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Lesestapel

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Mein derzeitiger Lesestapel könnte höher nicht sein. Wie mit anderen Projekten auch, habe ich immer mehrere Sachen am Start. Wie schon in der Vergangenheit erwähnt, beschäftigt mich das Thema Tod und Sterben sehr. Passende Lektüre zum November, der ja ein bisschen als Todesmonat gesehen wird. Aber es befindet sich auch leichtere Kost darunter. Was mir noch fehlt, ist ein ergreifender, leicht zulesender, gern auch schnulziger Liebesroman für zwischendrin.

  • Rafik Schami, Das Herz der Puppe. Leichte Lektüre für zwischendrin. Das Buch ist in wunderbar kleine Häppchen geteilt. Da macht es auch nichts, wenn man mal eine Weile nicht weiterliest. Wunderbar warm und weich, aber auch lustig und kurzweilig.
  • Michaela Haas, Dakini Power. Zwölf Lebensgeschichten über inspirierende buddhistische Frauen mit unkonventionellen Lebenswegen. Auf dieses Buch freue ich mich ganz besonders.
  • Sina Trinkwalder, Wunder muss man selber machen. Wer kennt sie nicht, die Gründerin von manomama. Im Buch fasst sie nochmal die Geschichte eines unmöglichen Erfolgs, ihrer manomama-Geschichte zusammen. Von der Idee bis zur Umsetzung, mit allen Hürden. Ich bin schon sehr neugierig, wie es sich liest, nachdem ich das ja online bissl verfolgt habe. Und selbst auch manomama Produkte Zuhause habe (wer kennt nicht die tollen Taschen vom DM?!)
  • Minker, Der Mondring. Ein Buch über die Menarche (erste Menstruation) und damit verbundene Festlichkeiten & Traditionen. Darin lese ich quer, gezielt auf der Suche nach Ideen für ein schönes Menarchefest/-ritual für die Tochter.
  • Christian  Schüle, Wie wir sterben lernen. Ein Essay, der zwar wahrscheinlich hochinteressant ist, sich aber schon am Anfang sehr schwer liest. Schachtelsätze, komplizierte Sprache und Fachwörter..grad nichts so für mein stilldementes, müdes Mutterhirn. Aber thematisch weiss ich, daß mich da eine Menge interessante Gedanken erwarten.
  • Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Sterben und vom Leben. Das Buch hat mich schon vom Vorwort (Dalai Lama) an gefesselt. Es ist gut unterteilt und liest sich gut. Das wird definitv ein Buch zum mehrmals Lesen. Aber ich muss es in kleinen Häppchen lesen, damit ich auch alles verstehe.

Was liest du gerade? Bist du jemand, der bei einem Buch bleibt? Oder mehrere gleichzeitig liest?

11 Kommentare

  • Mirabellensaft

    Ich tue mir seit Jahren schwer mit dem lesen von Büchern. Mal eins im Urlaub und eins übers Jahr verteilt… Ich habe mehrere angefangene Bücher da liegen, schon seit Jahren. Das was am schnellsten vorwärts kommt, ist das Känguru Manifest. Extrem leichte Kost in kleinen Häppchen.

  • BhaktiYogini

    Mein Lesestapel ist auch ziemlich hoch. Ich lese immer ein Buch nach dem anderen, habe aber immer großen Nachschub im Schrank. Geht ja gar nicht, dass ich ein Buch zu Ende lese und kein neues parat habe ;-).
    Zuletzt habe ich „Journey home – Autobiografie eines amerikanischen Yogi“ (Tipp!!) gelesen, jetzt lese ich gerade eher leichte Kost für zwischendurch sozusagen ;-): „Mein Beschützer, der Wolf“.

  • Andrea

    Hallo Ramona :-)
    oh ja :-) ich lese auch sehr oft querbeet mehrere Buecher :-)
    oft krame ich auch alte Zeitschriften raus und stoebere darin und jedesmal schenkt das Inspiration.
    Bei meinem ersten Kind las ich das Buch von Daniel Glattauer „Gut gegen Nordwind“ – optimal fuer stillende Mamas, leicht und freudig zu lesen, mittlerweile gibt es auch eine Fortsetzung.
    Zurzeit lese ich alles :-) Zeitschriften ( Happinez und Natur und Heilen schon mehrere Jahre und immer wieder toll, kommt als Abo nach Namibia :-) ) ab und an ein Kreativheftchen aus SA. Angefangene Buecher zurzeit: “ Die Kunst gelassen zu erziehen“, Buddhism foer mothers of young children“ und „Das Happiness projekt“.
    Und fuer Dich: Ich habe vor einigen Jahren Maedchenarbeit in einem Kinderdorf gemacht und auch wir feierten das erste Fest der Menarche. Es wurden nur Frauen und Freundinnen eingeladen, alle kamen rot angezogen und festlich geschmueckt, es gab rotes Essen und rote Getraenke und rote Spiele :-) und ein rotes Mitbringsel fuer das Maedchen das ihre erst Mens bekam, es wurde gefeiert und gelacht, getanzt und gesungen mit vielen Ritualen. Hierzu fand ich das Buch von Luisa Francia „Drachenzeit“ auch sehr gut.
    Liebe Gruesse an Dich und einen zauberhaft, bunten Herbst :-*
    Andrea
    Und DANKE fuer Dich und Deinen Blog :-)

