_Alltag

sonniger Mittwoch – Termine und Arbeit

Das ist wieder so ein Alltagsblogpost, an dem ich drei Tage schreibe und immer wieder die Zeitformen ändern muss, damit er sich passend liest. Aber ihr habt ja gesagt, ich soll die dann trotzdem veröffentlichen anstatt sie als irrelevant zu verwerfen. Also mache ich das.

Wir haben gerade so strahlendes Sonnenwetter, dass es mich unentwegt nach draussen zieht. Aber der Schreibtisch ruft mit seinen nimmermüden Aufgaben. Am Dienstag habe ich den Vormittag genutzt und alle möglichen Telefontermine erledigt. Hier einen Arzttermin, dort was nachfragen, da ein Treffen ausmache, hier eine Jobübergabe. Uff. Und ich habe noch nicht alle fertig. Dafür hatte ich aber wirklich einen produktiven Arbeitstag, mir Überblick verschafft, einen herzensbrief geschrieben, Buch der Möglichkeiten Bestellungen verschickt, an einem Flyer gearbeitet. Mit dem Mann konnte ich Projekte besprechen und und Vorgehensweisen planen. Wir arbeiten gemeinsam für einen Kunden von mir.

Am Nachmittag war ich dann spontan mit einer Freundin spazieren. Etwas emotionale Gespräche, aber sehr wohltuend, draussen und in Bewegung zu sein. Gestern habe ich meine Portion Sonne und Frischluft bei der Aussengeländeaufsicht an der Schule getankt.

Abgesehen von meinem Schulnachmittag, der gestern echt herausfordernd war, konnte ich mich um viele organisatorische Dinge kümmern und eine Flyergestaltung anfangen. Ich finde den Anfang immer besonders schwer. Eh sie ein Design zusammenfügt und mir gefällt ist das oft ein zäher und langwieriger Prozess. Dafür habe ich positive Rückmeldungen für eine andere Gestaltung erhalten und eine Anfrage für einen weiteren Job.

Nebenher kümmere ich mich um meine Reisevorbereitung. Ich lege mir kleine Stapel an Zetteln hin, noch ein Buch, ach nein, das ist zu schwer. Aber was zu stricken. Notizzettel mit „Nicht vergessen“ Notizen. Die Kinder sind nur mäßig begeistert, am Wochenende auswärts übernachten zu müssen. Das geht leider nicht anders, denn der Mann und ich haben unbeabsichtigt das Wochenende doppelt belegt. Sonst achten wir immer darauf, dass wenigstens einer daheim ist. Diesmal ist da etwas schief gelaufen, weshalb wir die Kinder unterbringen mussten. Nun ja. Zwei Tage können wir ihnen zumuten.

Bücher

Anfang des Jahres bekomme ich von einigen Verlagen die Verlagsprogramme per Post zugeschickt oder Emails mit Vorschlägen für einzelne Titel. Dann schmökere ich gern durch die Kataloge und überlege mir, welche Bücher ich gern entdecken und vorstellen möchte und bestelle mir Rezensionsexemplare. Manchmal entdecke ich auch Bücher über Instagram oder im Internet, die gut zu mir und meiner Arbeit passen. Dann frage ich bei den Verlagen direkt an. So kommt es, dass ich hier immer einen kleinen oder großen Stapel Bücher zur Rezension liegen habe. Nicht alle davon schaffen es jedoch ins Blog.

Gerade merke ich auch ein sehr unstetes Leseverhalten an mir. Ich habe wieder mehrere Bücher angelesen, komme aber bei keinem wirklich voran. Kein Roman, der mich wirklich mitreisst, kein Sachbuch, was ich entspannt dahinlesen kann (manchmal sie sie so voller Infos, Wissen oder toller Sprache, dass ich Pausen brauche und nur langsam voran komme, um das Gelesene auch zu verarbeiten). Deshalb tu ich mich auch schwer, ein Buch für die Bahnfahrt auszuwählen. Es gibt Monate, da gehe ich wirklich strategisch vor beim Lesen. Da habe ich das Ziel, Buch XY bis zum Ende des Monats fertig zu haben. Dann teile ich die Anzahl der Seiten des Buches durch die Anzahl der verbleibenden Tage des Monats und erhalte so die Anzahl der Seiten, die ich pro Tag lesen muss. Und dann lese ich. Mal mehr, mal weniger. Gerade bei vielen angelesenen Büchern mache ich das gern, um endlich mal mit einem fertig zu werden. Weil in der Summe sind sie ja dann doch gut, es braucht nur, um reinzukommen.

Use what you have

  • Der Sterngucker braucht ein Geburtstagsalbum für die Schule. Das wird dann am Geburtstag angeschaut. Darin sollten pro Lebensjahr eine kleine Auswahl (1-3 Bilder) und Text über sein leben sein. Kleine Meilensteine, Erinnerungswertes. Anstelle ein neues Album zu kaufen, habe ich in einer Fotokiste noch ein kleines Spiralbuch für Fotos gefunden. Nun schauen wir die Fotokiste durch, was sich noch an Material findet. Im Idealfall müssen wir keine extra Fotos ausdrucken lassen.
  • Zum Mittagessen gab es am Dienstag Basmati Reis, den der Mann von seinem Gongausbildungswochenende mitgebracht hat, weil er übrig war. Die habe ich zusammen mit den Resten der Linsenbolognese vom Montag, frischem Spinat und Chutney gepimpt. Das war ein leckeres buntes Mahl.Weil vom Reis danach immer noch was übrig war, habe ich den dann gestern Abend mit Gemüse angebraten und zum Abendessen gegessen.

 

 

 

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