_Alltag

Tagebuch im November 2020 – Montag 16.11.

Noch immer schmerzt mein Rücken, oder genaugenommen die Muskulatur am Po. Keine Ahnung, was ich mir da verzerrt habe. Aber am Mittwoch habe ich einen Termin bei meinem Osteopathen. Die Schmerzen machen Arbeit im Sitzen zu einer Herausforderung. So wechsle ich immer mal wieder in stehende Positionen oder in den langen Sitz am Boden. Heute gibt es wenige Fotos. Am Vormittag hat es geregnet, ich war nicht draussen.

Was meinen Tag gefüllt hat

Von meiner Oragrunde am Wochenende habe ich eine Liste von Zeiten und Tätigkeiten, die ich noch nicht in mein Zeiterfassungstool eingetragen habe. Ich nutze zur Zeiterfassung schon seit Jahren mite. Dort trage ich alle Kundenprojekte, Elternarbeitsstunden und sonstige Zeiten ein, wo es wichtig ist, dass ich sie tracke (sei es, um mit Kunden abzurechnen oder selbst ein Gefühl für den Umfang zu bekommen).

Seit dem letzten Vollmond will ich schon meinen Jademond-Brief schreiben. Jetzt endlich schaffe ich es. An Neumond, wie passend. Ich habe die Idee, einen Kreativen Adventskalender zu machen, ähnlich wie das August Art Journal. Weil ich den Adventskalender im Newsletter erwähnen will, muss ich vorher die Anmeldeseite anlegen. Also mache ich das vorher und schreibe dann aber meinen Brief. So vergeht mein Vormittag.

Zum Mittag koche ich Reis mit gelben Linsen und Spinat, weil Spinat in unserer Gemüsekiste war und alle Zutaten dafür vorrätig. Das war richtig lecker. Der Wolf motzt ein bisschen darüber herum, isst kaum etwas und läuft den ganzen Tag hungrig und auf Futtersuche durchs Haus. ich finde es nicht immer leicht, ihn satt zu bekommen.

Am Nachmittag hat der Sterngucker einen Termin beim Osteopathen. Ich gehe mit ihm gemeinsam hin. Während er behandelt wird, lese ich.

Der Mann kümmert sich derweil um die Einkäufe, die Tochter ist mit dem Hund da und näht, ich übe Tropmete. Am Abend folgt das übliche Bettgehritual für den Sterngucker: eine Folge Trolljäger mit einem Teller Apfelschnitze, für mich Sockenstricken. Dann bettfertig machen, Wärmflasche auffüllen und eine Kuschel- und Leserunde im Bett.

Der Mann schaut derweil mit dem Wolf einen Film. Ich dusche und male ein bisschen. Ich habe mir vorgenommen, diese Woche jeden Tag ein bisschen Farbe zu Papier zu bringen und mit Collagetechniken zu spielen.

Was mich erfüllt hat

gutes Essen kochen, mit dem Mann kuscheln, Farbspielerein und Kritzelein, das Lachen vom Wolf und vom Mann beim Filmschauen, meinen Newsletter schreiben

Konsumauszeit

Nix gekauft und auch keine Verlockungen gehabt, aber ein Paket bekommen einer Blogleserin mit Sachen für den Sterngucker und Nettigkeiten als Beigabe. Danke!

Gelesen

Während der Sterngucker behandelt wurde, habe ich weiter die Dienstagsfrauen zu ihrem Fastenabenteuer begleitet.

Am Morgen im Bett lese ich „Der Weg des Künstlers“, weil ich diese Woche begonnen habe, das 12 Wochen Programm zu machen. Mal sehen, wie weit ich komme.

Gehört

Heute hatte ich keinen Extra-Input über die Ohren.

Dankbar

Heute bin ich dankbar für das feine Essen, das Paket mit Kindersachen für den Sterngucker, Post mit einem Foto von Rudolf Koch Tapisserie passend zum Textura-Kurs von einem Kursteilnehmer, die nähende Tochter und Gespräche, die zwischendrin entstehen, das Montagsdate mit dem Mann, was wir gerade neu etablieren, mein Geburtstagsblumenstrauss, wovon immer noch die Hälfte der Blüten in der Vase stehen, eine kurze Sonnenphase, Holz vor der Hütte um einzuheizen

Notizen

Speiseplan für diese Woche

Montag: Orient-Spinat-Linsen
Dienstag: Kartoffelsuppe (schon wieder)
Mittwoch: Pizza, selbstgemacht
Donnerstag: Rosenkohl mediterran mit Risotto
Freitag: Pasta mit Sosse (noch nicht näher definiert)
Samstag: Kürbislasagne (schon wieder)


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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