Keine weiteren Essenseinkäufe. Ein Selbsttest

Keine weiteren Essenseinkäufe. Ein Selbsttest

This month I need to cut on the money I spend for food. This week I challenge myself to use what I have ion my kitchen. So let’s focus on what I have instead of what I lack.

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Diesen Monat sitzen die Hosen etwas eng. Sozusagen. Und da ich keine Posten habe, wo ich Ausgaben einsparen kann ausser beim Essen, habe ich mir vorgenommen, diese Woche den Gürtel noch enger zu schnallen und von dem zu leben, was ich da habe. Ich war heut Einkaufen. Welch ein Glück. Ich werde die Gerichte und Rationen für die ganze Woche planen, damit wir hinkommen. Ich bin gespannt, ob mir das Experiment glücken wird. Zur Not habe ich noch einen 5 Euro Schein in meinem Geldbeutel gefunden.

Doch schaun wir zuerst mal, was wir haben (immer auf die Fülle konzentrieren, nicht auf den Mangel, gelle?!)

Das gibt die Küche her

Trockenvorräte

  • eine angerissene Packung glutenfreie Spaghetti.  Reicht für 2 Portionen ohne Nachschlag
  • Buchweizen
  • schwarze Linsen
  • Nori Blätter
  • Nüsse (verschiedene Sorten)
  • Milchreis
  • Risottoreis, ausreichend für ca 2 Portionen
  • eine handvoll getrocknete Tomaten
  • Falafelmischung
  • Hirse
  • Hirseflocken
  • selbstgemachte Müslimischung
  • Reisflocken
  • Polenta
  • Amaranth
  • Kichererbsen, trocken
  • Kokosraspeln
  • Basmatireis
  • diverse Trockenfrüchte
  • Leinsaat
  • Braunhirse, ganz
  • Kokosmehl
  • Maismehl
  • geschälter hanf
  • Sonnenblumenkerne
  • eine angefangene Packung Reiswaffeln
  • Mandeln

Ein Blick in den Kühlschrank

  • Tofu (2 Bratfilets)
  • 3 Tofuwürstchen (die ich vom heutigen Mittag aufgehoben habe)
  • Margarine
  • Sojasahne
  • Sojajoghurt natur
  • Reismilch
  • eine angebrochene Flasche passierte Tomaten
  • ein angefangenes Glas Apfel-Mangomark
  • Eier (von C.)
  • Brotaufstrich + Honig, Marmelade, Schokoaufstrich
  • Mandelmus
  • Grünzeug: Feldsalat, Postelein, Spinat, Salat, Petersilie, Kresse
  • Gemüse: Karotten, 1 Knolle rote Beete, kl. Blumenkohl, 1 Stange Lauch, 1 Stk Sellerie, eine handvoll Cocktailtomaten, Kartoffeln, 1/2 Hokkaido Kürbis klein, Stangensellerie, Zwiebeln, Knoblauch
  • Obst: Bananen, Orangen, 4 Avocados, 4 Äpfel, 10 Bananen, 8 Orangen, 4 Kiwis, 1/2 Honigmelone, 1 Zitrone

Im Gefrierschrank finden sich noch

  • Erbsten, grüne Bohnen, Blaubeeren, Himbeeren

Die Rahmenbedingungen

  1. Wir essen glutenfrei & vegan
  2. Der kleine Wolf isst roh und trinkt Muttermilch. Er isst momentan fast nur Obst incl Avocado.
  3. C isst Eier
  4. Wir haben keinen Backofen
  5. Wir haben 2 Herdplatten
  6. C braucht jeden Tag ein Vesper mit in die Schule
  7. Der Wolf braucht am Mittwoch ein Vesper (Obst) mit zur Tagesmutter
  8. Ich möchte einen hohen Rohkostanteil beibehalten.
  9. Ich möchte zum Frühstück Grüne Smoothies trinken
  10. Am Donnerstag abend kommt der Mann. Entweder er macht mit oder er geht einkaufen
  11. Ich habe Phantasie und Experimentierfreude

Dann schaun wir mal, wie wir durch die Woche kommen. Für Kinder zu kochen/ Essen zuzubereiten ist ja manchmal ein ganz schöner Jonglierakt (ab einem bestimmten Alter).

