• monatsmotto

    April – Create

    Der März lief ja nun doch etwas anders als geplant, insgesamt kann ich dem Zustand aber auch viel Gutes abgewinnen. Es hat sich tatsächlich Entschleunigung in mir eingestellt, vielleicht an manchen Stellen ein bisschen zu sehr. Es ist mir schwer gefallen, meinen Fokus zu halten, dafür konnte ich umso mehr für mein Seelenheil sorgen. Hat also immer zwei Seiten. Gegen Ende des Monats ist aber meine Motivation zurückgekommen. nicht zuletzt, weil ich ein neues Mahabuch/Bulletjournal anfangen konnte und somit so richtig Lust auf Überblick und Planung hatte. Ich habe mein Lauftraining wieder begonnen, meine tägliche Linie („Kein Tag ohne Linie“) und meine spirituelle Praxis. Im März hatte ich begonnen, jeden…

  • _Alltag

    Beginn der dritten Zuhausewoche

    So langsam kippt auch bei uns die Stimmung. Die Kinder werden immer unmotivierter, ihre Hausaufgaben zu erledigen, wir immer unmotivierter uns daneben zu setzen. Ich bin ein bisschen angeschlagen. Der Hals ist wund, bisschen Nase und Husten. Und dann gleich das innere Abchecken nach Corona-Symptomen. Doch finde ich jeden Tag irgendwie in meine innere Stabilität zurück. Wovor haben wir eigentlich Angst? Gestern hab ich in meinem Tagebuch notiert, dass uns diese Pandemie mit unserer eigenen Begrenzung und unserer Sterblichkeit konfrontiert. Das ist keine leichte Kost. Ausserdem ist es natürlich eine Hochleistung für unser Gehirn, unser ganzes Nervensystem gerade. Erstens mag unser Gehirn keine Veränderungen. Veränderungen kosten unglaublich viel Energie. Zweitens…

  • _Bücher

    gelesen :: Der Schrecken verliert sich vor Ort

    Über das Buch habe ich in einem anderen Buch gehört/gelesen. Letzten Jahr hatte ich „Meine wundervolle Buchhandlung“ auf dem Ohr. Einer der darin erwähnten Bücher war jenes, was mir dann eine Freundin geliehen hat, damit ich es lesen kann. Der Schrecken verliert sich vor Ort Lena lernt vor einem Gerichtssaal Heiner kennen, ein Mann der älter ist als sie und Auschwitz überlebt hat. Die beiden verlieben sich ineinander und lassen sich auf eine Beziehung ein, die für beide nicht ganz einfach ist. Für Lena nicht, weil sie Heiners Geschichte mit tragen muss, die so sehr sein Leben bestimmt: Wort, Geräusche, Szenen – es gibt viele Alltagsdetails, die Erlebnisse in seiner…