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experimentiert :: Markmaking – Spuren auf Papier

markmaking

Ich hab wieder mal ein paar Blogs geschmökert. Das kann ja ganz erhellend sein. Da überkam mich spontane Lust, mal wieder beim Muster Mittwoch mitzumachen. Michaela beschäftigt sich mit Mark Making – Spuren hinterlassen. Ein Thema, was mir auch immer wieder in der Kalligrafie begegnet. Sich verschiedene Werkzeuge suchen und daraus Schreibwerkzeuge bauen.

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Spuren auf Papier

Nach einem kurzen Gang durch den Garten und die Materialkisten im Haus hatte ich 4 verschiedene experimentelle Schreibwerkszeuge beisammen: ein Büschel Hirtentäschel vom Kompost, dünne Birkenzweige von unserer Gartenaktion am Sonntag, trockene Thymianzweige und ein paar Wellensittichfedern. Daraus baute ich mir mit Hilfe von Washitape und Essstäbchen Pinsel. Als Farbe nutze ich mit Wasser verdünnte Airbrushfarbe. Als Papier Aquarellkarton, Ingrespapier und Lana Zeichenkarton.

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Meine liebsten Spuren haben die Birkenzweige hinterlassen. Satt, klar und doch filigran. Ich hätte den ganzen Vormittag weiter experimentieren können. Die so hergestellten Papiere trocknen nun. Sie dienen mir als Fundus für Hintergründe. Collagen, Schreiberein, Zeichnungen. Ich bin gespannt, was daraus entsteht.

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8 Kommentare

  • jahreszeitenbriefe

    Ich bin ganz und gar begeistert… Schon lange nicht mehr gemacht, solche Gartenpinsel. Bin ganz gespannt, was du draus machst. Da ich gerade auf einer Buchbindewelle surfe, würde ich ein Buch draus binden, vielleicht passende Texte dazu schreiben, hach, sehr sehr sehr schön finde ich deine Blätter. Lieben Gruß Ghislana

  • Ulrike

    Ganz ähnliche Pinsel hatte ich mir in der ersten Woche auch gebunden, aber da ja jeder seine eigenen Handschrift hat, fallen die Ergebnisse immer anders aus. Bei dir wirkt es fast wie Wasserzeichen! Sehr schön. Lieben Gruß Ulrike

  • liebe design

    Die Farbe passt wunderbar, sieht edel aus und die Papiere
    kann ich mir sehr gut als Hintergründe vorstellen!
    Bin gespannt, was Du noch d´raus zaubern wirst…

    Herbstlichen Gruß,
    Sara

    P.S. Dank Dir für die Anregung, ist jetzt für die Jahreszeit eine willkommene Möglichkeit zur Ruhe zu kommen.

  • Wolfgang Nießen

    Das sieht sehr gut aus. Bin beim Stöbern im Netz auf Deinen Blog gestoßen und alleine schon der Name, hat mich bewegt Dich zu besuchen. Kommt der Begriff Jademond nicht aus dem Chinesischem? Ich glaube, das öfters Mal gelesen zu haben.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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