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Auf und Ab

Mit mir geht es Auf und Ab. Ich jammere ja wirklich selten, weil ich die meiste Zeit echt glücklich bin und die Gabe habe, in allem was Gutes zu finden. Doch hin und wieder drückt es mich doch. So befinde ich mich nun schon seit geraumer Zeit in einem Auf und Ab der Gefühle. Das gehört wohl zu meinem Sein sein dazu, diese immer nah beieinander liegenden Extreme. Das Dunkle und das Helle. Licht und Schatten.

Gerade bin ich so verspannt und bedrückt. Seit meinem Burnout bin ich viel empfindlicher, wenn es stressig wird. Da macht mich nicht nur körperlicher, sondern auch mentaler Stress schnell eng und verspannt. Wenn ich viel zu tun habe, bekomme ich Schulter- und Rückenschmerzen und Schwindelgefühle, wenn mir die Angst im Nacken sitzt (haha), schmerzt ebenjener und der Brustkorb wird eng. So fühlt es sich gerad an. Eng. Kein positives Denken, kein Sport, Yoga oder Spaziergang hilft dagegen. Die Angst breitet sich unterschwellig aus und nährt sich vom Kontostand, von der Ungewissheit, wie es weitergeht. Ich kenne das. So ist das als Selbständige. Da gibt es gute Zeiten und da gibt es schlechte Zeiten. Wie bei der Ernte. Üppige Jahre und Dürre.

Vom Kopf in den Körper, vom Denken ins Fühlen

Gestern war ich dann beim Sensory Awareness, meinem wöchentlichen Abendkurs, wo es tief ins Spüren geht. Einfach nur wahrnehmen, was IST. Im Körper. Wo sitzen Verspannungen, wo erschlaffe ich, wo halte ich fest. Da fliessen bei mir immer ganz schnell die Tränen. Oder ich werde wütend und trotzig. Weil ich Vorstellungen von mir habe, davon wie die Dinge sein sollen, wie ICH gern wäre. Das ist jedesmal sehr erhellend. Erschöpfend auch, aber immer gehe ich gelöst und wieder mit neuen Erkenntnissen über mich selbst nach Hause.

Gestern haben sich mir einige Dinge erschlossen. Dinge, die ich an Wissen bereits seit dem Dharamtraining erarbeitet habe, die ich nun nochmal im Sensory Awareness erfahren durfte. Anders, aber doch eine ähnliche Spur. Und immer wieder die Aufgabe, manchmal einfach nur Anzunehmen und zu Sein. Nicht immer Wissen müssen und Weghaben wollen. Es ist wie es ist. Und wie es ist, ist es gut. Gerade jetzt.

Es geht mir wieder besser. Was ich gelernt habe und immer wieder spüre: Wenn ich weniger im Kopf und mehr im Herzen bin, bin ich stabiler, ausgeglichener und bei mir. Wie schaffe ich es also, im Moment zu leben? Im Hier und Jetzt.

Was sind deine Strategien und Werkzeuge, um dich wieder aus einem Tief herausholen?

Was schön ist

Weil nicht alles düster ist, hier meine Licht-Liste.

  • Gestern war ich an der Tochterschule und hatte einen netten Elternarbeitstag mit einer anderen Mutter. Ich mochte die Stimmung an der Schule sehr. Freundlich, leise, wohlgesonnen, wertschätzend.
  • Ich habe zwei gerahmte Bilder verkauft
  • Ich habe zwei Aufträge, an denen ich gerade arbeite
  • Menschen, für und mit denen ich arbeite, sind glücklich
  • Die Kinder sind großartig
  • Der Nachbar hat mir seine Apfelernte angeboten
  • Ich gestalte jeden Tag eine Collage
  • Vorfreude auf eine kleine Weiterbildungs-Auszeit in den Herbstferien
  • viele tolle Kurse allein und mit dem Mann
  • goldene Herbstsonne fürs Gemüt
  • am Montag startet der Manifesting Superheros Kurs*, den ich schon zweimal mitgemacht habe und der mich jedesmal motiviert und aus meinem Tief herausgebracht hat.
  • Mein Blog- und Websiteumzug schreitet voran
  • ich fühle mich geliebt

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3 Kommentare

  • Tina

    Liebe Ramona, ich fühle mit dir. Hier ist es ähnlich. Obwohl es sich bei mir mit Kopfschmerz äussert (kein Wunder: de Kopf rechnet ja auch dauernd im Hintergrund, ob es finanziell aufgeht). Dazu eine grosse Aggression (was ja auch wieder nur eine Form von Angst ist). Annehmen und vorüberziehen lassen, das versuche ich. Fühle dich unbekannterweise umarmt

  • andrea

    ich kenne dieses auf und ab, es gehört zu meinem leben dazu und mit dem milden blick vom ‚auf‘ herunter kann ich es als zeichen meiner lebendigkeit wertschätzen. im tiefen tal hingegen kämpfe ich eine weile dagegen an, wills weghaben, schnell wieder obenauf sein, mag ich mich nicht so und schäme ich mich für mein sosein. das ‚wegmachen‘ funktioniert natürlich nicht, weil ich ja ein mensch bin und keine maschine. also versuche ich, es auszuhalten, (in mir) einen raum zu schaffen, wo es sein darf. mache mir klar, dass lebensregen dazu gehört genau wie sonnenschein. nur das wir das eine lieber wollen als das andere, verständlicherweise. denn es tut sauweh und fühlt sich immer auch an wie abgeschnitten von der welt und der freude sowieso. und ist so schwer auszuhalten.
    und ja, genaugenommen ist akzeptanz auch eine strategie.
    danke für deinen mut, dies hier zu teilen. zusammen fühlt man sich weniger allein damit. herzensgrüsse an dich, andrea

  • Natascha Klaucke

    Hu hu, kenne ich auch. Bei mir ist es auch der Rücken und Nacken . Aber auch der Kopf. Ich Stärke mich mit wertvollem Essen, Lu Jong und Meditation ?‍♂️. Heilsam…. Aber manchmal hilft nur das im Hier und Jetzt sein. Abwarten und Tee trinken. Ich wünsche dir Kraft und einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.
    Alles Liebe, fühl dich gedrückt. Natascha

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