_Alltag

Tagebuch im November 2020 – Mittwoch 4.11.

Die Ferien vergehen ganz schön schnell. Schon wieder Mittwoch. Heute war ein produktiver Arbeitstag. Die Kinder schwingen sich in den Ferienmodus ein. Zwar hängen sie viel an den Bildschirmen rum, gehen aber auch raus und spielen mit einem Freund, der quasi schon Familienmitglied ist. Ich mag das. So kenne ich das auch aus meiner Kindheit. Meine Freundinnen gehörten immer auch irgendwie zu Familie dazu, blieben zum Essen, wenn sie gerade da waren und wohnten eh nur einen Katzensprung entfernt. So ist das hier auch.

 

Was meinen Tag gefüllt hat

Wir schlafen aus. Gleich nach dem Frühstück arbeite ich noch an der Geburtstagskerze weiter und höre Podcast. Die Kerzen mache ich schon seit vielen Jahren jedes Jahr für eine Bekannte und ihren Sohn, die mit mir gemeinsam am gleichen Tag Geburtstag haben.

Dann  habe ich knapp eine Stunde Trompete. Wieder zu Hause räume ich mich im Schnelldurchlauf durchs Haus, weil die Putzfrau kommt. Ich schalte eine Wäsche an. Der Mann sitzt am Schreibtisch und arbeitet.

Zum Mittag gibt es Burger nach einem Ringelmiez-Rezept mit der restlichen Hirse von gestern.

Nach dem Essen verordne ich den Jungs Draussenzeit. Ich habe ein gutes Stück konzentrierte Arbeitszeit, mache Überweisungen und sperre mir dabei meine Tan. ich muss bei der Bank anrufen, um sie wieder zu entsperren. Im Kalender muss ich jetzt immer öfter in das neue Jahr blättern. Wie gut, dass ich schon einen neuen Planer habe. Nach 2h konzentrierter, produktiver Arbeitszeit machen wir eine Tee- und Kaffeepause. ich esse etwas Müsli mit Obst und trinke Grüntee.

Danach packe ich die Kerze ein und bringe sie zusammen mit den Bücher-Gewinnen zur Post. Ich hole noch etwas Bargeld auf der Bank. Als ich zurück bin telefoniere ich kurz mit meiner Mutti.

Zum Abendessen gibt es Toast Hawai mit Tofu statt Schinken und Champignontoast. Ich esse zwei von den restlichen Bratlingen vom Mittag mit Salat und Champignons. Küche aufräumen, dann will der Sterngucker Trolljäger schauen. Auf meinem Rechner ist so wenig Platz, dass grad nichts mehr geht. Wir suchen, wo wir überflüssige Daten löschen können und finden irgendwelche Cache-Datein, die wir löschen. Dann endlich gibt es unser Abendritual mit der Serie für den Sterngucker und ein paar Reihen Socke für mich (das Bündchen ist geschafft, ich beginne jetzt mit dem Schaft/Muster). Dann bringe ich den Jüngsten mit Wärmflasche und einer kurzen Rückenmassage ins Bett.

Der Wolf schaut mit dem Mann noch einen Film. Vorher bekommt er Teenager-Abend-Hunger und isst nochmal 3 Scheiben Brot mit Bärlauchpesto und Tomate.

Was mich erfüllt hat

Trompete spielen und kleien Aha-Erlebnisse haben wie das alles so ist mit der Atmung und den Tönen, konzentrierte Arbeitszeit und das Versinken in eine Tätigkeit. Sonnenlicht, was kurz an dem grauen Novembertag durch das Bürofenster reinscheint.

Konsumauszeit

Heute habe ich eine schöne Idee für ein Freundin-Weihnachstgeschenk entdeckt, aber nicht bestellt, sondern mir die Idee erstmal notiert.

Gelesen

Den Blogpost bei Emmabee fand ich ganz schön. Es ist ein Rezept für ein Challabrot und eine Buchvorstellung.

Ein paar Seiten in „Tausend Geschenke“ von Ann Voskamp. Das Buch hat mir eine Blogleserin geliehen, und ich möchte es bald fertig haben und zurückschicken.

Gehört

Podcast Nr. 138 von Madame Moneypenny beim Kerze gestalten und im Auto

Dankbar

Bei den Trompete-Stunden gibt es immer ein bisschen Extrazeit zur eigentlichen Stunde dazu. Das finde ich sehr schön. Spenden in Blogteekasse (Danke!!!). Immer wieder kommen Vorbestellungen für das Buch der Möglichkeiten 2021 rein. Die Jungs spielen, basteln und puzzlen heute, und ich habe konzentrierte Arbeitszeit am Stück. Die Putzfrau hat unser Haus wieder sauber gemacht. Ich freue mich auch über unsere kleinen Unterhaltungen zwischendrin. Über die Kinder, die Schule, die Familien, die Lage. Das ist nett.

In der Post kam ein Brief aus Freiburg und einer von einem Textura-Kursteilnehmer. Ausserdem ein Paket von meinen Eltern.

Notizen

Auf Instagram habe ich einen Mistelzweigworkshop entdeckt. Das ist ein gemeinsames Stickprojekt in einem runden Stickrahmen. Ich lade mir die Vorlage runter und habe Lust, mitzumachen. Na mal sehen, ob ich das passende Material dazu habe.

Ich liebe Mistelzweige. Mir fällt ein, dass ich meinen Weihnachtskartenbestand checken will und meinen Etsy Shop aktualisieren. Tatsächlich ist von den Weihnachtskarten nur noch die Lichtkarte und das Mistelzweigmotiv übrig. Ich überlege, ob ich die anderen Motive nochmal nachdrucken lasse oder dieses Jahr neue bzw keine Weihnachtskarten anbiete. Hm.

Nachdrucken? Keine Karten? Neue Karten?

Beim aktualisieren der Weihnachtskarten bemerke ich, dass mein Herzensbrief-Angebot spurlos aus dem Etsy-Shop verschwunden ist. Verrückt!


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

2 Kommentare

  • Ines Düe

    Liebe Ramona,

    ich freue mich sooooo sehr über Deine täglichen Einträge.Gerade in dieser doch sehr aufwühlenden Zeit sind es genau diese Zeilen die mich beruhigen, schmunzeln lassen,zum Nachdenken bringen und sehr oft inspirieren.
    Vielen, vielen Dank fürs Teilhaben lassen und ganz viel Licht und gute Energie für Dich und Deine Lieben.

    Aus dem Norden Deutschlands, grüsst Dich herzlich,Ines;-)

  • Suomitany

    Ich schließe mich Ines an. Vielen Dank für deinen Einblick.

    Karten würde ich nachdrucken :-)

    Liebe Grüße, Tany

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