Momente nur für mich :: Woche 34

Momente nur für mich :: Woche 34

Momente, die nur ganz mir allein gehören, wo ich weder Mama, Ehefrau oder eine andere Rolle spiele, wo ich ganz ich selbst sein kann. So wichtig sind diese Momente im trubeligen Familienalltag. Kleine Schätze zum Auftanken. Ich bin gern mit meiner Familie zusammen. Ich wachse daran und darin. Es ist mein tägliches Sadhana (spirituelle Praxis). Die Momente nur für mich geben mir Kraft, tanken mich wieder auf. Das können ganz kleine Momente sein, wie einen Tee geniessen oder einen Schmetterling beobachten, oder auch mal ganz große wie ein Abend allein unterwegs zu sein.

In unserer Woche in Freiburg hatte ich einige Momente ganz für mich allein. Und ich habe sie sehr, sehr genossen.

Just for me moments

freiburg 3

  • Im Bus, als der Sterngucker schlief, habe ich gestrickt. Und einfach nur aus dem Fenster geschaut.
  • Auf dem Spielplatz in Freiburg habe ich die Nase in die Sonne gehalten, die Augen geschlossen und mich dem süßen Nichtstun ergeben.
  • Ich hatte viel Zeit zum Lesen. So konnte ich mein Buch zu Ende lesen und in Zeitschriften schmökern, die ich mir mitgenommen hatte.
  • Am Dienstag abend haben die Tochter und unsere Gastfamilie mir einen Abend ohne den Sterngucker ermöglicht. Ich war mit der Wurzelfrau beim Jesuitenschloss. Ein wunderbarer Abend voller Wehmut (zum Jesuitenschloss sind wir oft auf unseren Sonntagsspaziergängen gegangen als wir noch in Merzhausen lebten), Sonne, leckerem Flammkuchen, Tränen, Lachen und schöner Gespräche.

laufrunde

Wieder daheim habe ich

  • genüsslich in der Badewanne gelegen und gelesen
  • meinen kleinen Workshop vorbereitet und gemalt & geschrieben, dabei meine Calligraphy Exchange Post aufgeholt, die lange schon auf der To-Do-Liste stand
  • 5,4 km gelaufen und mir den Spätsommerwind um die Nase wehen lassen (dabei Podcast gehört)

jfmm (Just for me moments) sammelt Mamamiez auf ihrem Blog.

6 Gedanken zu „Momente nur für mich :: Woche 34

  1. Oh das Jesuitenschloss.. ich habs gleich erkannt, da saß ich während meines halben Jahres in Freiburg auch so manches Mal und hab Kuchen und Blick genossen. Von St. Georgen aus konnte man da ganz gut hinlaufen.. hachja.

  2. Klingt schön <3

    Die Wehmut kann ich so verstehen.
    Wie stark ist die bei Dir? Kannst Du akzeptieren dass Du dort nicht mehr wohnst? Siehst Du mehr Positives am jetzigen Wohnort?

    Ich bin ja grad wieder sehr sehr Potsdam-wehmütig…. :-(

  3. Das sind aber jede Menge schöne Momente! Laufen muss ich mal auch wieder, das tut so gut!
    Und ein paar neue schöne selbst gestrickte Socken könnte ich auch bald gut gebrauchen.
    LG Julia

  4. Hallo Ramona,
    mich würde mal interessieren, welchen Workshop du da vorbereitest :-)
    Hab nix lesen können oder hab ichs überlesen?
    Herbstliche Grüße Antje

  5. Liebe Ramona, wie schön, zu lesen, dass es Dir so gut ergangen ist! Nun hast Du mich auch ein wenig wehmütig gemacht – mein Bruder hat in Freiburg studiert und in Merzhausen gewohnt… Heute ist hier im Norden genau so ein Wetter, was uns damals immer hinaus gelockt hat, zum Jesuitenschloss oder gleich in die Berge: klar, sonnig, morgendliche Herbsteskühle in der Luft.
    Du hast aber auch Vorfreude in mir geweckt. Zwar genieße ich die Zeit mit frischem Baby sehr, aber alleine Laufen gehen, Stricken, eine Freundin treffen? Oh, das wird köstlich ;-)
    Lieben Gruß von Lena

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