• _Bücher

    gelesen :: Der Schrecken verliert sich vor Ort

    Über das Buch habe ich in einem anderen Buch gehört/gelesen. Letzten Jahr hatte ich „Meine wundervolle Buchhandlung“ auf dem Ohr. Einer der darin erwähnten Bücher war jenes, was mir dann eine Freundin geliehen hat, damit ich es lesen kann. Der Schrecken verliert sich vor Ort Lena lernt vor einem Gerichtssaal Heiner kennen, ein Mann der älter ist als sie und Auschwitz überlebt hat. Die beiden verlieben sich ineinander und lassen sich auf eine Beziehung ein, die für beide nicht ganz einfach ist. Für Lena nicht, weil sie Heiners Geschichte mit tragen muss, die so sehr sein Leben bestimmt: Wort, Geräusche, Szenen – es gibt viele Alltagsdetails, die Erlebnisse in seiner…

  • _Alltag

    Fünftes Märzwochenende

    Beim Nachrichten lesen schleicht sich dieses ungute Gefühl leise heran und macht sich im Körper breit. Bedrohlich, unbehaglich, nicht recht fassbar. Ich habe den Fehler gemacht, gleich am Morgen Nachrichten zu lesen. Schnell rudere ich zurück, Frühstücke und konzentriere mich auf das Hier und Jetzt. Auf das Atmen und Dankbarkeit für alles, was wir gerade trotz der Ausgangsbeschränkung miteinander haben. Bei einem Spaziergang mit dem Mann kann ich den Gebustag des Sternguckers besprechen. Der ist im zeitlosen Wabermodus (dem Buddenbohm geht es übrigens ähnlich mit der nicht vorhandenen Konzentration) bisschen aus dem Fokus gerückt. Es ist noch etwas Zeit, dennoch besprechen wir Geschenkideen für unseren Jüngsten. Er wird im April schon…

  • _Alltag

    Wir haben auch trübe Tage

    Gestern war es kalt und trüb, innen wie aussen. Ich fühlte mich ziemlich unmotiviert und merkte, dass es mir schwer fällt, mich zu konzentrieren. Mein Fokus geht schnell abhanden, ich kümmere mich nur um ein Minimum an Aufgaben, der Rest geht in einem nicht näher beschreibbaren Schlumperzustand verloren. So wie Urlaub oder Ferien. Aber eben nicht recht angenehm.       Ich freue mich, dass nun bald Wochenende ist. Ich habe dann den inneren Schalter auf Wochenende und mache mir selbst keinen Druck, doch etwas schaffen zu müssen. Die Uhren ticken gefühlt eh gerade etwas langsamer. Gestern, an Tag 11 des „Ausnahmezustands“, war hier auch die Stimmung nicht so gut. Die Jungs…