gesehen :: Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes

gesehen :: Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes

Trotz aller Arbeit und Vorbereitungen für den Skizzenbuchkurs {Eigenwerbung} war ich am Dienstag spontan mit Freundinnen im Kino zu Wim Wenders Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ { Links zum Trailer}. Der Film hat mich an vielen Stellen sehr berührt und manche Themen wieder wachgerüttelt. Über einen längeren Zeitraum hat Wim Wenders Interviews mit dem Papst geführt, ihn auf Reisen und Reden begleitet. Die Antworten des Papstes auf viele Fragen, die unsere Welt bewegen, haben mich sehr beeindruckt. Im Film wurde nochmal deutlich, in welcher Not unsere Erde steckt und was wir da auf ihrem Rücken austragen. Ganz zu Beginn des Filmes sagt Papst Franziskus: „Wir müssen alle ein bisschen Ärmer werden“ und spricht sich damit gegen die Wegwerfgesellschaft aus. Das sagt er nicht nur, sondern lebt es, indem er auf viel Luxus, den normalerweise ein Mann seines Amtes geniessen könnte, verzichtet.

Für mich persönlich kam Franziskus sehr herzlich, tolerant, offen, demütig und kritisch rüber. Ich bin ganz beeindruckt von der Ausstrahlung dieses Mannes und nachdenklich. Ich möchte mir den Film gern nocheinmal anschauen, weil mich vieles von dem, was er gesagt hat, sehr angesprochen und berührt hat. Ich bin nicht mit trockenen Augen aus dem Kino gegangen.

Der Film hat in mir viele Dinge angeklungen. Wie können wir selbst einen Beitrag dazu leisten, dass die Welt ein besserer Ort wird? Wo kann ich „ein Stück ärmer werden“, um Leid in der Welt zu verhindern. Was ist meine Verantwortung und wo kann ich Leuchtturm sein? Liebe, Menschlichkeit, Konsumverhalten und Miteinander. Wo sind Stellschrauben, die ich in meinem Leben noch drehen kann? Da gibt es noch viele!

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