monatsdinge

Monatsdinge :: Mein Februar in Dingen

Bei Maria von Mariengold im Blog mag ich ganz besonders die Rubrik „Monatsdinge“. Am Ende des Monats gibt Maria einen kleinen Einblick in Dinge, die ihren Monat rund gemacht, bereichert oder inspiriert haben. Davon hab ich mich anstecken lassen.

{enthält die ein oder andere unebzahlte Werbung aus tiefster Überzeugung}

Mein Februar in Dingen

  1. Tunika :: Letzten Sommer habe ich mir eine weisse Tunika (von Nomads Clothing) gekauft. ich war schon immer auf der Suche nach weissen Oberteilen, die etwas interessanter als nur T-Shirt oder Longsleeve wirken. Und doch hing sie dann ein paar Monate im Schrank. Aus Mangel an Gelegenheit, sie zu tragen. Oder, weil es sich irgendwie ungewohnt anfühlte, so lässig elegant statt sportlich und praktisch gekleidet rumzulaufen. An das neue Gefühl wollte ich mich erst gewöhnen. Im Februar hab ich die Tunika dann für mich im Schrank neu entdeckt und gern getragen. Es ist schon auch interessant hinzuspüren, was die Art der Kleidung, die wir tragen, mit uns macht. Darauf geht Frank Berzbach auch in dem Buch Formbewusstsein ein.
  2. Yogahose :: Zum Geburtstag habe ich mir eine Yogahose gewünscht. Die durfte ich mir dann aussuchen und hab sie vom Mann geschenkt bekommen. Gesehen habe ich das Modell in vergangenen Seminaren an anderen Yoginis. So hatte ich schon eine ungefähre Vorstellung von Passform und Stil. Die sieht gut aus und fühlt sich gut an.
  3. Frühblüher :: Jedes Jahr freue ich mich so sehr über die ersten Frühlingsboten. Nachdem der Schnee weggetaut war, sind nun auch hier die Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge und Christrosen aus dem Boden geploppt. Und es werden immer mehr.
  4. Geburtstag :: Im Februar hatte die Tochter ihren 17. Geburtstag. Ein schönes Gefühl, so eine große, intelligente, tiefgründige und witzige Frau aufwachsen zu sehen. All die Entwicklungsschritte, die es gebraucht hat (und noch brauchen wird), all die kleinen und großen Erfolge, die Sorgen, die Gefühle, das Muttersein bündeln sich kurz vor so einem Geburtstag nochmal in einer Ladung Sentimentalität, wenn ich den Geburtstagstisch aufbaue, die Holzzahlen in den Ring stecke und an die Schwangerschaft und vergangenen Jahre denke.
  5. Moleskine :: Vor zwei Jahren habe ich auf einer Reise in den Norden auf dem Bahnhof ein kleines rotes Moleskine Diary (Moleskine Diary Pocket  Weicher Einband) entdeckt. Es war schon April und deshalb war das Büchlein reduziert. Nur deshalb habe ich es mir gekauft. Seit dem ist es mir ein liebgewonnener Begeleiter. Darin zeichne ich meine Gemütszustände, meine Erlebnisse und meine Ideen. In diesem Jahr habe ich ein kleines blaues Moleskine. Es ist bereits gefüllt mit vielen kleinen Zeichnungen und großen Worten. Das hätte ich mal nie gedacht, dass ich über so einen langen Zeitraum ein Skizzenbuch mit mir führen würde. Meine Herangehensweise an das Skizzenbuch und viele Einblicke in mein Moleskine erhälst du im Skizzenbuch-Kurs oder auf unserem Seminar „Seeds of Creativity“ im Juni.
    Die aufgeschlagene Seite zeigt eine Zeichnung von meinem Ausflug nach Erfurt im Februar.

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Ein Kommentar

  • Maria

    So schön, diese Rubrik auch hier bei dir zu finden. Manchmal frage ich mich schon, ob es nicht zu persönlich ist, gleichzeitig bin ich froh über die Möglichkeit, so ein paar Erinnerungen zu konservieren. Ich „blättere“ immer gern in meinem Blog zurück, du sicher aus.

    Liebe Grüße,
    Maria

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