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Was für eine Woche!

Die vergangene Woche erwies sich als sehr herausfordernd für mich. Am Montag wurde unser Telefon/Internet-Anschluss auf schnellere Geschwindigkeit umgestellt. Danach ging erstmal nichts mehr. Kein Telefon, kein Internet. Dieser Zustand hielt bis Donnerstag an, wo ein Techniker endlich den Grund der Störung im Verteiler an der Strasse fand. Ich konnte in den Tagen also weder Internet noch Telefon nutzen. Auch über das Handy nicht bzw nur kaum, denn wir haben hier im Ort schlechten und im Hause nahezu keinen Mobilfunk-Empfang. Nach Beseitigung der Störung konnte ich das Internet nur sporadisch nutzen, da meine Geräte das W-Lan immer wieder verlieren. Da wir am Wochenende auf der Yogamesse waren, konnten wir uns auch nicht darum kümmern. Jetzt habe ich ein LAN-Kabel am Rooter, für den Fall, daß ich wieder aus dem W-Lan fliege.

Für meine Arbeit bedeutete das zwei Dinge: zum einen konnte ich mich sehr fokussiert den Dingen widmen, die ich gut offline erledigen kann. Skizzen, Infografiken erstellen, Logos umsetzen, strukturelle Aufgaben, Konzeption. Sobald aber Kundenkontakt oder Recherche notwendig wurde, war ich ausgebremst. Somit türmten sich die Aufgaben bereits am Ende der Woche so sehr, daß ich innerlich in Stress geriet. Ich hasse es, unzuverlässig zu sein oder Dinge vor mir herschieben zu müssen, wo ich weiss, daß es eine Deadline gibt.

Das nicht erreichbar sein brachte auch eine gewisse Stille mit sich, die sich angenehm anfühlte, wenn ich mich darauf einlassen wollte. Annehmen einer Situation und das Gute daran sehen. Für den Alltag ist aber das Abgeschnittensein eher hinderlich. Vorallem spontane Verabredungen und flexible Organisation von Fahrgelegenheiten waren schwierig oder mussten anders gelöst werden.

Insgesamt war das aber nur eines von vielen Themen, die mich gerade umtreiben und die mir Sorgen machen. Umso gewichtiger fühlten sich die Glücksmomente der vergangenen Woche an. Da gab es einige Male, wo ich mich ganz zufrieden, beschwingt und glücklich lächelnd wieder fand.

gluecksketchnotes

Da waren viele sehr schöne Gespräche. Mit dem Mann, dem Wolf, der Tochter, unserem Mütterkreis, ein Elterngespräch im Kindergarten und diverse Gespräche mit anderen Eltern. Wir sind gesegnet mit frischem Obst und Gemüse sowie dem Tropenkost-Abo letzte Woche. Es kam liebe Post, ich habe logistische Unterstützung einer Freundin erfahren und mit dem Mann eine Heilmeditation gesungen für jemanden, dem es gerade gar nicht so gut geht. Ich denke, die Heilmeditation ersetzt erstmal für eine Weile unsere bisherige allabendliche Meditation, die wir schon seit 56 Tagen machen.

So, und für heute bin ich glücklich, daß ich meine aufgestaute To-Do-Liste schon wieder ziemlich rasch nacharbeiten konnte. Uff. Das nimmt mir viel Stress.

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