Dezember 2019 – Me time

Dezember 2019 – Me time

Heute vor 9 Jahren haben der Mann und ich geheiratet. Unsere Ringe lagen noch beim Zollamt, ein kleiner Wolf kletterte mit einem Plüschdino spielend unter dem Glastisch des Bürgermeisters herum, die Tochter sass neben uns und hat Fotos gemacht. Danach waren wir gemeinsam beim unserem Lieblingsinder in Freiburg essen. Ausserdem gab es eine Rohkosttorte (wir hatten zu dieser Zeit keinen Herd, sondern nur einen Reiskocher und zwei Elektroplatten). Diese für uns beide zweite Ehe war für uns ein großer Schritt. Alte Geschichten und Verletzungen hinter uns zu lassen und uns beiden als Ehepaar eine Chance zu geben. Ich habe das bisher nicht bereut.

Der Mann und ich waren heute gemeinsam Frühstücken. Unser Monatsdate war eh dran. Und weil wir gar nicht viel Terminkram auf dem Zettel hatten, blieb genug Zeit für schöne Gespräche, Herzensaustausch und Genuss.

Das Novembermotto werde ich noch in den Dezember mit hineinziehen. So ein bisschen Stillness kann nie schaden. Ich habe zum Beispiel auch gelernt, das wusste ich vorher tatsächlich noch nicht, dass die Adventszeit früher eine Fastenzeit war. Veronika Smoor hat darüber neulich auf Instagram geschrieben und macht jetzt eine Dezember-Social-Media Pause. Im Blog schreibt sie aber zum jeweiligen Adventsonntag einen kleinen Input für die jeweilige Woche. Eine schöne Idee. Hier findest du den ersten Adventsblogpost.

Nutze, was du hast – das hat mich daraus am meisten angesprochen. Das wird auch an diesem Weihnachten mein Motto sein. Angefangen erstmal beim Speiseplan für diese Woche. Da hab ich mir nämlich eine Liste mit allem, was noch im Kühlschrank ist, gemacht. Und daraus dann Rezeptideen ausgesucht und unseren Speiseplan entwickelt. Das ist erstaunlich vielfältig geworden. So gibt es Pasta mit Champignonsosse, Rohkostteller, Reis und Kürbis-Kichererbsencurry, Linsensalat, Kartoffelsuppe, Bowls und Fladenbrot mit Krautsalat und Falafel.

November – Me time

Auch eine Karte habe ich für diesen Monat gezogen. Me time – Zeit für mich. Als ersten Impuls wollte ich sie zurücklegen und eine neue ziehen. Nach Stillness auch noch Me time? Ist das nicht zuviel des guten? Aber nein. Genau das ist es! Mehr nein sagen, auch wenn es schwer fällt. An den richtigen Stellen aber auch ein beherztes Ja. Zurückziehen, in mein Herz horchen, Auftanken. Ja, Zeit für mich. Das ist auch mein wöchentlicher Sensory Awareness Kurs, das ist Mittagessen kochen und gute Zutaten auswählen, das ist rechtzeitig ins Bett gehen und morgens ein paar Minuten vor der Familie in der Küche sein, das ist Therapie und ein Spaziergang. Ganz bewusst. Und immer wieder.

Was schon im Kalender steht

  • Monatsdate mit dem Mann (das hatten wir heute)
  • ein Herzenstelefonat
  • diverse Auftragsarbeiten und eine damit verbundene Fahrt zum Boesner
  • meine Mittwochnachmittage in der Schule
  • Sensory Awareness
  • Therapie
  • Zahnarzt mit den Kindern
  • Weihnachtsmarkt in Hermannsdorf
  • Besuch unserer Austauschschülerin aus Finnland
  • Mütterkreis
  • der letzte Bastelabend in diesem Jahr (und vielleicht auch überhaupt?)
  • Wasserwacht Weihnachtsfeier
  • Weihnachten mit einem Trompetenauftritt des Wolfes in der Kirche
  • der Geburtstags des Mannes

Ausserdem freue ich mich auf Weihnachtspost und Einkehr, auf Lichterzauber und Frost, Zeit vorm Feuer und mit den Kindern. Gerade habe ich große Freude daran, das Jahr zu reflektieren. Hier habe ich für dich ein pdf mit Fragen zum vergangenen Jahr. Das sind die gleichen Fragen, an denen ich mich entlanghangele und daraus einen Ausblick oder Ideen für das kommende Jahr entwickele.

Wir haben am Wochenende unsere Lose fürs Familienwichteln gezogen. Nun haben wir bis Weihnachten Zeit, eine Kleinigkeit für unsereN GeschenkempfängerIn zu basteln. Im letzten Jahr hat das allen Spaß gemacht, auch wenn es erstmal ein bisschen Gemaule gab (weil am liebsten alle die Mama gezogen hätten, hihi). So langsam wird mir weihnachtsvorfreudig.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

3 Gedanken zu „Dezember 2019 – Me time

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag, ich finde eine gute Ehe braucht auch Pflege. Schön, dass Ihr Euch kurze Auszeiten aus dem Alltag gemeinsam nehmt.
    Noch viele glückliche und gesunde Jahre zusammen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.