_Alltag

Tagebuch im November 2020 – Montag 9.11.

Die Ferien sind zu Ende, wir haben wieder einen ruhigen Arbeitstag gehabt. Wie anders man in einem leeren Haus arbeiten kann. Ah! Entsprechend produktiv war ich heute. Ausserdem sind heute viele kleine schöne Dinge passiert. Sonne, Post und positive Rückmeldungen. Damit konnte ich das Dauergemaule unseres Pre-Teenagers viel besser ertragen.

Was meinen Tag gefüllt hat

Ich starte den Morgen mit einer Laufrunde im Nebel. Nach der Dusche geht’s gleich an den Schreibtisch. Die Ferienwoche war anstrengend. Ich geniesse die Ruhe beim Arbeiten. Der Mann nimmt einen neuen Podcast auf (ich hab es immer noch nicht geschafft, meinen zu reanimieren, die Idee ist aber noch da), deshalb arbeite ich wieder im Wohnzimmer. Ich schicke den finalen Artikel mit Bildern toller Künstlerinnen zum Lektorat, schreibe und versende meinen Newsletter und verbringe den Rest des Tages mit Kleinkram und den Korrekturen im Buch der Möglichkeiten.

Zum Mittagessen koche ich Kartoffelsuppe. Während wir essen kommt ein Anruf aus der Schule: die Kinder haben den Bus verpasst. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der Mann holt die Jungs ab. Ich fülle online meine KSK-Meldung zum voraussichtlichen Jahreseinkommen aus und lese gemeinsam mit dem Mann die Ausführungen unserer Steuerberaterin zur Post vom Finanzamt, die wir letzte Woche bekommen haben.

Am Nachmittag esse ich ein Stück des Apfelkuchens vom Wochenende und dekoriere ich mein Moodboard/Inspirationswand etwas um. Ich hatte das Bedürfnis, mein Visionboard abzunehmen und Platz für Neues zu schaffen. Ausserem durften ein paar Postkarten und Bilder ausgetauscht werden. Dabei sticht mir eines der Zitate an der Wand ins Auge. Ich lese es nochmal.

“I believe that everything happens for a reason. People change so that you can learn to let go, things go wrong so that you appreciate them when they’re right, you believe lies so you eventually learn to trust no one but yourself, and sometimes good things fall apart so better things can fall together.” Marilyn Monroe

Heute Abend habe ich noch ein Date mit dem Mann. Bei unserem letzten Frühstück haben wir uns ausgemacht, auch unter der Woche einen Abend für uns Zeit zu nehmen. Für mehr Romantik! Das geht nämlich im Alltag, mit den Kindern, unseren Abendterminen und der Arbeit oft verloren.

Was mich erfüllt hat

Der Morgennebel und die folgende Sonne bei meiner Laufrunde, die Arbeit am Buch der Möglichkeiten und tolle Zusammenarbeit mit der wunderbaren Korrektur-Frau (Korrekteuse? Korrigiererin?), diverse Rückmeldungen zu meiner Arbeit (die Geburtstagskerze, Artikel, Kurse/Newsletter) – also wirklich wohltuend.

Konsumauszeit

Ich hab nix gekauft, aber mich über Post gefreut. Angekommen sind der USB-Stick als externes Speichermedium für Kundendaten und eine Bestellung, die ich noch im Oktober getätigt habe bei onekindof – ein Papeterieshop, den ich neu entdeckt habe (Weihnachten!)

Gelesen

  • BIZ Update von Leonie Dawson. Ich lese und höre total gern, wie Frauen ihre Unternehmen führen.
  • Corona Krise: Tipps und Hilfe für Designer und Kreative.
  • Einstimmung auf die Adventspost Blogpost bei Michaela und Tabea mit Videos zum Glasscheibendruck.
  • Ronja Räubertochter für den Sterngucker. Wir sind fast durch mit dem Buch. Der erste Frost kommt, Ronja und Birk trauern, weil ihr Sommer in der Bärenhöhle zu Ende geht und sie eine Entscheidung treffen müssen, wie sie den Winter verbringen. Als sie zur Quelle geht, um Wasser zu holen, trifft sie auf Mattis, der sie bittet, zurück in die Mattisburg zu kommen. Ich hatte beim Lesen mehr als einmal einen Kloß im Hals und musste gegen meine Tränen ankämpfen, um weiterlesen zu können. Hach, die Geschichte ist so vielschichtig und schön.

Gehört

Dankbar

Geburtstagspost aus dem Internet, tollste Zusammenarbeit, eine leckere Kartoffelsuppe zum Mittag, konzentrierte Arbeitszeit am Vormittag und Ruhe im Haus, der Posaunenchor darf morgen proben (unter Einhaltung der Regeln und Bedingungen)

Notizen

Der 9.November ist ein Geschichtsträchiger Tag und wird auch als Schicksalstag der Deutschen bezeichnet. Es gab viele Wendepunkte und Ereignisse in der deutschen Geschichte. Heute sind einige Menschen unterwegs, um Stolpersteine zu putzen, um an die Reichsprognomnacht 1938 zu erinnern. Bei uns gibt es keine Stolpersteine (der im Bild ist aus Bamberg). Hier findest du eine Liste der Orte mit Stolpersteinen. Die Stolpersteine wurden vom Künstler Gunter Demnig initiiert. Sie sind mittlerweile weltweit verbreitet.

Speiseplan für diese Woche

Montag: Kartoffelsuppe
Dienstag: Kürbislasagne
Mittwoch: Pfannkuchen mit Apfelmus oder herzhaft mit Pilzen
Donnerstag: Pasta
Freitag: Süßkartoffel (noch nicht näher definiert)
Samstag: Chilli sin Carne

Ideen für Abends sind Linsensalat, Salat mit Chinakohl, nochmal Flammkuchen mit Kürbis und Birne


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