_Alltag

Tagebuch im November 2020 – Dienstag 10.11.

Es ist immer etwas schwieirg, wenn der Geburtstag auf einen normalen Alltag mit Terminen fällt. Deshalb hatte ich im Vorfeld weder hohe Erwartungen noch Feierpläne. Ich habe mir am Vorabend keinen Geburtstagstisch hergerichtet und keinen Kuchen gebacken, sondern den Tag einfach kommen lassen.

Was meinen Tag gefüllt hat

Auf dem Tisch lag morgens ein einziges Geschenk – eine gestaltete Kerze vom Sterngucker. Der Geburtstagstisch sollte sich aber im Laufe des Tages noch füllen. Gleich nach dem Frühstück, als die Kinder im Schulbus sassen, hatte ich einen Therapietermin. Als ich zurück kam, stand ein toller Blumenstrauss mit einem Gutschein in der Küche. Der Mann hatte sich aus dem Haus geschlichen und extra frische Blumen besorgt. Das war sehr süß!

Den Vormittag verbrachten wir als ganz normalen Arbeitstag. Ich habe Umbuchungen und Emails erledigt, an einem Kundennewsletter geschrieben und Bestellungen im Etsy Shop bearbeitet.

Zum Mittagessen haben wir Kürbislasagne gekocht. Ich hab noch einen Schoko-Kuchen für Nachmittag gebacken. Die kinder kamen mit dem Bus nach Hause. Nach einer kleinen Mittagspause habe ich mit dem Mann einen kleinen Spaziergang durch das Novembergrau gemacht. Danach haben wir Kuchen gegessen, und ich konnte die Familie zu einer Runde Tac motivieren.

Die Post brachte ein Paket und Karten. Juhu! Ich liebe Post und vorallem Geburtstagspost. Ein Highlight sind immer die Pakete von Sandra. Eine Freundin kam noch kurz für einen Geburtstagsgruß. So verbrachte ich noch ein bisschen Zeit mit Geschenke auspacken bis es Zeit war, zu den Posaunenchor-Proben zu fahren.

Wir proben für Heiligabend. Eine Stunde blasen wir also mehrstimmig Weihnachtslieder und versuchen, Musik zu machen (und nicht nur Töne zu produzieren). Ich mag das mehrstimmige Spielen so sehr gern.

Zurück daheim steht ein weiteres Geschenk auf meinem Platz. Da hat mich jemand verpasst, wie schade! Wir essen zum Abend. Danach ziehe ich mich gleich zurück ins Büro, weil ein Tochterelternabend ist. Es geht um die Abiturzulassungen und -Vorraussetzungen. Der Elternabend ist informativ und kurz, sehr angenehm. Der Mann hat derweil den Sterngucker ins Bett gebracht. Ich finde ihn mit dem Wolf auf der Couch. Sie schauen gerade Bully-Filme durch. Diesmal eine Krimi-Komödie. Ich merke allerdings, wie mein Stresspegel schon wieder so hoch ist, dass mir der Film zu aufregend ist, und ich es nicht ertrage. Ich schaue mir also lieber nochmal all meine tollen Geschenke an und gehe dann ins Bett.

Was mich erfüllt hat

Ein herzlicher Geburtstagswunsch eines Kursteilnehmers mit den Worten: „Möge dir deine Freundlichkeit, deine Zugewandtheit und deine Kreativität immer erhalten bleiben!“  – das hat sich sehr warm und wohlig angefühlt. Der Überraschungsblumenstrauss vom Mann. Mit den anderen im Posaunenchor Musik machen. Briefpost.

Konsumauszeit

Ich habe viele tolle Geschenke bekommen, Ideen für Weihnachtsgeschenke notiert, aber nichts gekauft. Ganz knapp war es bei einem Zoom-Kurs mit Jurgen Vercaemst. Bei ihm habe ich schon im Frühjahr einen Kurs mitgemacht und der Bestellfinger war kurz davon, den Kurs zu buchen.

Dankbar

Für meine Therapie, den Anruf meiner Eltern und meines Bruders, meine Familie, die schönen Gaben, Post und Glückwünsche auf vielen Kanälen, die leckere Lasagne zum Mittag, Licht am Ende des Arbeitspensum-Tunnels

Notizen

Bei Nadine Roßa gibt es eine Sketchnotes Wunschzettelvorlage.


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