monatsmotto

November 2020 – Hingabe

Mit einer kleinen Hogwarts Party haben wir den Oktober verabschiedet. Dieses Jahr sogar am Bluemoon-Vollmond und bei grandiosem Herbstwetter. Nun ist der November da, mein Geburtstagsmonat. Den mag ich für seine Melancholie. Ich zitiere Uta Nimsgarn, die in einem Facebook-Post schreibt: „Ich liebe dich, weil du oft eine wundervolle Kulisse bietest um zu reflektieren. Über das Leben. Über die Art, wie ich es lebe und leben will. Über meine Werte. Meine Träume. November, du bist jedes Jahr ein Ruhepol, ein intensiver Monat und der Kompost für das Licht. Innen und Außen.“ Intensiv, das trifft es.

Hingabe

Ich habe mir heute Zeit für einen langen Spaziergang durch das Novembergrau genommen. Im Nieselregen durch die angenehm kühle Luft. Einen Prayerwalk, wie ich gern die Spaziergänge nenne, wo ich mich intensiv mit meinen Fragen auseinandersetze, wo ich bete, frage, bitte, danke oder auch weine. Als Monatsmotto ist mir „Hingabe“ ins Herz gefallen. Ich möchte noch sortieren, was das bedeutet. Hier habe ich schonmal etwas über HIngabe geschrieben. Jetzt will ich sie neu entdecken.

Als erstes ist mir heute dazu eingefallen, wieder darauf zu achten mehr im Moment zu sein. Wenn ich koche, dann koche ich. Wenn ich zuhöre, dann höre ich zu. Wenn ich an einem Ding arbeite, dann arbeite ich an dieser einen Sache. Keine zwei Dinge gleichzeitig tun. Das tut mir und anderen nicht gut, passiert aber so schnell.

In den letzten Wochen bin ich ausserdem in einen Konsumrausch verfallen. Viel zu schnell hat der Bestellfinger gezuckt, habe ich mich hinreissen lassen, Dinge zu kaufen, die ich schön finde, die ein emotionales Loch füllen sollten oder kurze Befriedigung verschaffen. Kurse, wo ich gar keine Zeit habe, sie alle zu machen, E-Books, die ich nur anfange zu lesen. Ein kleiner Ausreißer in meinem Jahresleitsatz „Use what you have“. Im November möchte ich zurückfinden zu dem, was wichtig ist. In den vergangenen Jahren habe ich bereits drei Mal eine Konsumauszeit im November gemacht. Letztes Jahr eher unfreiwillig, weil ich keine Einnahmen hatte, andere Jahre mit Fokus auf Medienkonsum. Mal sehen, ob ich dieses Jahr das Experiment wieder durchführen kann. Ich werde berichten.

Ich möchte Adventskalender basteln (oder kaufen) und Weihnachtskarten herstellen. Für letztere plane ich Tutorials zum Mitmachen.

Was schon im Kalender steht

  • die Buchverlosungen
  • Herbstferien (diese Woche)
  • Zoomcalls zum Textura-Kurs
  • Therapie
  • mein Geburtstag
  • Posaunenchor (hoffentlich)
  • Sensory Awareness
  • Pausenaufsicht an der Schule als Elternarbeitszeit
  • Nachmittagskurs an der Schule
  • Online-Elternabend der Tochterklasse
  • ein Online-Schulforum für Fragen und Austausch
  • Osteopathie-Termine
  • bildschirmfreie Tage

 


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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