familie

geschäftige Zufriedenheit

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Als ich heute morgen aufwache, löst sich gerade der Tag aus dem Nebel der Nacht und zaubert wunderschöne Himmel. Der Mann verabschiedet sich bis Donnerstag auf eine Geschäftsreise. Ich bereite noch in Schlafsachen Frühstück & Brotzeitdosen während die Tochter das Bad besetzt. Die Jungs frühstücken, ich ziehe mich auch an und mache mich tagfertig. Wir frühstücken gemeinsam fertig, dann fahre ich die Tochter zur Schule und den Sterngucker zum Kindergarten. Er kann sich mittlerweile sehr gut lösen, deshalb dauert es nicht lange. Ich bringe den Wolf zur Schule und fahre wieder nach Hause.

Der Vormittag
Zu Hause erledige ich Emails, schreibe an die Elternbeiratsrunde, um ein Trefen zu organisieren und an die Lehrerin des Wolfes. Dann mache ich meine Umsatzsteuererklärung für das 3.Quartal 2015, drucke alle Belege aus und Hefte sie an die entsprechende Stelle hinter die Kontoauszüge. Nebenher organisiere ich, daß mir der Wolf von der Schule mitgebracht wird.

Mittag
12:20 kommt der Wolf nach Hause. Er möchte Mittag essen (Reste vom Pausenbrot) und dann einen Film schauen während ich den Sterngucker abhole. Seinen Verabredungsfreund erreichen wir nicht, also bleibt er tatsächlich daheim und schaut Merida. Lange hält mein Laptop eh nicht durch, ohne Abzustürzen. Ich hole derweil den Sterngucker ab. Die Tochter fährt mit dem Bus, weil sie noch mit ihren FreundInnen sein möchte, aber ihre Tasche nehme ich schon mit. Ich freue mich, wenn der Sterngucker auch mit dem Bus mitfahren kann.

Zum Mittag gibt es den restlichen Kartoffelsalat unseres Wiesn-Abends, dazu panierte Kohlrabischnitzel. Nach dem Essen spielen die Jungs, die Tochter chillt in ihrem Zimmer, ich nutze die Zeit, mich für ein paar Minuten in die tolle Oktobersonne zu legen. Dann schaue ich mir ein paar Videos auf youtube an und träume von einer Reise nach Paris.

Nachmittag
Die Tochter kommt in mein Büro und kümmert sich um ihre Hausaufgaben. Ich schreibe derweil die neu gesehenen Ideen in mein Mahabuch und plane die nächsten Tage. Der Wolf spielt Lego in seinem Zimmer, der Sterngucker turnt bei uns herum. Gegen 17:20 fahre ich die Tochter zu ihrem Reitkurs. Ich bin froh, daß der Sterngucker nicht einschläft. Wieder daheim mache ich Abendessen für und mit den Jungs. Dann bringe ich den Sterngucker ins Bett. Der Wolf spielt weiter, soll sich eigentlich bettfertig machen (macht er aber nicht).

Abend
Als der Sterngucker schläft, schleiche ich mich raus und fahre die Tochter vom Reitkurs abholen. Ich habe ihr gesagt, daß ich möglicherweise etwas später komme, je nachdem, wie das Bettbringen klappt. Sie musste zum Glück nicht lange warten. Auf dem Rückweg springen wir noch schnell in den Edeka rein. Die Tochter hat Hunger und wir haben nichts daheim, was sie befriedigen würde. Also kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten für den Tochtergaumen für die nächsten Tage (Joghurt, Backcamembert). Wieder daheim macht sich die Tochter abendessen, ich versuche den Blogbeitrag unter zahlreichen Computerabstürzen zu bloggen. Die Entscheidung steht damit leider fest: ich brauche neue Hardware. Die Tochter ist gesprächig, wir reden über ihr Praktikum, über Freunde und philosophieren generell ein wenig herum. Es tut gut. Sie räumt die Spülmaschine aus und verabschiedet sich in ihr Zimmer. Ich bringe den Wolf ins Bett und räume das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine.

Nun tippe ich den Blogbeitrag fertig. Eigentlich ist heute auch pädagogischer Elternabend. Aber da der Mann nicht da ist, habe ich es nicht geschafft, hinzugehen. Ich suche gleich noch etwas Material zusammen für den Kreativkreis an der Schule morgen.

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