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Dezember 2020 – Ruhe

Die letzten Wochen waren sehr intensiv für mich, vorallem emotional. Mein ganzes Nervensystem war (und ist) aufgewühlt und in Wallung. Daraus sind großartige Dinge entstanden, Ideen, Produkte (der Weihnachtscollage-Kurs, der kreative Adventskalender, das Buch der Möglichkeiten), aber eben auch eine Art Müdigkeit. Wenn aber einmal so ein Momentum entstanden ist, dann ist es schwer, wieder zur Ruhe zu kommen. Das Pendel schwingt noch. Nach und nach trete ich kürzer. Ich habe beschlossen, keine weiteren Kurse im Dezember anzubieten. Es ist genug. Ich brauche Ruhe.

Ruhe

Ruhe soll also mein Fokus für den Dezember sein. Einkehr, Stille, Pause. Es wird noch genug Aktivität geben, es geht mir vielmehr um eine innere Ruhe. Um ein Innehalten und Wirken lassen. Passenderweise thematisiert auch Jeannette Mokosch das Thema Ruhe in ihrem Newsletter (und auf Instagram). Ich habe mir einige Dinge vorgenommen, die mich zur Ruhe kommen lassen. Einen Rückzugsort gestalten, wieder allein Spazieren gehen, Dinge ordnen, aussortieren, es mir schön machen, zeichnen und schreiben. Durch den Weihnachtscollage-Kurs habe ich wieder Freude an Collagen gefunden. Vielleicht auch einfach wieder langsam und liebevoll für die Familie kochen. Sichtbare, erdende Tätigkeit.

Was bedeutet für dich Ruhe? Und was lässt dich zur Ruhe kommen?

Was dennoch für Dezember im Kalender steht

  • ein Freundintreffen
  • der 10.Hochzeitstag mit dem Mann (gestern)
  • Sensory Awareness
  • Pausenaufsicht an der Schule
  • mein Nachmittagsbastelkurs und Busaufsicht an der Schule
  • ein Zahnarzttermin für mich und die Jungs
  • Montagsdates mit dem Mann
  • ein Frisörtermin
  • Therapie
  • Ostheopathie für mich und den Sterngucker
  • Coaching
  • ein Telefonat
  • Posaunenchor (hoffentlich)
  • bildschirmfreie Tage
  • das erste Mal in der Öffentlichkeit Trompete spielen an Heiligabend zum Gottesdienst

Notizen

Zum Ruhe-Thema passt das Dezember-Workbook von Sonja.

Leonie Dawson hat sich selbst herausgefordert, mehr zu bloggen. „Press publish every day“

Ich habe dieses Jahr fünf (!) Adventskalender. Einen Tee-Adventskalender, einen von einer Kursteilnehmerin mit kleinen Textura-Zitaten (so lieb!), ein Anderer Advent, den ich mir selbst gekauft habe, ein blühender Advent von Jeannette Mokosch und einen vom letzten Jahr, der in der Mitnehmkiste in der Bibliothek auslag (Lichtungen). Ein Symbol für die Fülle in meinem Leben und das reiche Beschenktsein.

Am Montag kam das Buch der Möglichkeiten aus der Druckerei. Ich habe alle Vorbestellungen direkt am Dienstag verschickt. Nun sind noch ungefähr 30 Exemplare übrig. Ausserdem natürlich die digitale Version. Hier kannst du bestellen.

Ich habe mir eine Winterjacke bestellt und bin gespannt, ob sie passt und gefällt. Zwei Modelle zur Anprobe, eins werde ich (hoffentlich) behalten.


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

Ein Kommentar

  • Maren

    Liebe Ramona, ich wollte mich schonmal ganz früh bei dir für den wunderschönen Adventskalender bedanken – ich habe mich gleich an Tag 1 so entspannt und sofort noch einen Text geschrieben. Und das, obwohl ich in Kunst immer schlechte Noten hatte und mein Ergebnis sicher nicht sonderlich hübsch ist, es hat einfach so für mich gut getan :). LG Maren (aus Wismar, wir hatten mal beruflich telefoniert ;)).

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