  • Laura

    Als schnulzigen Liebesroman kann ich Dir empfehlen „Ein ganzes halbes Jahr“ (Jojo Moyes). Tragisch schöne, leichte Kost. Ein lustiger unterhaltsamer Roman, auch leicht zu lesen ist „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (von Jonasson Jonas), sofern Du den noch nicht gelesen hast. Das schönste Buch was ich derzeit gelesen habe ist „Der Winterpalast“ (von Eva Stachniak), nicht direkt ein Liebesroman, aber ähnlich leicht zu lesen. Vielleicht ist was für Dich dabei! Liebe Grüße, Laura

  • Kathrin

    Ich hatte den gleichen Gedanken wie Laura zu Jojo Moyes! :-)

    Ansonsten lese ich grade Eugen Ruges „In Zeiten des abnehmenden Lichtes.“

    Eine Frage habe ich noch: Weisst du, dass deine Tochter so ein Menarche-Ritual schön findet/fände? Ich frage, weil ich mich dran erinnere, dass meine Mutter aus meiner 1. Regel ein für mich einfach hochnotpeinliches Tamtam gemacht hat mit Blumenstrauß etc. und ich fand es einfach nur schrecklich, weil ich nicht fand, dass es da was zu feiern wird. Auch heute ist es für mich notwendiges Übel, wenn es fehlte, würde es mir nicht fehlen….

    Liebe Grüße,
    Kathrin

  • Jademond

    Kathrin,

    Ja natürlich. Wir haben schon mehrfach drüber gesprochen. Ich mach mit ihr doch keine Party, wenn sie keine Lust drauf hat.

  • Maria

    Liebe Ramona, ich habe gerade ein schönes „leichtes“, aber auch spannendes gelesen. Ich schick es dir. Deine Adresse hab ich ja noch von den bai jia bei quadraten ( : Liebe Grüße! Maria

  • Naomi

    hey ramona,

    als romantische lektüre kann ich dir sehr „jeanne in den gärten“ von fanny deschamps empfehlen. habe ich als teenager verschlungen und jetzt mit 33 wiederentdeckt. herrlich leicht und passend zur zeit frivol sinnlich geschrieben, klug, witzig und auch die pflanzenheilkunde und botanik kommen nicht zu kurz. generell werden hier düfte, pflanzen, essen und menschen sehr plastisch und mit viel genuß beschreiben. den nachfolger, jeanne über den meeren fand ich auch nett, aber leider nur halb so gut. könnte aber auch daran liegen das ich mit dem vorgänger so nostalgische erinnerungen verbinde. ;)

  • Jannelmia

    Liebe Ramona,
    auch hier eine Stimme für „Ein ganzes halbes Jahr“ (kleiner Teaser: es geht auch um nichts Geringeres als das Sterben). Ich beende gerade „Bridget Jones – Mad about the Boy“ von Helen Fielding. Parallel dazu habe ich in Arbeit „Der Traumsammler“ von Khaled Hoisseini, Bridget Jones liest sich aber natürlich leichter. Ich kann nicht genug potentielles Lesematerial um mich haben und hab‘ dann doch meistens nichts zum Lesen (so wie andere viell mit Klamotten ;-) Eine Freundin hat mir mal einige Bände von Marian Keyes geliehen und die hab‘ ich eigentlich immer verschlungen, wenn ich mit der hohen Literatur nicht weiterkam…haben halt auch so gar nichts mit meiner Lebenswelt zu tun (Single, Twentysomethings, Werbeagentur) , tut ja auch mal gut ! „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ kann ich ebenfalls empfehlen, verschenke ich auch gerne. Liebe Grüße und gute Lektüre, J.

  • yggdrasil

    Liebe Ramona,

    vielen Dank für die Vorstellung deines Bücherstapels und die damit einhergehenden Anregungen und Tipps. :-)

    Ich persönlich stehe gar nicht auf Liebesromane und Schnulzen, aber es gibt ein Buch, bei dem ich eine Ausnahme mache. Ich muss zugeben, es ist auf den ersten Blick gar keine typische Liebesgeschichte, sondern eher eine in der die Liebe zu mehreren Menschen und der Insel Guernsey deutlich gemacht wird. Es ist auch auf Englisch gut zu lesen und hat elternfreundliche Kapitel, denn diese bestehen aus einzelnen Briefen, die relativ kurz sind, so dass man das Buch zwischendurch weglegen kann – wenn man das wirklich möchte. ;-) Wenn du also „The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society“ (Oder auf Deutsch: „Deine Juliet“) von Mary Ann Shaffer und Annie Barrows noch nicht kennst, möchte ich es dir hiermit ans Herz legen. (Zum Ende hin habe ich ein paar Tränchen verdrückt vor lauter Freude und „Hach!“-Gefühl)

    LG

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