Monatsdinge :: Mein April und Mai in Dingen

Monatsdinge :: Mein April und Mai in Dingen

Bei Maria von Mariengold im Blog mag ich ganz besonders die Rubrik „Monatsdinge“. Am Ende des Monats gibt Maria einen kleinen Einblick in Dinge, die ihren Monat rund gemacht, bereichert oder inspiriert haben. Davon hab ich mich anstecken lassen.

{enthält die ein oder andere unebzahlte Werbung aus tiefster Überzeugung}

Mein April und Mai in Dingen

  1. Moleskine Diary :: Mein Moleskine Diary* begleitet mich jeden Tag. Es ist ein kleines Pocketbüchlein mit einer linierten Seite für jeden Tag. Das liegt in meiner Handtasche. Dort zeichne oder schreibe ich meine Erlebnisse und Notizen hinein. Im April und Mai war ich wieder viel unterwegs. Dann sammeln sich kleine Skizzen an, in denen ich von Zeit zu Zeit gern blättere. Das ist jetzt mein drittes Büchlein dieser Art, und ich liebe es sehr. (Hihi, jetzt habe ich gerade gesehen, dass ich das Moleskine auch schon in meinen Februar-Monatsdingen vorgestellt habe.)
  2. Mallorca :: Im Mai hatte ich spontan das Angebot, an einer Coachingwoche auf Mallorca teilnzunehmen. Dieser Schritt aus meiner Komfortzone heraus hat mir richtig gut getan. Ich erinnere mich immer noch gern an diese leichte, bunte und interessante Woche.
  3. Blühende Oliven :: Auf der Finca blühten zu dieser Zeit gerade die Olivenbäume. Es gab viele davon. Ich fand mich immer wieder zwischen den Oliven herumlaufen, die Bäume umarmend oder Blüten betrachtend. Neulich habe ich eine Blüte in meinem Farbkasten gefunden. Die war wohl beim Zeichen unter freiem Himmel dort hineingefallen. Die blühenden Olivenbäume jedenfalls, die hab ich im Herzen mitgenommen.
  4. Erinnerer :: Und dann ist da noch mein Erinnerer. Den trage ich seit kurz vor Ostern. Da stand nämlich die Reise zu meinen Eltern an. Und weil ich die letzte Reise so anstrengend und zehrend empfunden habe, war ich etwas in Sorge, dass es mir wieder so ergehen könnte. Wir besprachen ausführlich, was ich zu meiner Selbstfürsorge tun könnte. Ein Teil bestand darin, verpackt in eine schöne Geschichte/Anekdote, mit mir selbst mitfühlend zu sein und mich immer wieder an meine Werkzeuge, die mir zur Verfügung stehen, zu erinnern. In Anlehnung an die Geschichte habe ich mir ein kleines Armband bestellt, was ich seit dem trage und sehr mag. Das Kreuz steht für die verschiedenen Ausrichtungen/Verbindungen zum Himmel und der Erde, mir selbst und meinen Mitmenschen. Ich wollte absichtlich kein klassisches, scharfes, kantiges Kreuz, sondern suchte nach etwas weichem, ästhetischen und zurückhaltendem.
  5. Tuch :: Als ich für Mallorca packte, wollte ich für den Flug ein Tuch einpacken, was ich, falls nötig, zum Schutz vor der Klimaanlage um meine Schultern legen konnte. Ein Stricktuch erschien mir aber zu dick und groß. Dann fand ich im Haus das Tuch, was ich mal von einer finnischen Freundin geschenkt bekommen habe. Ich habe es nie getragen. All die Jahre hing es über einem Gongständer zum Schutz des Gongs. Jetzt erschied es perfekt als Reisebegleiter: dünn, wärmend, schützend und hübsch. Ich habe das Tuch tatsächlich im Flieger und auf Mallorca so oft benutzt, dass es mir zu einem lieben Begleiter geworden ist. Es schütze mich vor Sonne, Wind und Klimaanlagenkühle. Ich konnte mich darin einhüllen und fühlte mich nebenbei noch ganz weich und weiblich. Ein schönes Gefühl. Das Tuch werde ich nicht wieder über den Gong hängen, sondern es in meine Garderobe integrieren.

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Ein Gedanke zu „Monatsdinge :: Mein April und Mai in Dingen

  1. ach so ein tuch ist eine feine sache. auch bei grösster hitze lässt mich fensterauf (und klimaanlage erst recht) immer ein bisschen frösteln. von daher verstehe ich das gut. und eine heimelige wärme spendet es in der ferne obendrein. … ich hab auch so ein reminder-schmuckstück. einen ring in silber mit einem schmuck’stein‘ aus holz. die einfassung ist nicht ganz regelmässig. die breitere silberseite trage ich immer in richtung körper. das erinnert mich daran, immer wieder mit meiner aufmerksamkeit nach innen zu lauschen, was es gerade an selbstfürsorge braucht. gekauft hab ihn mir vor mittlerweile acht jahren, als ich von langer schwerer krankheit genesen ward. viel freude mit deinem armband :-)

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