kreativ

Mein Jahr in Notizbüchern

Ramona zum Mann: „Ich will einen Blogpost schreiben über mein Jahr in Notizbüchern. Das hab ich bei Austin Kleon, The year in notebooks, gelesen. Das hat mich inspiriert, mal meine Skizzenbücher und Journals von diesem Jahr zusammenzutragen. Schau mal, das ist mein Stapel, der dieses Jahr entstanden ist.“

Mann: „Wow, das hab ich gar nicht gemerkt.“

Ramona: „Ja eben, ich auch nicht. Aber wenn man sie einmal so stapelt, dann sind es ganz schön viele.“

So zeige ich dir heute also mein Jahr in Notiz- und Skizzenbüchern, Kalendern und Journals. Ich war selbst erstaun, wieviele da doch zusammengekommen sind in einem Jahr.

Mahabuch

Links im Bild: Mein Bulletjournal. Vier vollgeschriebene A5 Bücher kariert oder mit Punktraster von Leuchtturm. Mittlerweile brauche ich pro Quartal ein Buch. Das ist mein ausgelagertes Gehirn voller Notizen, To-Do-Listen, Notizen, Ideen und Kursmitschriften.

Morningpages

Links daneben der Stapel mit den vier übereinander liegenden Bücher in der oberen Reihe sind eine Art Tagebücher. Dort schreibe ich meine Morgenseiten oder andere Arten des Journalings rein. Im Laufe des Jahres habe ich verschiedene Techniken ausprobiert, die ich in Writing down your Soul, Der Weg des Künstlers und im Kurs Manifesting Superheros bei Karin Wess kennengelernt habe.

Ich nutze dafür einfach irgendwelche Notizbücher, manchmal sind die sogar schon mit etwas anderem begonnen. Gern mag ich die Büchlein aus dem Muji-Store.

Später habe ich damit weiter gearbeitet. Im Frühjahr habe ich den Kurs Raw von Amanda Grace mitgemacht und mich getraut, direkt über das Geschriebene mit Farbe und Collage-Techniken zu arbeiten. Eine ganz neue Erfahrung.

Kalender

Rechts oben liegt mein Taschenbegleiter von Roterfaden. Das ist mein Kalender. Dort kommen meine Termine rein und geben mir Überblick über das ganze Jahr.

Skizzenbücher

Die drei gestapelten Bücher in der unteren Reihe sind Skizzenbücher, die ich dieses Jahr begonnen habe. Die beiden unteren sind nur mit wenigen Seiten gefüllt. In dem einen habe ich meine Wanderungen nach Weyarn und  nach Weihenlinden festgehalten. Das sollte sowas wie ein Wandertagebuch werden. In dem anderen habe ich ein Naturtagebuch begonnen und es mit Aufgaben aus einem Onlinekurs von Yves Leterme ergänzt.

Das obere ist mein August Art Journal. Dort drin habe ich im ganzen August gearbeitet und die Entstehung Tag für Tag gefüllt. Hier kannst du reinschauen.

Moleskine

Mein kleines rotes Moleskine Pocket Diary kennst du sicher schon. Das fülle ich mich Zeichnungen, Notizen und Collagen, mal mehr, mal weniger intensiv. Einen Durchblätterspaziergang gibt es hier auf Youtube.

Gartenjournal

In der unteren Reihe, unter meinem Moleskine liegt noch ein Gartenjorunal. Das habe ich im Frühjahr begonnen, als ich Samen in die Erde gebracht habe. Da ich noch nicht recht weiss, wie ich es sinnvoll weiterführen kann, habe ich darin nach der Schneckeninvasion im Frühsommer nicht weiter geschrieben. Vielleicht notiere ich mir darin noch ein paar Gedanken zur Ernte.

Therapienotizen

Nicht im Bild ist mein Therapiebüchlein. Ein großes rotes herzförmiges Blanko-Buch, was mal ein Geschenk einer Freundin war. Dort notiere ich mir Dinge während meiner Therapie-Gespräche oder Gedanken zwischen den einzelnen Sitzungen.

Wo ich die ganzen Bücher lagere, habe ich hier im Adventskalender gezeigt.

Für das kommende Jahr

Nun liegt hier schon ein neuer Stapel jungfräulicher Bücher bereit. Neben den bereits begonnenen Skizzenbüchern, die ich natürlich weiterführen werde, habe ich schon ein neues Moleskine hierliegen. Ausserdem ein leeres Heft für mein Midori Travelers Notebook, was ich eventuell für ein Langzeitprojekt benutzen möchte. Dafür habe ich mehre Ideen, ich weiss noch nicht, wofür ich mich entscheide.

Im roten Leuchtturm (mit Linien) möchte ich ein Dankbarkeitstagebuch beginnen. Dazu hat mich das Buch Tausend Geschenke von Ann Voskamp (aber auch Bodo Schäfer mit seinem Erfolgstagebuch) inspiriert. Das blaue Leuchtturm wird mein neues Mahabuch. Ich möchte noch eins für meine Morgenseiten/Journaling, wenn das bisherige voll ist. Das habe ich mir bereits bestellt.

