Gelesen: Eltern brauchen Grenzen

Gelesen: Eltern brauchen Grenzen

In einer der letzten „Unerzogen“ war ein Buchtipp, der mich interessierte zu lesen. 

 

Eltern brauchen Grenzen. Lasst die Kinder Kinder sein, Uli Hauser

 

Das Buch konnte ich gut schnell lesen. Es ist eine Aneinanderreihung von Fakten und Zahlen. Von der Geschichte der Erziehung über Pisastudien und Bildungspolitik bis hin zum Familienleben. Ein kleiner Abriss unserer heutigen Familiensituation, den Anforderungen, die Eltern an ihre Kinder stellen und unter welchen Bedingungen Kinder heut groß werden. Hause gibt kein Patentrezept und keine Erziehungsanleitung, sondern zeigt einfach nur, wie es ist. Das Hauptfazit des Buches: Lasst die Kinder Kinder sein!

 

Ich fand es schön zu lesen. Einfach um mal innezuhalten und über die eigenen Werte nachzudenken. Ich gebe das Buch weiter. Wer möchte es als nächstes lesen?

 

„Erziehung ist zwecklos; die Kinder machen den Erwachsenen ohnehin alles nach.“ Karl Valentin

 

„Je älter wir werden, umso weniger hören wir zu. Wir wollen nicht mehr horchen und nicht mehr gehorchen. Und schalten auf Durchzug.“

 

„Weil wir vergessen haben, daß Kinder lebendig sind, wird aus Toben und Rennen schnell Hyperaktivität.“

 

„Wenn du in dir selber nicht zu Hause bist, bist du nirgendwo zu Haus“ Peter Horton

 

„Vielleicht gibt es noch andere- aber diese drei grundrechte habe ich herausgefunden: Das Recht des Kindes auf den heutigen Tag. Das Recht des Kindes, so zu sein, wie es ist. Das Recht des Kindes auf seinen Tod.“ Janus Korczak

 

„Aus Furcht, der Tod könnte uns das Kind entreißen, entziehen wir es dem Leben.“

 

„Jedes Kind hat ein Recht auf Mittelmäßigkeit. Ein Recht darauf, nicht perfekt zu sein. Ein Recht darauf, Fehler zu machen. Das Recht auf Achtung. Das Recht darauf, einen Schritt nach dem anderen tun zu dürfen. Das Recht, über Zärtlichkeiten und Berührung selbst zu entscheiden. Das Recht auf Bindung. Das recht zu spielen.“

0 Gedanken zu „Gelesen: Eltern brauchen Grenzen

  1. Klingt gut, ich würde es auch gerne lesen.
    Folgende Bücher stehen noch auf meiner Wunschliste, hast du diese vielleicht in deinem Bücherschrank und würdest sie zum lesen weitergeben?
    Nein aus Liebe: Klare Eltern starke Kinder – von Jesper Juul
    Zeit für Kinder – von Ekkehard von Braunmühl
    In Liebe wachsen – von Carlos Gonzáles

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