familie

Spielmannszug

Spielmannszug 38

Spielmannszug 55

Spielmannszug 5

Spielmannszug 3

Als wir neulich zum 60. meines Papas waren, war auch als Überraschung der Spielmannszug geladen, um ein kleines Geburtstagskonzert zu geben. Mit dem fühlen wir uns irgendwie besonders verbunden, weil ich da ca 10 Jahre, seit 1988, mitgespielt habe. Wir haben für Meisterschaften trainiert, auf Lampionumzügen, Maifeiern und Faschingsparaden gespielt, Reisen zu Musikfestivals („Tu est jolie!“ hat er mir geschrieben und mich geküsst. Erster Kuss! Von einem Franzosen namens Benjamin, der mir nachstellte und sich fast in einen Messerkampf verwickelte wegen mir. haha), Partnerspielmannszügen und Trainingslagern gemacht. Im Spielmannszug habe ich meinen ersten Freund, mit dem ich dann gleich 4 Jahre zusammen war, kennengelernt, ich habe die Ausbildung zur Übungsleiterin gemacht und kleinen Menschenkindern das Flöte spielen beigebracht. Ich war immer mit viel Herz und Seele dabei. Aufgehört habe ich, als ich wegzog, um meine Ausbildung in Plauen zu machen. Dann konnte ich nicht mehr an Übungsabenden teilnehmen udn geriet mehr udn mehr ins Hintertreffen, was das Repertoire betraf. Es war schmerzlich für mich, den Spielmannszug verlassen zu müssen. Und deshalb hängt mein Herz immer noch dran. Ich habe mich sehr gefreut, ein paar wenige bekannte Gesichter noch wiederzusehen. Toll gewachsen ist der Verein und hat ob mancher Durststrecken, was die Mitglieder betrifft, sich echt gemausert. Ein bisschen ist das wie Familie gewesen. Hach.

Ich schweife ab. Jedenfalls durfte ich am Ende des Geburtstagskonzertes auch nochmal die Flöte zur Hand nehmen und einen Marsch mitblasen. Oh, ich war sooo aufgeregt und hatte butterweiche Knie. Aber ich kann es noch. Mit etwas Übung würde es mehr flutschen, da waren schon einige Querpfeifer drin. Aber hach. Spielmannszug :-) Das war toll!

3 Kommentare

  • frau siebensachen

    toll.

    ich hab früher mit dem cello im orchester gespielt, das war auch sehrsehr schön. das erlebnis, gemeinsam mit vielen zu musizieren, ist unvergleichlich.

    viellicht findest du ja in deinem neuen umfeld was. bayern und ländlich, das müßte doch gehen.

  • Carmen

    ich schaue hin und wieder bei dir im blog rein und bin freudig überrascht, dich in einem spielmannszug zu sehen. ich „oute“ mich selten, denn auch ich war über 20 jahre (ab dem 2. schuljahr bis anfang 30!) aktiv in einem (bei uns in der eifel nannte man das )“tambourcorps“ dabei! mit der marschmusik konnte ich mich selten identifizieren, für musikerohren war unser spiel meist eine beleidigung ;-), aber ich habe in der gruppe so viel gemeinschaft erlebt, mit alt und jung und dieses zeit will ich niemals missen!
    ich find’s richtig herzerwärmend, dich da spielen zu sehen!!! :-)

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