Als Kalender habe ich mich in diesem Jahr wieder für den Weekview Business-Planer entschieden. Den hatte ich 2019 schon. Diesmal habe ich die Paperback-Version genommen, die zwar nicht so edel aussieht, sich aber in die Taschenbegleiter-Hülle reinklemmen lässt.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

7 Kommentare

  • Marieke

    Interessant, wie viele unterschiedliche Büchlein du benutzt. Fällt es dir leicht, den Überblick zu behalten und findest du immer das, was du suchst? Mir ist das eine Notizbuch, das ich habe, manchmal schon zu unübersichtlich. Gerade die unterschiedlichen Listen (to do, Essensideen, Geschenkideen etc.) machen mich mitunter wahnsinnig.

    Mich würde mal ein Blick in dein Bullet Journal interessieren. Ich bin da recht unkreativ und immer dankbar für Anregungen, wie ich es gestalten/unterteilen könnte. Hast du Lust, dazu, was zu schreiben? Danke ☺️!

  • Micha

    Also ich finde es ja manchmal schon schwierig meinen Kalender und den Familienkalender in der Küche zu synchronisieren. Spannend, wie viele Bücher da bei dir in einem Jahr zusammen kommen. Wahrscheinlich hast du eine sehr gute Routine beim Notieren entwickelt. Ein schöner Moment ist ja immer, das Aufschlagen des neues Kalenders. Darauf freue ich mich jetzt auch.

    LG, Micha

  • Creative Nachteule

    Liebe Ramona,

    was über ein Jahr so alles an Büchern zusammenkommt. Wahnsinn! Ich bin immer ganz neidisch und staune.
    Ich habe überhaupt kein Zeichentalent.

    Bei mir ist „nur“ ein Ringbuch von Tempus in A5, was flexibel ist, genial ist ich druck mir meine Bürounterlagen, Telefonlisten usw in A5 aus und hefte ein. Ich brauch das Papier es ginge au digital aber ich bin eher der analoge Planer …. Das Innenleben für 2021 ist auch von WEEKVIEW, eine Kollegin hat mich angesteckt.
    Seit November probier ich damit rum uns es gefällt mir sehr gut. Mal sehen wie es sich im neuen Arbeits & Familienalltag schlägt. Mal schauen ab Januar wird es vermehrt im Arbeitsleben ausser Haus begleiten.

    Das Kunststück Familienküchenkalender und meinen A5 Kalender der mich im Büro begleitet
    immer aktuell zu halten wird meine Übung ab Januar. Mal sehen ob es gelingt. Wie organsierst du all eure Termine? Dein Mann ist ja normalerweise auch einiges ausser Haus …

    Kleiner Hinweis am Rande: WEEKVIEW gibt es jetzt auch für das X17System ganz neu.
    Ich glaub das System kommt an deinen roten Faden hin. Bin mir mit den Abmessungen und co nicht ganz sicher ;-)

    Nächtliche Grüße ausm Nordschwarzwald von einer Eule ;-)

  • Suomitany

    Uih, da ist viel zusammen gekommen. Ich habe ja heuer erst durch einen Kurs mit dir begonnen. Ich habe zwei kleinere moleskine und ein größeres und für 2021 erstmals ein kleines von Leuchtturm mit den einzelnen Wochen.
    Mal sehen, was kommt.
    LG und komm gesund ins neue Jahr!
    Tany

  • Andrea Seidel

    Liebe Ramona,
    wow, bin hin und weg von Deinen ganzen Büchern…
    – eine beeindruckende Sammlung Deiner Gedanken und Erlebnisse.
    Habe diesen August am ‚art-journal‘ teilgenommen und war total begeistert. Leider fehlt oft die Zeit, die ganzen tollen Ideen umzusetzen.
    Starte nun für 2021 mit einem Bujo-Gedanken-Tage-Skizzenbuch (oder so…). Erstmal all in one. Mal sehen, was daraus wird… Hoffe auf viele neue Inspirationen von Dir.
    Wünsche Dir ein gesundes und kreatives Jahr 2021,
    LG Andrea

  • Gaby

    Krass! Ich habe mich auch als erstes gefragt, wie Du da den Überblick behältst. Ich glaube, ich würde mich total verzetteln (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich nutze einen Familien-Wand-Kalender. Früher hatte ich einen persönlichen Taschenkalender, wo ich reingeschrieben habe, was ich so tue. Aber mit Familie und Vollzeitjob sind sich Wochen ja leider oft sehr ähnlich. Ich führe ein Tagebuch auf meinem Büro-PC, weil ich mich da beim Schreiben unbeobachteter fühle als zu Hause. Auch krass, oder? Aber da tippen halt alle, und wenn ich zwischendrin mal zehn MInuten was Persönliches schreibe, fällt das gar nicht auf. Manchmal schicke ich mir auch selber e-mails, die ich auch archiviere. Von Hand führe ich aktuell nur meine Corona-Kontakt-Liste (Wunsch meines Arbeitgebers – die aber nicht kontrolliert wird). Ich hoffe, die Zeiten werden wieder besser, auf diese Liste würde ich gerne verzichten. Obwohl es später mal interessant sein wird, mit wem man in diesem Jahr überhaupt noch Kontakt hatte.

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