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Voller Mittwoch – 12 von 12 im Februar 2020

Schon seit vielen Jahren sammelt Caro von Draussen nur Kännchen an jedem 12. des Monats Beiträge zum Fotoprojekt 12 von 12. Viele BloggerInnen gewähren mit 12 Fotos Einblick in ihren Alltag. Mein 12. Februar, ein Mittwoch, war voll wie immer Mitte der Woche. Das ist mein am meisten durchgetakteter Tag der Woche.

Mein Mittwoch in Bildern

Während wir frühstücken und uns startklar für den Tag machen, kümmer eich mich um ein kleines Feuer, denn der Wohnraum ist etwas ausgekühlt.

Die Kinder sind aus dem Haus, ich kümmere mich um Bestellungen im Etsy Shop. Jemand hat ein Set Trauerkarten bestellt, die ich versandbereit mache. Ich mag die Gestaltung und Haptik der Karten immer noch sehr. Dann buche ich einen Workshop für die Berlin Letters, wo ich Ende Mai hinfahren werde. Ich überlege kurz, ob der Workshop in mein selbstauferlegtes Kurs-Kauf-Verbot dieses Jahr fällt, beschliesse aber, das nicht, weil ich eh auf der Veranstaltung sein werde. Es folgt ein etwas emotionales Telefonat mit meiner Mutter. Dann arbeite ich an einem Kundenprojekt, bearbeite Anfragen, schreibe ein Angebot und habe ein schönes Telefonat mit einer Herzensfrau.

Währenddessen kommt die Putzfrau und arbeitet sich durch das Haus. Sie hat da eine feste Vorgehensweise, beginnend im oberen Stockwerk im Bad. Der Mann kocht. Ich schnippel das Gemüse während er den Wolf aus der Schule abholt. Wir haben etwas spät angefangen, das Essen wird dennoch pünktlich fertig. Es gibt Gemüsesuppe. Das mögen wir gerade sehr. Nach dem Mittagessen packe ich meinen Schulkram, ziehe mich warm an und fahre zu meinem Nachmittagsdienst:

Nachmittag in der Schule

Knapp eine Stunde Pausenaufsicht im Aussengelände. Die vergeht meistens sehr schnell. ich unterhalte mich mit den beiden Lehrerinnen, mit denen ich gemeinsam Aufsicht habe oder den Kindern. Es ist noch sehr windig, ausserdem schneit es zwischendrin immer wieder. Nach der Pause starten die Nachmittagskurse. ich leite den Bastelkurs mit 8 Kindern. Davon sind aber 3 Kinder nicht da bzw in anderen Kursen. Zu fünft ist es eine ganz andere Stimmung. Es ist ein richtig netter, gemütlicher Bastelnachmittag mit schönen Gesprächen und Obstknabberpause. Die Kinder gestalten Bilder aus Bügelperlen (das ist der Renner von Anfang an), Zauberstäbe aus Stickgarn und Treibholzästen, probieren sich in Kalligrafie und gestalten Bilder.

(Das Bild ganz zu Beginn des Blogpost ist eines der Fenster der kleinen Kapelle auf dem Schulgelände. ich bin ein großer Fan von solchen Bleiglasfenstern.)

Nachdem alle Kinder am Busplatz abgeliefert und ich die Werkstatt wieder aufgeräumt habe, fahre ich ganz gut gelaunt und beschwingt die Tochter abholen. An der Zaubernuss der Tochterfreundmutter kann ich nie vorbeigehen, ohne ein Foto zu machen. Sie blüht so viel üppiger und leuchtender als meine, ist aber auch schon ein paar Jahre älter.

Die Tochter hat einen Zahnarzttermin und hat sich Begleitung gewünscht. Die Behandlung ging ganz schnell. Ich hatte gerade Zeit, eine kleine Skizze des Behandlungszimmers in mein Moleskine zu zeichnen (manchmal stricke ich oder lese während die Kinder auf dem Zahnarztstuhl behandelt werden).

Danach gehen wir kurz noch einkaufen. Der Mann fragt per Message, ob ich noch ein Brot mitbringen kann. Ich kaufe von den letzten 4 Euro im Geldbeutel ein kleines Roggenlaiberl und fahre mit einem kleinen Umweg über das Dorf der Tochterfreundfamilie hungrig nach Hause. Dort gibt es Abendessen: Suppenreste vom Mittag und Brotzeit. Nach dem Essen packe ich meine Sachen, eine Decke, Taschentücher und etwas zu trinken und fahre zu meiner wöchentlichen Senosry Awareness Stunde. Wir sind eine kleine vertraute Gruppe von Frauen. Ich möchte diese Stunden nicht mehr missen. Beim Sensory Awareness lerne ich, mich selbst zu spüren, mir auf die Schliche zu kommen und achtsam zu sein. Wir experimentieren mit der Schwerkraft, dem Boden und unserem Körper; spüren was es braucht, um einen Arm zu heben oder wie unsere Sinne und Muskeln auf Reize reagieren. Ich kann all meine Anspannung loslassen, Emotionen rausweinen und zurück in meine Mitte finden. Sehr müde und ausgeglichen fahre ich zurück nach Hause.

Dort füttere ich meinen Sauerteigansatz. Ich mache bei der Brotbackchallenge von Breadandhoney.de auf instagram mit. Jeden Tag gibt es eine kleine Aufgabe. Von der Einkaufsliste über Sauerteig ansetzen bis hin zum Brot backen am Sonntag. Ich bin schon ganz gespannt.

Dann trinke ich noch meinen Abendtrunk, ein basisches Getränk zur Regenerierung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitamin D. Währenddessen schreibe ich meine To-Do-Liste für den nächsten Tag. Dann gehe ich ins Bett.

Herzenswege gehen

Und weil genau noch ein 12.Foto fehlt, füge ich an dieser Stelle des „Sendeplatzes“ noch einen kleinen Werbehinweis ein {Werbung}:

Am 26. Februar startet mein Emailkurs zur Fastenzeit „Herzenswege gehen“. Hier findest du alle Details und die Bestellmöglichkeit. Ich freue mich auf das Thema! Warum eigentlich Fastenzeit und wie ich auf den Kurs gekommen bin, darüber schreibe ich ein andermal ausführlicher.

Den Beitrag verlinke ich zu Caro. Dort gibt es noch ganz viele andere 12 von 12 Tageseinblicke zu sehen.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

 

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