_Alltag

wmdedgt* im April 2018

*wmdedgt – „was machst du eigentlich den ganzen Tag“. Die Idee ist nun schon 5 Jahre alt. Nach wie vor sammelt Frau Brüllen diese Alltagseinblicke einmal im Monat, nämlich am 5.

Ich bin trotz Ferien schon gegen 6 Uhr wach. In letzter Zeit gehe ich zu spät ins Bett und wache früh auf. Mein Schlafrhythmus ist kaputt. Ich frühstücke mit dem Mann und fahre ihn dann zum Bahnhof. Zurück daheim arbeite ich. Der Tag wird heut sehr zerrissen sein, deshalb möchte ich morgens noch etwas schaffen, solange ich frisch bin. Ich kümmere mich fast eine Stunde lang um Druckdaten für eine große Manager-Veranstaltung. 10:00 Uhr habe ich mit der Tochter einen Termin. Den verschiebe ich eine Stunde nach hinten, damit haben wir wieder ausreichend Puffer. Ich mache Frühstück für die Tochter und den Wolf. Der Wolf wird daheimbleiben, der Sterngucker ist schon die ganzen Ferien lang bei meinen Schwiegereltern. 9:30 Uhr mache ich mich mit der Tochter auf den Weg. Die Fahrt dauert etwas länger als eine Stunde.

Während die Tochter ihren Termin wahrnimmt, setze ich mich in ein Café und trinke Tee, esse eine Butterbreze und schreibe einen Brief. Dann gehe ich im Buchladen stöbern und kaufe mir ein Buch, was schon lange auf meiner Wunschliste* steht. Eine Freundin hatte es mir empfohlen. Am Wochenende konnte ich einmal reinschauen und war verzaubert von Sprache, Aufmachung und Wertigkeit. Als es da im Buchladen so stand, musste ich es mitnehmen.

Nach dem Termin machten wir noch eienn Abstecher zu Ikea. Sonst nehme ich diesen Weg nicht auf mich, aber so waren wir eh schon unterwegs. Ich war seit ca 5 Jahren nicht mehr bei Ikea. Große Freude hat es mir nicht gemacht. Aber das Mittag war ok.

Auf der Rückfahrt stehen wir im Stau. Ich rufe beim Wolf an und checke die Lage. Er nutzt unsere Abwesenheit, um Minecraft zu spielen und Hörspiele zu hören. Mal so paar Stunden sturmfrei als fast 10jähriger ist nicht das schlechteste. Wir kaufen kurz noch Chips und Eis. Dann fallen wir platt auf die Couch. Also ich.

Die Müdigkeit hält an. ich raffe mich auf und miste den Scheiss aus, der sich unter der Treppe gesammelt hat. Während ich den Haushalt erledige, höre ich ein Video von Karin Wess an und mache mir ein paar Notizen. Ich bin im aktuellen Rock Lead Succeed Magazin mit einer Kurzvorstellung.

Es ist schon 17:30 Uhr. Der Tag gefühlt schon dahin. Ich bereite Abendessen vor und kommuniziere mit dem Mann, wann ich ihn abholen soll. Wir essen. Danach meldet sich der Mann, dass ich ihn am Bahnhof abholen kann. Ich gerate in einen heftigen Sturmregen und bewundere die Greifvögel, die trotz des Sturmes und heftigen Regens noch oben in der Luft schweben. Auf dem Rückweg philosophieren der Mann und ich darüber, ob es den Vögeln vielleicht besonderen Spaß macht, bei so einem Wetter zu fliegen. Quasi wie Surfen auf hohen Wellen oder so.

Daheim gehe ich noch kurz meine Emails durch, die im Laufe des Tages eingetroffen sind, mache eine Überweisung, die ich übersehen hatte und schreibe meine To-Do-Liste für morgen. Da ist gerade so viel zu tun. Uff. Ich nehme mir vor, früh ins Bett zu gehen und morgen fokussiert zu arbeiten. Morgen kommt der Sterngucker wieder und der Mann fährt übers Wochenende auf Gongausbildung. Das wird ein spannendes Wochenende wieder mit allen Kindern im Haus, die sich erstmal neu aufeinander einstellen müssen.

3 Kommentare

  • Scardanelli

    Liebe Ramona, du hörst doch auch gern …
    Zu dem Buch „Schreiben Sie mir oder ich sterbe“ gibt es auch eine geniale Hörbuchfassung.
    Sehr empfehlenswert!
    LG Scardanelli

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