monatsmotto

Mai – Practice

Nach meiner gefühlten persönlichen kleinen „Auferstehung“ in mir drin, war der April rückblickend ein recht erfolgreicher Monat. Auch wenn ich jeden Tag das Gefühl hatte, nichts zu schaffen, standen am Ende der Woche so viele gute Sachen in meinem Wochenrückblick. Gerade kommt mir die Erkenntnis, dass das wohl dieses Ding mit dem Fokus auf das Sein statt das Tun sein muss. Ich habe mein Lauftraining wieder aufgenommen, eine schöne Morgen- und Abendroutine entwickelt (das kam fast ganz von selbst) und jeden Tag gezeichnet, geschrieben oder mich anders kreativ betätigt. Ich habe vielversprechende Aufträge/Zusagen für die Zukunft erhalten und freue mich, dass schon so viele Menschen Lust haben, sich von Schriftenteppichen inspirieren zu lassen. Allein nach dem Blogpost über das Thema, habe ich in verschiedenen Facebookgruppen lauter Umsetzungen gesehen. Und das sind ja nur Basics. Der Kurs wird noch viel tiefer und umfangreicher sein.

Practice – üben, dranbleiben, integrieren

Ich finde es sehr spannend, wie die Monate so ineinander fliessen und sich aus einem Thema ein nächstes ergibt. Mein Monatsmotto für Mai soll Practice sein. Denn Erkenntnisse und neugewonnene Fertigkeiten bleiben nicht einfach da, sondern wollen integriert werden. Am besten durch Wiederholung und Übung. Dazu habe ich ein schönes Kapitel im Buch „Gelassen auftreten“ von Fleur Sakura Wöss gelesen:

„Üben ist Wandlung. (..) Tägliche konzentrierte Übung durchdringt unseren ganzen Körper und offenbahrt sich in unserem Verhalten. Im Alltag ist dies von außen nicht so sichtbar, doch in einer Krise und wenn Unvorhergesehenes passiert, manifestiert sich unsere tägliche Übung spontan. (..) Alles, was ich täglich mache, wirkt.“

In meinem Inspirationsbrief habe ich dazu geschrieben: Es geht also nicht wirklich darum, was wir können, sondern was wir sind. Ich finde, wir können das auf jede Art der Übung übertragen: ein Instrument, Kalligrafie, Zeichnen, Meditation, Kampfkunst.

Der Mai wird also mein Übungsmonat. Für Kalligrafie, für neue Gewohnheiten und für Haltung (im mentalen wie körperlichen Sinne – das lässt sich ja nicht wirklich voneinander trennen). Das heisst Üben, Dranbleiben, Integrieren und Freude an der Wiederholung finden.

Was schon geplant ist

Ausserdem sind die Kinder weiterhin daheim und brauchen hin und wieder Begleitung bei ihren Schulaufgaben. Ich möchte den Garten umsorgen und weiter Raum schaffen im Haus und in meinem Büro.

Mai-Inspirationen von anderswo

  • Für SockenstrickerInnen gibt es von Ducathi den PowerflowerClub. Über drei Monate erhälst du jeden Monat eine Sockenanleitung zum Mitstricken. Ich überlege noch… (vielleicht erinnerst du dich an mein Jahresmotto „use what you have“ hmmm. wie streng will ich da mit mir sein?)
  • Auf Instagram gibt es eine Fotochallenge von Susannah Conway #maymoments2020 mit schönen Prompts, die man ja nicht unbedingt nur auf Fotos beziehen muss, sondern auch anders interpretieren kann (Poesie, Zeichnung, Kalligrafie…)

Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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