Vom Essen

Vom Essen

Es würde wohl was fehlen, würde ich nicht wenigsten ein paar Zeilen über das Essen beim Camp schreiben. Ha. Viel besser noch: ich habe mir notiert, was es alles zu essen gab. Während der letzten beiden Wochen.

Angefangen bei unserer Abreise. Da hatten wir nämlich noch einen ziemlich voellen Kühlschrank inclusive leckerem Obst von Tropenkost. Aus den vielen Paprika, Auberginen, Karotten und Zucchinis habe ich Antipasti gemacht und in unseren Picknickkorb gepackt. Das gab es zu unserer Mittagspause als Picknick auf der Wiese. Neben der Autobahnkirche.

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In Freiburg haben wir uns selbst versorgt mit unseren mitgebrachtne Sachen zum Frühstück. Und einmal auch zum Abendessen. Im Backpacker Hostel kann man selbst kochen. Ich mag das gern. Als wir in Freiburg unterwegs waren, haben wir veganen Yufka im Euphrat gegessen und zweimal beim Asia-Restaurant Reis mit Kokos-Erdnuss-Sosse.

Die ersten Tage vorm Camp, die wir aber schon im Zelt verbrachten, haben wir noch unsere Reste aufgebraucht, hauptsächlich Obst. Ein bisschen Baguette und Artischocken habe ich dazugekauft. Dazu gab es frische Wildkräuter direkt von der Wiese im Garten. Einmal wurden wir zum Spargelrisotto eibgeladen.

Und dann begann das Camp

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Wir wurden von einem Bioladen versorgt. Das Essen hat eine Kochseva täglich dreimal zubereitet. Seva bedeutet selbstloses Dienen/Dienst an der Gemeinschaft. Unsere Küchenyogini hatte den Überblick und grob gesagt, was es gibt. Was die einzelnen Kochyogis dann draus gemacht haben, war deren Sache. So gab es ein recht vielfältiges Angebot mit vegetarischem Standard. Für die Milchproduktemeider gab es immer eine vegane Alternative, ausserdem auch eine weizenfreie Alternative. Ideal ist es, wenn man das vorher anmeldet, dann kann das besser koordiniert werden. Wenn nötig, gibts sogar glutenfrei.

  • Als Frühstück gab es jeden Morgen eine Milch-Getreidebrei, alternative Hirse oder Reis ohne Milch. Ausserdem frisches Obst, Kuh- und Reismilch, Honig, Agavendicksaft, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Flocken und Kräuter- und Yogitee.
  • Das Essen wurde auf einem großen Tisch angerichtet. Die großen Mahlzeiten wurden aus großen Töpfen serviert, Kleinkram wie Salat und Frühstück hat sich jeder selbst genommen.
  • Vor dem Essen haben wir alle gemeinsam das Essen gesegnet und SAT NAM gesungen.
  • Es wurde nichts weggeworfen. Reste vom Vortag wurden kreativ in den nächsten Tage verwertet. zB wurde übriggebliebene Polenta & Hirse zu Burgern weiterverarbeitet, Kartoffeln und Nudeln angebraten.
  • Die großen Töpfe, Kühlschrank, Kochgeschirr etc war eine Leihgabe der Kapriole und von einem Bauern mit einer Wirtschaft.
  • Auf dem ganzen Grundstück wuchsen jede Menge Wildkräuter, sodas ich mir immer wieder Giersch & Co direkt in den Mund stecken konnte
  • zu jeder Mahlzeit (ausser Frühstück) gab es frischen Salat mit sehr leckerem Dressing

Und das gab es alles:

  • Kuchen zum Ankommen, später Grünkernsuppe & Brot
  • Kohlrabigemüse, Bratkartoffeln
  • Spaghetti und Tomatensosse
  • Dhal und Reis
  • Suppe (Kartoffel/Lauch)
  • Apfel-Fenchel-Gemüse & Hirse
  • Polenta & Pilz-Rahm
  • Linsen mit Tofuwurst, Nudeln
  • Burger, Karotte-Kohlrabi-Gemüse
  • Blumenkohlcurry, Pellkartoffeln
  • Bratkartoffeln & -Nudeln mit Ei & Käse (und auch ohne), Karotte-Lauch-Gemüse
  • Nudeln & Tomatensosse
  • Brotzeit mit diversen Aufstrichen, Guacomole, Käse etc

Vom Camp sind am Ende noch Reste übrig geblieben, die wir mit nach Hause genommen haben. Bei uns sind jede Menge Äpfel, Lauch und Brokkoli gelandet. Davon gab es schon

5 Gedanken zu „Vom Essen

  1. Sieht und klingt alles sehr lecker, und haette bestimmt auch uns geschmeckt! Toll, dass ihr so viel Spass auf dem Camp hattet!

    LG,
    Angela

  2. Wow, das ist wieder mal großartig! Ich bin immer ganz begeistert, wenn ich deine Posts zum Schmausen lese! Sag mal, wie machst du denn dein Antipasti selbst? Würdest du das verraten?
    Einen wunderbaren Sonntag für dich und deine Familie!
    LG Nina

  3. euer autobahnpicknick sieht so lecker aus… da würde ich mich jetzt umgehend mit reinsetzen wollen :)
    übrigens etwas, das viel zu wenig reisende machen. meine mama hat früher auch immer ein picknick zusammengestellt für die raststättenwiese. eine schöne tradition, worauf sich jeder freute und somit schon mehr positive energie im auto herrschte (und ich konnte quengeln… aber hallo :) …)
    liebe grüße,
    sandra

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