Ferien

Ferien

Wir befinden uns noch mitten in den Ferien. Bergfest. Und es fühlt sich, wie oft in der Mitte von einem langen Zeitraum, etwas lagerkollerig an. Dieser Spagat zwischen selbständiger Arbeit daheim, der To-Do-Liste und den ständigen „ich müsste noch’s“ im Hinterkopf. Zwar haben wir unsere Aufgaben schon weit runter geschraubt und auf Urlaubsmodus umgeschalten, aber so ganz gelingt es uns doch nicht. Schliesslich will hier eine Familie ernährt werden. Der September steht vor der Tür, der ja mit den ganzen Schulbeginnausgaben immer besonders intensiv fürs Budget ist.

Was bisher geschah

In der ersten Woche waren die Jungs tagsüber beim Fussballcamp. Das hat ihnen große Freude gemacht, war aber auch ordentlich anstrengend. Am Nachmittag waren sie einfach nur müde und platt. Da brauchte es viel Einfühlungsvermögen, den Raum zu halten. Während ihrer Abwesenheit hatte ich einen guten Zeitraum, um meine Arbeiten zu erledigen.

Nach der Fussballwoche waren wir bei den Schwiegereltern, um den Jüngsten dort für eine Woche Ferien abzuliefern. Die Tochter war derweil im Norden unterwegs. Ist mit Freuden mitgefahren nach Hamburg, war dann bei meinem Bruder, bei ihrem Papa und bei ihrer Oma. Wir waren in der Zeit Einkindeltern. Unglaublich, wie leicht und unkompliziert die Tage dahinflossen. Wir hatten Zeit für Gespräche, waren gemeinsam Frühstücken und spontan mit dem Wolf Essen. Wir hatten Zeit, Dinge mit ihm zu besprechen. Er genoss die ungeteilte Aufmerksamkeit und Nähe zu uns beiden.

Lagerkoller

Jetzt sind wir alle wieder beisammen. Volle Kanne Familienleben, Lärm und Bedürfnisse. Der Mann hat Urlaub, wir haben ein paar Ausflüge geplant. Der Sterngucker hatte einen kleinen Zehen-Unfall, weshalb wir noch etwas zurückhaltend bei der Ausflugsplanung sind. Wir merken aber den oben bereits erwähnten Lagerkoller. Wir finden es schwer, loszulassen und aus dem „eigentlich müsste ich noch“ Modus rauszukommen, uns Nichtstun zuzugestehen und den Leerraum zu geniessen. Ich bin innerlich unruhig und unausgeglichen. Das überträgt sich natürlich auf die Kinder. Deshalb legen wir heute mal ganz bewusst unsere Aufgaben zur Seite, Atmen aus und machen einen kleinen Familienausflug in die Umgebung. Ich denke, das wird uns allen gut tun und wieder Fokus und Energie zurückbringen, Energien ausgleichen und das Miteinander einfacher machen.

Was schön ist

  • Gespräche mit dem Mann
  • Abendlicht
  • Zeit für Sport und Bewegung
  • inspirierende Podcasts
  • Bücher lesen
  • liebste Post

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