Gesegnete Ostern

Gesegnete Ostern

Seit ein paar Tagen geniesse ich Ostern und das Nichtstun bei meinen Eltern. Es ist herrlich, einfach nur mit der Familie zu sein, im Wald zu spazieren, in der Sonne zu sitzen und sich über nichts ernsthaft Gedanken zu machen. Zwar hatte ich mir etwas Arbeit mitgenommen, aber das Faulsein fühlt sich gerade gut an.

Im Wald spazieren und Landart entdecken, den Vögeln zuhören, meine geliebten Buntsprechte beim Balzen beobachten, das zarte Grün bewundern und den harzigen Duft einatmen. Leider auch die extreme Trockenheit beklagen.

Bärlauch ernten und Pesto daraus machen. Vom Walnussbaum Baumperlen schenken lassen und über die Maserung freuen.

Kleine Häschen von vier Hasenmüttern beobachten.

Den alten Pflaumenbaum in voller Blüte bewundern.

Mich von den Pirsischblüten berauschen lassen.

Ausserdem noch jeden Abend grünen Salat im Garten ernten, Gespräche mit diversen Großfamilienmitgliedern führen, mich Zuhause fühlen und auf Freundinnentreffen freuen.

In diesem Sinne wünsche ich auch dir ein frohes Osterfest, Licht und Segen.

Am Ostersonntag

Die Glocken läuten das Ostern ein
In allen Enden und Landen
und fromme Herzen jubeln darein!
Der Lenz ist wieder entstanden.

Es atmet der Wald, die Erde treibt
und kleidet sich lachend mit Moose
und aus den schönen Augen reibt
den Schlaf sich erwachend die Rose.

Das schaffende Licht, es flammt und kreist
und sprengt die fesselnde Hülle
und über den Wassern schwebt der Geist
unendliche Liebesfülle.

Adolf Böttger

 


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