Tagebuchbloggen, 5.7.2013

Tagebuchbloggen, 5.7.2013

Und hier reiche ich noch meinen gestrigen Tagebucheintrag nach. Der Tag war nämlich ganz anders als sonst und gar nicht alltäglich. Nach vielen Monaten habe ich mit meiner Freundin wieder eine Verabredung in München geschafft *juhu*

Der Morgen begann also mit dem üblichen Programm: einem wachen Sterngucker um 5:30. Ich bringe ihn dann immer ins Wohnzimmer in sein Gehege und lege ich nochmal eine Runde hin während er spielt und brabbelt. Dann klingelt gegen 6:00 der Wecker und ich mache mich tagfertig, den Sterngucker tagfertig, bereite das Frühstück und wecke die Bande. Es folgt dichtes Morgenchaos, Morgenmuffelei, um-Wutanfälle-und-Streits-Herumjongliererei, Frühstück und Zeugs bis die Kinder 7:30 aus dem Haus Richtung Bus gehen. Erleichtertes Aufatmen und kurz einen Moment Ruhe geniessen. Dann kommt der Mann aus dem Bad, macht Smoothie und wir Frühstücken gemeinsam. Freitags hat er Homeoffice. Ich erzähle ihm kurz den Plan des Tages und was zu welcher Uhrzeit dran ist (wann die Kinder kommen, wann die Tochter abgeholt wird, wann die Gemüsekiste kommt, wann ich wieder da bin etc)

Dann, gegen 9:00 fahre ich mit dem Auto zum Bahnhof und parke es, um weiter mit der S-Bahn nach München zu fahren. Ich besorge eine neue Batterie für die Kinderuhr der Tochter, denn der Wolf hat beschlossen, eine Armbanduhr tragen zu wollen und interessiert sich für Uhrzeiten. Dann schlendere ich durch den KautBullinger und schaue mir die Kreativabteilung an, lasse mich von Materialien inspieren und Kaufe ein bisschen Aquarellpapier und einen Wassertankpinsel. Dann spaziere ich zu meiner Verabredung ins Max Pett. Wir essen gemütlich und plaudern angeregt. Das geht gut bis der Sterngucker müde und quneglig wird und wir beschliessen, weiterzuziehen.

muenchen

Wir gehen zu Fuß zum Odeonsplatz  und wollen eine Ausstellung ansehen. Auf dem Weg schauen wir in diverse Läden und die PGM Gallerie. Dort sind wir dann so inspirert und Kunst-Reizüberflutet, daß wir beschliessen, doch nicht in die Ausstellung zu gehen, sondern weiter durch den Englischen Garten Richtung Kunst und Spiel zu laufen. Das wird ein sonniger Spaziergang. Am Odeonsplatz probt ein Orchester für den Auftritt am Wochenende. Wir hören ein wenig zu und bekommen Gänsehaut von dem Ensemble. Im Englischen Garten erwartet uns das Kontrastprogramm mit zünftiger bayrischer Blasmusik am chinesischen Turm. Wir schauen den Surfern auf der Isar zu und kommen ziemlich fußlahm aber glücklich im Kunst und Spiel an. Ich kaufe Wolle aus dem Sonderangebotskorb und schöne Perlen für eine Kette. Dann gehen wir Richtung U-Bahn, wo wir uns verabschieden. Es ist 17 Uhr. Ich habe ziemlich Hunger und Durst, Kopfschmerzen bahnen sich an. Ich steige am Marienplatz um und kaufe mir schnell was zu Essen und zu Trinken beim Bäcker. Dann warte ich auf meien S-Bahn und fahre nach Hause. Pünktlich zum Abendessen komme ich an und esse noch einen Familienburger mit.
Wir bringen die beiden Jungs ins Bett. Die Tochter ist zur Schuldisko. Sie ruft irgendwann an, um mit mir zu besprechen, wann ich sie abhole. Ich soll sie gegen 21 Uhr abholen. Das tue ich auch und erkenne sie fast nicht wieder, gestylt wie sie ist. Wir fahren nach Hause. ich bespreche mit dem Mann noch einige organisatorische Dinge der nächsten Zeit und bringe mich und meine Kopfschmerzen viel zu spät ins Bett. Es ist 22:45 oder so.

Ein Gedanke zu „Tagebuchbloggen, 5.7.2013

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.