann immer du dich anmeldest, startet der Kurs für dich bei Woche 1, und du wirst ein Jahr lang wöchentlich mit einem Wortimpuls inspiriert. Manchmal bekomme ich sehr liebevolle und persönliche Emails und Rückmeldungen zu den Worten. Das freut mich dann sehr. Wenn du wissen willst, wie so eine Mail aussieht, schau doch mal in diesen Beitrag.

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Wir haben in diesem Monat bereits 18 Maschinen Wäsche gewaschen. Das haben wir mal mitgezählt, weil wir ja auf der Suche nach unserem hohen Wasserverbrauch waren. Der Wasserverbrauch kam aber von einer defekten thermischen Ablaufsicherung (das ist ein Ventil) direkt am Ofen. Jetzt ist alles wieder repariert. Interessant ist das Wäscheaufkommen dennoch.

 


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie beim Frisör steht jetzt hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier.

 

Ein Gedanke zu „Sonne, Schule und Familienzeit

  1. Ich bin aktuell bei 21 Waschmaschinenladungen (mit 5 Personen).
    Generell ist Ordnung und Sauberkeit im Haushalt vergänglich, vor allem mit Kindern. Manchmal war ich den ganzen Tag am Aufräumen, am Abend war davon nichts mehr zu sehen. So schreibe ich schon lange mit, was ich erledigt habe, denn Papier ist geduldig und vergisst nicht.
    LG von TAC

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