Vom Ankommen

Vom Ankommen

Wieder zu Hause ankommen ist gar nicht so einfach. Übergänge überhaupt. Mir Zeit nehmen, die ich brauche. Erstmal wissen und spüren, wieviel Zeit und was ich brauche. Und das dann im Familienmiteinander.

Zeit zum Ankommen

Wir sind wieder daheim. Die Seele braucht noch ein wenig, um nachzukommen. Ich bin unausgeglichen, reizbar und nicht in meiner Mitte. Heute merke ich das sehr deutlich an meinem Beckenboden. Es fühlt sich an, als würde er durchhängen. Das ist nicht oft so deutlich spürbar, aber immer ein Alarmsignal. Langsam machen. Achtsam sein. Horchen, was ich brauche und das ernst nehmen.

Durch die Ferienzeit hat sich einiges angestaut. An Ruhebedürfnis, Arbeit und Ideen, die ich nicht umsetzen konnte. Meine Ernährung passt nicht, meine Bewegung auch nicht. Ich greife in meinen Selbstfürsorge-Notfallkoffer, will schnelle Lösungen und Soforthilfe. Das ist natürlich Quatsch. Ich brauche Geduld mit mir selber, Selbstliebe auf tiefster Ebene und Vertrauen, dass sich alles wieder richtet. Puh, gar nicht so einfach manchmal.

Wir geniessen also die nächsten Tage zum Ankommen, motzen uns ein wenig an, rütteln uns zurecht und starten dann hoffentlich mit neuer Kraft in das neue Schuljahr. Noch knapp zwei Wochen.

Was schön ist

geschenktes Glück aus fremden Gärten, mit der Tochter Motorrad fahren (aufregend kribbelig, wenn sie sich in die Kurve legt und nicht dran denkt, dass da ihre alte Mutter hinter ihr sitzt – wah!), riesige reife Himbeeren, mein eigenes Bett, ein nachmittag Arbeitsflow mit Ergebnis, was mich freudig stimmt, Vorfreude auf den Kalligrafiekurs demnächst, die letzten Aufgaben des August Art Journal (und die ganzen tollen Rückmeldungen bisher), fertig gestrickte Socken, meine derzeitige Lektüre, Sommerpost im Briefkasten, meine blühende Clematis


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