Nun also zücke ich den Stift und schau mal, was man alles mit diesen Sachen machen kann. Falls ihr Ideen und Anregungen habt, nur her damit. Was würdet ihr aus der Liste machen? Was lässt sich gut mitnehmen in die Schule?

0 Gedanken zu „Keine weiteren Essenseinkäufe. Ein Selbsttest

  1. Der Blick auf die Vorräte sieht doch ganz gut aus! Kürbis-Risotto, Erbsensuppe, 1 toller Salat, Kartoffel-Lauch-Gratin… mal gespannt, was dir so alles einfällt.
    Übrigens habe ich heute über was ähnliches geschrieben
    :-).
    LG, Micha

  2. Meinst du mit „diesen Monat“ den Februar? Der hat ja gerade erst begonnen und hoffe die 5 Euro sollen nicht bis Ende Februar reichen. Ansonsten klingt der Vorrat ja nicht soooo schlecht, wobei ausgewogene Ernährung drin sein muss. Sag mal, esst ihr eigentlich Brot? LG. M

  3. Also, wenn das für eine Woche ist, kommt Ihr bestimmt gut hin. Find ich toll, dass Ihr Euch vegan ernährt. Der Mann auch? Wir schaffen das leider nicht bzw. bin ich der einzige Vegetarier mit veganen Ambitionen in der Familie und es versteht auch keiner, leider. Wie reagiert Dein Umfeld darauf, also z. B. Omas?
    Wünsche Euch eine schöne und genußreiche Woche!

    LG
    Iris

  4. Ich finde auch: das liest sich schööön füllig – sollte eigentlich hinhauen :-)
    Allenfalls an den Frischsachen könnte es eventuell ein bisschen knapp werden bzw. es könnte den Rohkost-Anteil ein bisschen drücken (je nachdem auch, wieviel Grünzeug es insgesamt ist) … Ich würd‘ insofern auch vielleicht erstmal etwas von den Linsen, den Sonnenblumenkernen und den Kichererbsen zum Keimen ansetzen.

    Hast Du ein Trockengerät? Dann würde es sich anbieten, mit den Nüssen und Saaten Patties und/oder Rohkostbrote zu machen – würde sich auch zum Mitnehmen in die Schule für C eignen.
    (Falls ein Trockner da ist und Du noch Rezeptanregungen brauchst: ich hätte da zum Beispiel eins für ein leckeres Zwiebelbrot oder indisch angehauchte „Sonnenburger“.)

    Oder Du machst süße Bällchen zum Mitnehmen aus Nüssen und Trockenfrüchten. Dazu dann noch etwas frisches Obst.
    (Ich hatte gerade welche aus getrockneten Feigen, getrockneten Äpfeln, Walnüssen, Mandeln, abgeriebener Orangenschale, Zimt, Vanille – leckerlecker!)

    Aus dem Hokkaido könnte man eine rohe Suppe machen: Einfach in kleinen Stücken in den Mixer schmeißen, den Saft von ein paar Möhren dazugeben (den Trester kann man noch lecker als Salat anmachen; oder die Möhren auch komplett in kleinen Stücken in den Mixer).
    Dazu, für die Cremigkeit, eingeweichte Cashewkerne und/oder Pinienkerne. Falls Du die nicht da hast, kannst Du auch eine weiche Avocado stattdessen nehmen.
    Alles mixen; dabei mit Wasser zur gewünschten Konsistenz verdünnen. Nach Belieben mit Meersalz (oder auch etwas Instant-Gemüsebrühe) und Currypulver abschmecken.
    Nimm‘ warmes Wasser oder erwärme die Suppe anschließend leicht auf dem Herd – dann ist sie immer noch roh, aber nicht mehr ganz so kalt.
    Man könnte dann auch noch etwas Kresse oder Petersilie und ein paar Sonnenblumenkerne darüberstreuen.

