ich

Umgezogen

Tralalaaa, da bin ich wieder. Für dich gibts wahrscheinlich keinen Unterschied, aber mein Blog läuft jetzt auf einem anderen Webspace, ich habe wieder Speicherplatz zur Verfügung und die Seite ist endlich verschlüsselt. Vielen, vielen Dank an die tolle und prompte Arbeit von Silke. Wie es hier weitergeht – so richtig weiss ich das gar nicht. Momentan bin ich etwas überwältigt von meinem Innenleben oder wovon auch immer. Seit letzten Sonntag eier ich mit Kreislaufkram herum (oder was auch immer es ist, das mir Schwindel, Frieren, Herzrasen und Ohrenrauschen macht). Da hat sich wohl einiges an Stress in meinem System manifestiert. Ja, ich bin verspannt und beschäftigt, habe aber genau genommen keinen stressigen Alltag. Das muss etwas anderes im Untergrund sein. Ich weiss es nicht. Meine Reaktion darauf: einen Gang zurück schalten. Früh ins Bett gehen (noch früher als sonst), Spazieren gehen, leicht in Bewegung bleiben, aber den Alltag verlangsamen, Termine absagen, entschleunigen, vertrauen.

Gestern hatten wir nochmal schön Sonne und milde Temperaturen. Das hab ich direkt für einen Spaziergang genutzt. Ich habe eine Stelle im Ort, die ich besonders gern mag, weil ich von dort aus einen schönen Ausblick über die Gegend habe. Dort höre ich den Raben zu, beobachte die Greifvögel und geniesse die Stille. Naja, Stille wie sie eben Stille sein kann in einem Ort. Ich habe gelesen*, dass es auf der Welt nur noch wenige Orte gibt, die wirklich still sind. Es gibt akustische Umweltschützer, die sich mit dem Thema Stille beschäftigen. In Europa gibt es keinen Ort mehr, an dem man wenigstens 15 Minuten ohne menschengemachte Geräusche hat.

Von draussen nach drinnen

Jetzt wird es hier novemberlich. Ich habe mir noch die letzten Dahlien nach drinnen gerettet, bevor der Sturm und der Regen sie nieder machen. Heute regnet es. Der Mann ist mit den Jungs zu den Schwiegereltern gefahren, ich habe das Haus fast für mich. Das geniesse ich sehr. Ich bereite mich auch mein Kalligrafie-Seminar nächste Woche vor. Packen, Dinge erledigen, Einkaufen. Ich erarbeite einige Inhalte für den Kraftinseln-Onlinekurs, den ich mit dem Mann ab November anbieten werden. Nach dem ersten Brainstorming über die Inhalte werden wir nun immer konkreter für die Struktur. Ich habe viele Ideen, welche Yogasets, Rezepte und schönen Dinge ich zusammenstellen möchte. Was mir gut tut, womit ich gute Erfahrungen habe und wo ich denke, dass sie wertvoll für die TeilnehmerInnen sind. Es wird Videos, Arbeitsblätter und mp3’s geben.

Ich sortiere mich heute ein langsam durch den Tag. Sichte die Kartenvorräte für Weihnachten und stricke ein bisschen. Ein Schritt nach dem anderen. Mit der Betonung auf im Moment sein. Ich merke meistens gar nicht, in welchem Tempo ich mich durch den Tag bewege. Hier eine Idee, da ein Bedürfnis, dort eine Aufgabe. Und diese ganzen Verlockungen zur Weiterbildung, Challenges, Ausprobieren. Ich habe mir jetzt eine Social Media Diät verordnet. Oder besser eine Weiterentwicklungsdiät. Das heisst nicht, dass ich nicht vorankommen und lernen möchte. Nein, ich möchte mir Zeit geben, die neu gelernten Sachen auch zu integrieren. Wenn da immer neue Impulse auflaufen, dann laufe ich über und nichts geht mehr.

Bevor ich hier philosophisch werde, ordne ich jetzt mal lieber meine Weihnachtskarten. Vielleicht hat ja Etsy nächste Woche meine Probleme mit dem Shop gelöst und ich kann den Shop wiedereröffnen.

Was ich sagen wollte: ich schreibe wieder :)

 

 

3 Kommentare

  • Heidrun Stallwanger

    Schön anzusehen. Gratulation. Ein Genuss in Bildern… und dem Stress entfleuche ich mit meditativen Malen, gestern erst wieder in meinem Kurs in der vhs Augsburg. Ansonsten half mir persönlich der Ostheopath mit glücklichen Händen.

    Alles Gute!
    Herbstbunte Grüße von Heidrun

  • Susanne

    Gute Besserung!
    Bei den Symptomen dachte ich zuerst an die Schilddrüse – ich hab mal irgendwo gelesen, dass etwa jede zweite Frau im Leben mal etwas hat (Überfunktion, Unterfunktion, Hashimoto, Entzündungen…)
    Das könnte glaube ich sowas auch auslösen. Checken lassen schadet vielleicht nicht.
    Alles Gute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.