familie

Oh welch Reichtum, welche Fülle!

Letztes Wochenende war ich bei meinen Eltern. Wir verbrachten schöne Stunden in der Großfamilie. Da waren meine Oma, meine Eltern, meine Geschwister mit ihren PartnerInnen und Kindern, mein Cousin und meine Cousine mit ihrer Familie. Zusammengerechnet waren wir 20 Menschen. Wir haben zusammen gegessen, alte Fotos angeschaut und Erinnerungen hervorgeholt. Ich war mit meinem Schwager, meinem Cousin und der Tochter seit Jahren mal wieder beim Bowling. Was ein Spaß! Die Tochter knatterte mit Opas Mofa über den Hof und schmökerte mit Oma im Ahnenbuch. Die Jungs verbrachten Zeit mit meinem Bruder an der Playstation oder spielten vertieft mit seinem Lego.

Gartenglück

Besonders gern, wenn ich bei meinen Eltern bin, streife ich durch den Garten. Etwas wehmütig dieses Jahr, denn er soll ob der vielen Arbeit, die er bereitet, nun rückgebaut werden. Ich grub mir ein paar Pflanzenknollen aus (Montbretien!), nahm ein paar Pflanzensetzlinge mit (Bartnelken, Hornveilchen und Stiefmütterchen) und erntete die letzten Früchte des Jahres. Im Gewächshaus waren das noch Paprika, im Garten Pepperoni, Sellerie, Petersilie und ein paar Blumen. Der Nussbaum hatte Walnüsse zu verschenken, unterm Dach hingen Zwiebeln, in der Küche gab es getrocknete Bohnen und Pilze, die Hühner hatten Eier. Meine Cousine hatte frisches Tannengrün geschnitten. Davon nahm ich mir Eibe, Wacholder und Tannenzweige mit für einen Adventskranz. Der Sturm hatte einen riesigen Mistelzweig runtergebrochen, den mein Vater für mich aufgehoben hatte.

Ausserdem habe ich Säfte aus der Mosterei (man bringt dort sein Obst im Sommer hin und bekommt dafür einen Gutschein, wo man Säfte gegenrechnen kann) und gerettete Lebensmittel mit herannahmendem oder bereits abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum.

So fuhr ich mit vollem Kofferraum und reich beschenkt zurück nach Hause. So dankbar!

Und hier kam dazu unsere freitägliche Gemüsekiste mit frischen Trauben, Datteln, Salat, Zuchini, Äpfel, Birnen, Kohlrabi, Karotten, Fenchel und Tomaten. Wie gut es uns doch geht.

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