12 von 12 im Februar

12 von 12 im Februar

Ich mag ja diese Alltagseinblicke immer sehr gern. Das Festhalten für mich und Rückblicken. Aber auch das Luschern in andere Alltagse. Denn oft frage ich mich, wie die Dinge andere so organisiert bekommen oder ihren Tag strukturieren. Da finde ich oft hier und da eine winzig kleine Idee oder einen Gedanken, der mich inspiriert.

Hier ist mein Tag heute in 12 Bildern und etwas Text:

Der Tag begann ganz typisch. Die halbe Stunde zwischen 7:00 und 7:30, bis die Kinder das Haus verlassen, ist immer sehr geballt. Da richte ich Brotdosen, mache Frühstück, schlichte Streit, motiviere zum Anziehen und begrenze Schaden. Heute morgen hatte die Tochter ihre Freundin noch dabei und bereitet für alle Kinder gebratene Banane mit Ahornsirup. Ich stelle die erste Waschmaschine an.Als die Bande aus dem Haus ist, frühstücke ich in Ruhe mit dem Mann und dem Sterngucker. Danach verabschiede ich den Mann in die Arbeit und beseitigte das Frühstückschaos auf dem Tisch. Ich räume auf, gebe den Blumen frisches Wasser und freue mich über die Frühlingskarten, die ich an liebe Menschen schreiben möchte.

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Solange der Sterngucker noch rumläuft und erforscht, kann ich nicht arbeiten. Deshalb backe ich den Snack, den ich mir aus Vegan for Fun ausgesucht und schon am Vortag vorbereitet habe. Danach hole ich die erste Wäsche aus der Maschine und stelle gleich die zweite an. Ich nehme die 3 trockenen Ladungen von den Ständern ab, damit Platz wird.

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Gegen 10:30 wird der Sterngucker müde. ich packe ihn warm ein und stelle ihn auf die Terrasse (im Kinderwagen) zum Schlafen, Frischluft und Sonne tanken. Jetzt beginnt meine Arbeitszeit. Ich arbeite an einer Verpackungsgestaltung für ein Werbemittel. Dann ruft meine Mama an. ich schütte ihr mein Herz aus, wir plaudern über dies und das und buchen ihre Fahrkarte, wenn sie uns im März besuchen kommt. Dann mache ich mir was zum Mittag. Es gibt Auberginen-Ingwer-Risotto. Aubergine mag hier keiner, also esse ich alles auf. Lecker! Ich mache mir einen Tee und finde, das Teebeutelorakel hat recht.

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13:30 fällt die Kinderbande ein. Auch der Sterngucker ist wieder wach. Der Wolf hat ein Besuchskind mitgebracht und wünscht sich Pfannkuchen. Die Tochter macht sie, sodass ich mich um den noch verschlafenen Sterngucker kümmern kann. Später übernehme ich die Küche und die Bande futtert Pfannkuchen. Nach dem Essen ziehen sich die Jungs zum Spielen zurück. Ich lungere mit der Tochter auf der Couch, höre mit ihr Musik, stricke und ignoriere den Wäschekorb. Der Sterngucker forscht durch das Haus.

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Ich freue mich, daß die Jungs, die mittlerweile draussen spielen, den Hochsprung wieder akitviert haben und sich lange damit beschäftigen. Nebenbei bezwinge ich den Wäscheberg.

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Das Wetter ist sonnig. Die Tochter beschliesst, auch rauszugehen und lockt mich nach draussen. Ich packe den Sterngucker ein und folge ihr. Ich freue mich über die Sonne und den Mond am Himmel, ratsche ein wenig mit der Nachbarin und stricke ein paar Reihen, bis mir die Finger zu kalt werden. Ausserdem hole ich Müll vom Bau und fülle damit unsere Mülltonne, die morgen abgeholt wird, bringe den Biomüll nach draussen und fülle die gelben Säcke mit Plastikmüll.