    Oder wie wär’s mit mexikanisch:
    (Nach einem Rezept von „Rawdawg Rory“)

    1 kleine Tasse angekeimte SoBluKerne
    1 Avocado
    3-4 getrocknete Tomaten (eingeweicht)
    Saft von 1/2 Zitrone
    1 EL Apfelessig
    Meersalz
    1/2 – 1 Zehe Knoblauch

    in Küchenmaschine oder Mixer zu einer pasteten-artigen Konsistenz verarbeiten.
    Würzen mit

    1/2 TL Kreuzkümmel
    1-2 TL Paprika edelsüß
    Chilipulver / Cayennepfeffer
    Evtl. etwas Zwiebelpulver
    Etwas Bohnenkraut und/oder Thymian

    Erinnert irgendwie an mexikanische gebackene Bohnen.

    Ich esse das gerne in große Salatblätter eingewickelt. Würde aber bestimmt auch zusammen mit Pellkartoffeln und einem großen Salat lecker schmecken.

    Liebe Grüße
    von der Sandelfrau

  5. großartig finde ich das! vor allem weil ich gestern EXAKT die gleiche entscheidug getroffen habe. das auto ist nun schon eine woche eingeschneit und ich war bis jetzt schlichtweg zu faul es zu befreien – warum auch? es ist ja immer noch essen da ;) und so versuche ich den februar mit vorräten zu verkochen. brot, die biokiste und frische wurst (für den mann, ich kann darauf verzichten) sollen dabei die einzige ausnahme bilden. vielleicht werde ich es noch in ähnlicher form bloggen und dich verlinken – toll :) gemeinsam in den vorratsschrank gucken ;D

  6. Beim Überlegen, was ich selbst heute zu Essen machen könnte, und dem damit verbundenen Rundblick durch meine Küche, ist mir noch was Leckeres eingefallen, was sich auch aus Deinen Vorräten zaubern lässt:

    Ein paar Möhren halbieren oder vierteln (je nach Dicke) und dann in möglichst dünne Scheiben schneiden.
    Selleriestangen ebenfalls in (nicht ganz so dünne) Scheiben schneiden; Äpfel würfeln. Ich mische das in etwa 1:1:1 – aber das kann man natürlich ganz nach Vorliebe machen. Dazu kommt dann noch eine Handvoll Cashewkerne.

    Das Ganze anmachen mit einer Sauce aus Sojajoghurt, etwas Zitronensaft, Meersalz, bisschen Pfeffer und oooordentlich Kräuter der Provence (+ evtl. zum Ausbalancieren der Aromen etwas Agave, Honig o.ä.). Oder, für eine ganz rohe Variante, Cashews, Macadamia oder Sonnenblumenkerne einweichen, mit Wasser, Zitronensaft und evtl. etwas Hefeflocken cremig mixen und dann würzen wie zuvor.

    Schmeckt super lecker – und am besten, nachdem es ein paar Stunden durchziehen konnte.

    Guten Appetit
    wünscht die Sandelfrau

  7. ich finde auch, das klingt echt üppig. für eine woche, gar nur bis donnerstag, sollte das doch locker reichen!

    was mir spontan an rohen rezepten einfällt:

    sushi (rezept siehe http://www.vegetarische-initiative.de/pikantes.htm )

    dipp aus avocado, rote-bete, apfel – lecker zu apfel-schnitzen

    falls du auch olivenöl da hast:
    tomatensauce aus getrockneten (& evtl frischen) tomaten + kräuter, olivenöl, etwas wasser
    – lecker zu gemüse- (& vermutlich auch zu gekochten) nudeln

    kichererbsen-hummus: kichererbsen mind. 24 std einweichen, dann abgiessen & mit wasser, olivenöl, evtl. knoblauch, salz pürieren
    – schmeckt lecker mit stangensellerie, aber auch mit anderem gemüse

    ganz einfach: salziger blumenkohl: blumenkohl in kleine röschen zerteilen, mit ganz wenig olivenöl & wasser & salz in eine tupperdose geben & kräftig durchschütteln

    süsskram aus trockenfrüchten & nüssen/mandeln

    rohbrot aus samen

    viel spaß & guten appetit!

    junimond

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