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Dann gehe ich rein und bereite das Abendessen vor. Die Tochter geht zu ihrer Freundin, der Wolf ist noch draussen, das besuchskind wurde abgeholt. Zwischendrin frage ich den Mann per sms, wann ich ihn abholen soll. Er schickt mir eine Nachricht, daß er 18:18 am Bahnhof ankommt. Ich möchte vorher noch zur Apotheke und muss mich beeilen. Also packe ich den Sterngucker wieder ein, gebe dem Wolf bescheid und fahre zur Apotheke, für den Mann Rezepte einlösen. Der Mann schreibt mir, daß seien Bahn Verspätung hat. Also hüpfe ich schnell noch in den Edeka und kaufe Bananen, Räuchertofu und Brot nach. Erst gestern hatte ich 2 kg Bananen gekauft, die heute bereits alle aufgebraucht waren! Eine Banane isst der Sterngucker sofort.

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Ich sammel denn Mann am Bahnhof ein. 18:40 sind wir daheim. Der Wolf wartet schon auf uns. Der Mann zieht sich um und bringt den Sterngucker ins Bett, ich bereite das Abendessen zu. Es gibt ein Gericht mit Kürbisstampf und Wirsing aus dem Buch Vegan for Youth. Die Tochter bleibt bei der Freundin, weil sie noch Eiskunstlaufen schaun will. Nach dem Essen bringe ich den Wolf ins Bett und der mann die Küche in Ordnung. Es ist 19:30. Die Tochter kommt & macht sich noch eine Pfannkuchensuppe aus den restlichen Pfannkuchen von heut Mittag. Die hat sie sich extra dafür aufgehoben.

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20:30 sitze ich endlich erschöpft auf der Couch. ich habe Kopfschmerzen und werde noch ein bisschen stricken oder in die Badewanne gehen. Die zwei Maschinen Wäsche, die noch aufzuhängen sind, irgnoriere ich bis morgen früh.

6 Gedanken zu „12 von 12 im Februar

  1. schöne bilder! ich bin immer völlig davon beeindruckt, dass der sterngucker so viel schläft (oder macht das nur den eindruck?). unser sohn ist erst um acht im bett, nachts häufig wach und so um 6.30 allerspätestens aktiv, mittagsschlaf macht er schon seit monaten höchstens noch auf langen autofahrten. daran habe ich mich immer noch nicht gewöhnt und bin oft recht geschlaucht. das vegane abendgericht sieht extrem gut aus!
    liebe grüße
    linnea

  2. linnea,

    Das macht nur den Eindruck. Er ist morgens kurz vor 6 wach, schläft aktuell Mittags 2-3 h, seit ich ihn im Wagen auf der terrasse schlafen lasse. Abends geht er je nach Tagesverfassung zwischen 18:30 und 20:00 ins Bett und wacht regelmässig wieder auf. Ich finde, er istder komplizierteste Schläfer unter meinen 3 Kindern :-)

  3. ah, ok, die beiden sind also beide extreme frühaufsteher ;), unserer hat sogar ein gespür dafür, dass er am wochenende am besten noch vor sechs wach wird :D. als er noch mittagsschlaf gemacht hat, ging er oft erst um 21.30 oder später ins bett – DAS war mir dann doch zuviel… und: dann habe ich ja noch hoffnung fürs zweite ;). ich wünsche dir eine ruhige nacht!

  4. Diesen Eindruck hatte ich auch und dich darum beneidet, dass Du tagsüber so viel Zeit für Dich hast. Aber so wie es aussieht, schläft er auch nicht mehr als die Anderen. Meine 15 monatige Tochter braucht 13 Stunden Schlaf, ob sie später oder früher ins Bett geht oder früh aufwacht – spielt keine Rolle.

    Ja ein schöner Tag war das! Die Bilder sind auch toll. Danke für den Einblick.

    LG Julia

  5. Schöner Einblick in Deinen Alltag. Wäsche uns Co., ein vertrautes Bild und Du hast ganz recht, am Morgen hängt sich die Wäsche auch noch auf!!! :-)
    Lecker Dein Essen – bin von Dir animiert, DANKE!
    LG Susan

  6. es gibt übrigens die These das Ostkinder mehr als Westkinder schlafen.
    Elisabeth (sie war mein „erzogenes” Kind)hat auch echt viel geschlafen, Jonathan (mein Langzeitstillkind (und immer im Tragetuch) dagegen kaum
    Ich finde wir sollten alle ob groß oder klein viel mehr schlafen. Gute Nacht.

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